| 4.Playoff-Viertelfinal-Spiel
UHC Pfannenstiel - Kloten-Dietlikon Jets (3-fach Kirchwies, Egg) 06.03.2026 |
|||||||||||||||||||
|
|
Auch das vierte Spiel der Playoff-Derby-Serie UHC Pfannenstiel gegen Kloten-Dietlikon Jets hatte es in sich. Der Underdog aus dem Zürcher Oberland zeigte nach einer äusserst schweren Woche unglaublich viel Herz und Kampfgeist, holte in den letzten 14 Minuten einen Zweitore-Rückstand auf und durfte sich nach Hafners Tor in der 6. Minute der Verlängerung verdientermassen von einem Grossteil der 459 Zuschauerinnen und Zuschauer feiern lassen. Mit diesem Sieg konnte Pfanni den Ausgleich in der Serie bewerkstelligen und die «Belle», das Entscheidungsspiel, erzwingen. Pfanni hatte nicht gerade den Wochenstart, denn es sich gewünscht hatte – Ausfall des bisherigen Playoff-Torhüters und ein überraschender Todesfall eines Spielervaters. Dementsprechend emotional und schwierig war die Trainingswoche. Die Motivation dem grossen Favoriten aus dem Zürcher Unterland alles abzuverlangen war aber dennoch da. Pfanni startete nach einer eindrücklichen Trauerminute motiviert in die Partie und kam in der Anfangsphase zu zwei guten Möglichkeiten von Forrer und Luchsinger. Während Forrer seinen Abschluss durch einen Reflex von Torhüter Lemke pariert sah, wurde Luchsinger nach einer 2:1-Situation zu sehr abgedrängt, so dass sein Abschluss quer zur Torlinie nicht von Erfolg gekrönt war. In der 6. Minute hatte Pfanni dann Glück als Jets-Captain Krebs nach einer schönen Kombination nur die Querlatte traf. Das Glück sollte sich aber nur gut zwei Minuten später wieder ausgleichen. Nach einem Abschluss von Ushiu hämmerte Dudler den Nachschuss backhand an den Aussenpfosten. Es war wie schon in der ganzen Serie ein äusserst intensives und attraktives Spiel mit Chancen hüben und drüben. Die nächste hatte dann Hurni in der 14. Minute als er mit einem satten Distanzschuss Lemke zu einer weiteren Parade zwang. Gut zwei Minuten später konnte dann der Gast das erste Tor bejubeln. Nach einem hohen Stock seitens Pfanni erfolgte der harte Entscheid «Penalty». Diese Möglichkeit liess sich Jets-Topscorer Rieder nicht entgehen und stellte auf 1:0 für die Gäste. Die Führung hielt aber nicht lange, genau gesagt nur bis zur 18. Minute. Kreienbühl kam auf der linken Seite an den Ball, brachte diesen irgendwie Richtung Tor und zu aller Überraschung sogar ins Tor – der 1:1 Ausgleich war also perfekt. Dies war zugleich auch das Pausenresultat. Pfanni zeigte bis anhin eine starke und abgeklärte Partie. Der Start ins Mitteldrittel glückte den Hausherren dann allerdings nicht. Nach 23 Sekunden war es Dumpis, der Pfanni-Hüter zu einer Parade zwang. Nach 100 Sekunden verpasste Siegfried nach einem raumöffnenden Querpasse das leere Tor nur knapp und wiederum nur 7 Sekunden später zappelte der Ball dann im Pfanni-Gehäuse. Nussbaumer traf im Nachsetzen zum 2:1 für die Flughafenstädter. Die Einheimischen liessen sich aber durch dieses Tor nicht aus dem Konzept bringen. Eine schöne Kombination schloss Schläpfer in der 28. Minute knapp übers Tor ab. Kurz nach Spielmitte musste Pfanni dann allerdings den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einer guten Chancen in der Offensivzone, schalteten die Jets blitzschnell um und die beiden Ausländer Kauppinen und Dumpis liessen die Pfanni-Defense alt aussehen und brachten den Favoriten mit 3:1 in Front. Kurze Zeit später hatte Nussbaumer nach einem Ballverlust in der Pfanni-Defense gar die Möglichkeit auf 4:1 zu erhöhen, doch er scheiterte an Edelmann. Pfanni-Trainer Werner reagierte mit dem Time-Out und forderte seine Mannen auf sich an den Gameplan zu halten. So kehrte wieder etwas mehr Ruhe im Pfanni-Spiel ein und es fielen keine weiteren Gegentore, so dass es mit 1:3 in den letzten Spielabschnitt ging. Pfanni stellte nun um auf 2 Linien, wobei dies in spezieller Konstellation geschah. Das Heimteam powerte nun angetrieben von den zahlreichen Fans und konnte sich in der 43. Minute eine gute Chance erspielen. Luchsinger legte ab auf Hafner, dieser schlenzte den Ball aber knapp über das Tor. Besser machte es Ernst in der 47. Minute. Nach einem Diagonalpass von van Welie fasste er sich ein Herz und erwischte Lemke mit einem Flachschuss aus der Distanz zum 2:3-Anschlusstreffer. Die Energie, die nun durch die Kirchwies-Halle ging, war überall spürbar und schlicht eindrücklich. Die Jets liessen sich dadurch aber vorerst nicht beirren und prüften Edelmann zwei Mal in Person von flinken Nussbaumer. In der 55. Minute hatte dann Ferrari nach einem Gegenstoss den Ausgleich auf dem Stock, doch sein Abschluss war zu wenig platziert und eine sichere Beute von Lemke. In der 57. Minute war dann aber auch er machtlos. Der Ball gelangte via Nideröst und Heierli in den Slot zu Luchsinger, der nicht lange fackelte und den Ball backhand um vielumjubelten 3:3-Ausgleich in die Maschen hämmerte. Dies sollte auch das Resultat nach 60 gespielten Minuten sein und somit musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Die erste Grosschance hatte dabei van Welie, der nach einer 2:1-Situaltion in der 63. Minute nur das Aussennetz traf. Pfanni wollte dieses Spiel angetrieben von seinen Fans unbedingt gewinnen und dies taten sie auch. In der 66. Minute spielte Nideröst vertikal auf Luchsinger, der mit seiner unglaublichen Übersicht den heranstürmenden Hafner auf der Gegenseite sah und auch fand. Dieser bezwang Lemke mit einem unhaltbaren Schuss zum 4:3-Siegestreffer. Der Jubel in der Kirchwies kannte keine Grenzen mehr und die Emotionen anlässlich aller Geschehnisse waren schlicht unbeschreiblich. Pfanni hat einmal mehr gezeigt, was dieses Team ausmacht – nämlich ein unglaubliches Herz auf und neben dem Spielfeld – und damit haben sie sich den Sieg nach und das Spiel Nummer 5 nach dieser eindrücklichen Aufholjagd mehr als verdient. Torhüter Edelmann fasste es so zusammen: «Wir haben aus verschiedenen Gründen auf und auch neben dem Spielfeld gezeigt, was Solidarität heisst. Es war kein einfaches Spiel für uns alle. Aber wir haben gekämpft und viel gearbeitet und uns am Schluss auch belohnt.» Auch der stark aufspielende Luchsinger hab den Teamgeist hervor: «Durch eine geschlossene Teamleistung und den unbändigen Willen, die Saison zu verlängern, konnten wir einen wichtigen Heimsieg einfahren und damit ein fünftes Spiel erzwingen. Von der ersten bis zur letzten Minute hat das Team Kampfgeist, Einsatz und Zusammenhalt gezeigt. Mit dieser Energie und dem starken Rückhalt unserer Fans im Rücken blicken wir motiviert auf die nächste Herausforderung. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen und im entscheidenden Spiel nochmals alles zu geben.» Das alles entscheidende Spiel ist am Sonntag, 08.03.2026 um 17:00 Uhr
in der Sporthalle Stighag in Kloten. Pfanni wird erneut gewillt sein dem
grossen Favoriten alles abzuverlangen und mit viel Herz die Sensation
zu schaffen. Somit heisst es für alle Pfanni-Fans «Allli uf
Chloote!». |
||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Kloten-Dietlikon
Jets 4:3 n.V. (1:1 / 0:2 / 2:0 / 1:0) |
||||||||||||||||||
| 3.Playoff-Viertelfinal-Spiel
Kloten-Dietlikon Jets - UHC Pfannenstiel (Stighag, Kloten) 01.03.2026 |
|||||||||||||||||||
|
|
Die Zürcher Oberländer verlieren auch das zweite Playoff-Spiel des Wochenendes mit einem Tor Unterschied. Im dritten Spiel mussten sie sich auswärts den Kloten-Dietlikon Jets nach aufopferungsvollem Kampf erst in der Verlängerung geschlagen geben. Siegesschütze für die Klotener beim 4:3-Sieg war der Finne Kauppinen. Der UHC Pfannenstiel war motiviert nach der Heimniederlage in der Flughafenstadt zurückzuschlagen. Der Start verlief aber gar nicht nach dem Gusto der Gäste. Obwohl Dudler in der 3. Minute den ersten Abschluss hatte, waren es die Jets die das Zepter übernahmen und das Spiel bestimmten. So war auch der Führungstreffer der Einheimischen nicht unverdient. Siegfried flippte einen Freistoss in den Slot zum freistehenden Rieder, der via Bein von Verteidiger Kreienbühl zur 1:0-Führung traf. Nur eine Minute später hatte Burri auf der rechten Seite zu viel Raum und Zeit, sein Drehschuss konnte aber Schindele sicher behändigen. Pfanni konnte aber auch immer wieder Nadelstiche setzen. So tankte sich Luchsinger in der 11. Minute durch, doch sein Abschluss war eine sichere Beute des deutschen Nationaltorhüters Lemke. In der 13. Minute konnte Pfanni nach einer Strafe gegen Nussbaumer erstmals in Überzahl auflaufen. Die grösste Chance hatte dabei Hafner, der Lemke zu einer grossartigen Parade zwang. Wenig später hatte auf der gegenüberliegenden Seite Caviezel die Möglichkeit die Jets-Führung auszubauen, doch auch er blieb am Torhüter hängen. Selbiges galt auch für Schellenberg, der in der letzten Spielminute seinen Meister ebenfalls in Schindele fand. Es schien als konnten die Jets mit einer verdienten Führung in die Pause, doch Pfanni-Captain Nideröst hatte dagegen etwas einzuwenden. 26 Sekunden vor der Pause marschierte er der linken Bande entlang, zog ab und traf präzise halbhoch in die weite Ecke zum 1:1-Ausgleich. Ein etwas schmeichelhaftes Resultat, da Pfanni doch das letzte Feuer im ersten Drittel vermissen liess. Dies sollte dann in Drittel Nummer 2 besser werden. Nachdem der Klotener Nussbaumer Schindele bereits nach 4 Sekunden prüfte, zeigte Pfanni in der Folge deutlich mehr Engagement und Leidenschaft. Während wenig später Bier im Slot eine Vorlage von Virrankari um Zentimeter verpasste, machte es in der 22. Minute van Welie besser. Nach einem schönen Querpass von Hurni brachte er die Zürcher Oberländer mit dem 2:1 erstmals in Führung. Pfanni war nun definitiv im Spiel angekommen und hatte in der 23. Minute eine weitere Grosschance. Forrer sah sein Volleyabschluss aber von Lemke pariert. In der 26. Minute musste dann aber Lemke doch ein weiteres Mal hinter sich greifen. Nach einem mustergültig vorgetragenen Konter wurde van Welie von Klauenbösch freigespielt und bezwang Lemke in der nahen Torecke mit seinem zweiten persönlichen Tor zum 3:1. Die Jets hatten nun also wieder eine Denkaufgabe vom Underdog verpasst bekommen. Diese nahmen sie an und warfen alles ins Spiel, was sie hatten. So nahmen sie Pfanni ab der 30. Spielminute in den Schwitzkasten. In der 31. Minute konnten sie dann jubeln, doch das Tor wurden im Anschluss wegen Schutzraumoffside die Anerkennung verwehrt. Die Jets versuchten es weiter, scheiterten aber Mal für Mal am erneut starken Schindele im Pfanni-Tor oder an der solidarischen Blockarbeit. Erst 3 Sekunde vor der zweiten Pausensirene war der Bann gebrochen. Nach einem Freistoss des Heimteams stimmte für kurze Zeit die Zuteilung im Pfanni-Slot nicht, was Nussbaumer eiskalt mit dem längst überfälligen 2:3-Anschlusstreffer bestrafte. Dies war zugleich auch das Pausenresultat. Das letzte Drittel versprach einmal mehr Spannung pur. Für einmal hatte Pfanni die erste Chance, nach einem Ballverlust konnte Forrer alleine auf Lemke losziehen, konnte diesen aber nicht bezwingen. Es war nun wieder ein ausgeglicheneres und sehr intensives Spiel. Weitere Grosschancen blieben aber vorerst Mangelware. In der 51. Minute bewies Kauppinen hinter der Grundline viel Übersicht und bediente den heranstürmenden Schumacher, der zum umjubelten 3:3-Ausgleich traf. Die Spannung war nun greifbar. In der 56. Minute scheiterte Nussbaumer am Pfosten und nur Sekunden vor dem Schlusspfiff hatte Luchsinger den Sieg für Pfanni auf dem Stock, doch Lemke rettete mirakulös mit der Hand. So musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Die Jets hatten dabei den längeren Atem und konnten nach einem Bogenlauf durch Kauppinen den vielumjubelten 4:3-Siegestreffer erzielen. Der Favorit konnte also den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen und Pfanni war logischerweise nach diesem Gegentreffer am Boden zerstört, so nahe waren sie an einer weiteren Überraschung. Hafner brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: «In der Verlängerung zu verlieren ist zum einen extrem bitter, aber es zeigt auch, dass wir die Qualität haben mit den Jets mitzuhalten. Letztendlich hat sich an der Situation nichts geändert. Wir brauchen drei Siege zum Vorstoss in die nächste Runde und das ist nach wie vor möglich.» Schläpfer fügte noch an: «Auch das dritte Spiel war hart umkämpft. Die Jets waren über weite Strecken dominant, allerdings konnten wir unsere Chancen effizient ausnutzen. Schade hat es schlussendlich nicht ganz geklappt. Wir freuen uns bereits aufs Duell am Freitag und hoffen erneut auf lautstarke Fans.». Pfanni liegt nun 1:2 zurück in der Serie, hat aber am kommenden
Wochenende immer noch die Möglichkeit die Jets zum Absturz zu bringen.
Am Freitag, 06.03.2026 kommt es um 20:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in
Egg zum Spiel Nummer 4. Bei einem Sieg der Zürcher Oberländer
würde es am Sonntag, 08.03.2026 um 17:00 Uhr in der Stighag-Arena
in Kloten zum allesentscheidenden 5. Spiel kommen. Pfanni wird in jedem
Falle alles daran setzen den Aufstiegsfavoriten weiterhin zu ärgern
und ihm alles abzuverlangen. |
||||||||||||||||||
| Telegramme: | Kloten-Dietlikon Jets – UHC Pfannenstiel
4:3 n.V. (1:1 / 2:1 / 0:1 / 0:1) |
||||||||||||||||||
| 2.Playoff-Viertelfinal-Spiel
UHC Pfannenstiel - Kloten-Dietlikon Jets (3-fach Kirchwies, Egg) 27.02.2026 |
|||||||||||||||||||
|
|
Auch in Spiel Nummer 2 der Viertelfinal-Serie verlangte der UHC Pfannenstiel dem grossen Favoriten Kloten-Dietlikon Jets alles ab, dennoch konnten die Flughafenstädter letztendlich einen knappen 4:3-Auswärtssieg verbuchen und die Serie zum 1:1 ausgleichen. Siegtorschütze war in der 56. Minute Rieder mit einem satten Schuss aus dem hohen Slot mitten ins Pfanni-Herz. Alles war angerichtet für das zweite Playoff-Derby. Pfanni war gewillt vor 377 lautstarken Zuschauern den Jets erneut alles abzuverlangen und den zweiten Sieg einzufahren. Wie zu erwarten war übernahmen die Klotener von Beginn an das Spieldiktat. Doch eine erste Unzulänglichkeit im Aufbau nutzte Pfanni eiskalt aus. Hurni spitzelte den Ball zu Luchsinger, dieser liess Schellenberg aussteigen und spielte quer zu van Welie, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Der perfekte Start mit dem ersten Angriff. Am Spiel änderte sich auf Grund dieses Tores aber nicht viel. Die Jets liessen den Ball weiterhin in ihren Reihen zirkulieren und kamen so in der 4. Minute zur ersten grossen Chance. Caviezel und Nussbaumer im Nachschuss scheiterten aber beiden an Torhüter Schindele. Besser machte es erneut Pfanni auf der Gegenseite. Ein mustergültig vorgetragener Konter, bei dem alle Spieler beteiligt waren, wurde von Forrer eiskalt zum 2:0 abgeschlossen – ein wunderschönes Tor. Die Einheimischen zeigten sich bis anhin extrem abgebrüht, wobei sie doch etwas gar einfach zu diesem Vorsprung kamen. Die Gäste brauchten nun ein wenig Zeit um dieses Tor zu verdauen, kamen aber in der 12. Minute dem Anschlusstreffer recht nahe. In der 18. Minute war es dann soweit. Nach einem Freistoss unmittelbar vor dem Tor stimmte die Zuteilung nicht, so dass Rieder den Nachschuss zum 1:2 versenken konnte. Dieses Tor war auf Grund der Spielanteile mehr als verdient. In der 20. Spielminute hatte dann Nussbaumer noch den Ausgleich auf dem Stock, verpasste aber den erfolgreichen Torabschluss und nur wenige Sekunden später scheiterte Hafner nach einer schönen Einzelleistung auf der Gegenseite an Lemke. So ging es mit einem 2:1 für Pfanni in den ersten Pausentee. Trainer Werner war trotz der Führung mit dem Gezeigten nicht wirklich zufrieden und tat dies seinen Mannen in der Pause kund. Der Start ins Mitteldrittel misslang dann Pfanni komplett. Der Lette Dumpis luchste Hurni den Ball ab, fackelte nicht lange und bezwang Schindele zum 2:2 Ausgleich. Gut drei Zeigerumdrehungen später hatten zuerst die Zürcher Oberländer in Person von Klauenbösch und dann Nussbaumer für die Jets ein weiteres Tor auf dem Stock, doch die Schlussmänner blieben jeweils Sieger. In der 29. Minute ergab sich dann nach einer Strafe gegen Rieder die erste Überzahlmöglichkeit des Spiels für das Heimteam. Dem Torerfolg am nächsten kam dabei Pfanni-Captain Nideröst, der im Slot an den Ball kam, aber an Lemke scheiterte. In der Folge blieben grössere Chancen aus, mit Ausnahme eines Lattenknallers der Jets in der 38. Minute. So stand es nach 40 gespielten Minuten ausgeglichen 2:2 und das Schlussdrittel musste die Entscheidung bringen. Der Start gelang erneut den Jets besser und so musste in der 42. Minute nach einem Abschluss von Rieder erneut die Querlatte Pfanni vor einem weiteren Gegentor bewahren. Doch auch Pfanni hatte trotz weiterhin weniger Ballbesitz seine Chancen. Verteidiger Bier traf nach einem Freistoss nur das Aussennetz. In der 47. Minute wanderte dann Luchsinger wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank. Die Jets liessen sich diese Möglichkeit nicht entgehen und konnten durch den Finnen Kauppinen erstmals in Führung gehen in dieser Serie. Das Heimteam war nun gefordert und reduzierte in der 52. Minute auf 2 Linien. Diese Massnahme sollte sich auszahlen. Luchsinger setzte sich auf der rechten Seite durch und bewies einmal mehr seine unbestrittene Genialität mit dem wunderbaren Pass auf Bier, der aus vollem Lauf zum viel umjubelten 3:3 Ausgleich einschiessen konnte. Die Freude währte allerdings nicht lange, um genau zu sein nur 87 Sekunden. Rieder kam im hohen Slot unbedrängt an den Ball und liess sich diese Möglichkeit nicht entgehen. Sein Tor zum 4:3 sollte auch zugleich das Siegtor sein. Auch wenn Pfanni mit dem Time-Out und der Herausnahme des Torhüters nochmals alles versuchte, wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. So durften die Jets einen über das ganze Spiel gesehen verdienten Sieg und den Ausgleich in der Serie feiern. Was die Zürcher Oberländer aber positiv stimmen muss ist, dass sie bei weitem nicht ihr bestes Spiel abliefern konnten und dennoch den Jets Paroli bieten konnten. Pfanni-Captain Nideröst dazu: «Wir sind davon ausgegangen, dass die Kloten-Dietlikon Jets nach der Niederlage im ersten Spiel eine klare Reaktion zeigen würden. Entsprechend gut hat uns das Trainerteam auf diese Partie eingestellt. Auch wenn wir heute definitiv nicht unser volles Potenzial abrufen konnten, war das Spiel bis zum Schluss auf Messerschneide. Das stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommenden Spiele.» Verteidiger und Torschütze Bier fügte noch an: «Der optimalen Start reichte am Ende nicht für den Sieg. Jetzt gilt es das Positive mitzunehmen für das nächste Spiel am Sonntag, um den nächsten schritt in der Serie zu machen». Weiter geht es wie erwähnt am Sonntag, 01.03.2026 um 19:00 Uhr mit
dem Spiel Nummer 3 in der Sporthalle Stighag. Das nächste Heimspiel
ist dann in einer Woche am Freitag, 06.03.2026 um 20:00 Uhr in der 3-fach
Kirchwies in Egg. Pfanni freut sich weiterhin über lautstarken Support. |
||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Kloten-Dietlikon
Jets 3:4 (2:1 / 0:1 / 1:2) |
||||||||||||||||||
| 1.Playoff-Viertelfinal-Spiel
Kloten-Dietlikon Jets - UHC Pfannenstiel (Stighag, Kloten) 22.02.2026 |
|||||||||||||||||||
|
|
Der UHC Pfannenstiel stellt dem grossen Favoriten Kloten-Dietlikon Jets ein Bein und kann nach einer starken Darbietung einen verdienten 4:2-Auswärtssieg einfahren – wobei es für Pfanni auf Grund der zahlreichen und lautstarken Fans eher ein gefühltes Heimspiel war. Torschützen für Pfanni waren Nideröst (2), Hafner und Ushiu. Die Zürcher Oberländer waren perfekt vorbereitet für das erste Spiel gegen die Jets. Zu Spielbeginn hatten die Gäste dann aber das Glück auf ihrer Seite. Nussbaumer scheiterte mit seinem Abschluss aus bester Position nach 3 (!) Sekunden an der Maske von Schindele und nur 48 Sekunden später traf Burri nur den Pfosten. Nach diesem Startfurioso der Flughafenstädter kam Pfanni aber immer besser ins Spiel. In der 4. Minute konnte dann van Welie den ersten gefährlichen Abschluss für Pfanni verzeichnen, doch Jets-Hüter Lemke war auf dem Posten. Die nächste Chance gehörte dann in der 10. Minute Verteidiger UIrich, der nach einem Rush Schindele prüfte. In der 12. Minute brandete dann erstmals Jubel aus in der Stighag-Arena. Dudler spitzelte in der Mittelzone den Ball zu Ushiu, der loszog und Torhüter Lemke mit einem satten Schuss zum 1:0-Fürhungstreffer für die Gäste bezwang. Die Jets versuchten zu reagieren, fanden aber ihren Meister immer wieder in Pfanni-Hüter Schindele. In der 16. Minute konnten sie sich auch in Überzahl versuchen, die besten Chancen hatte dabei Schumacher, der zweimal im Slot den erfolgreichen Torabschluss verpasste. So endete ein intensives, temporeiches erstes Drittel mit einer Gästeführung. Trainer Werner zeigte sich trotz Führung noch nicht ganz zufrieden mit dem Gezeigten und gab seinen Mannen drei Keypoints mit ins zweite Drittel. Der Start ins Drittel gelang erneut den Fliegern bessern, doch sie konnten daraus keinen Profit schlagen, zudem bleib auch eine weitere Überzahlmöglichkeit ungenutzt. Das Spiel war weiterhin sehr intensiv und abwechslungsreich, doch echte Grosschancen blieben vorerst Mangelware. Die besten hatte dabei noch Hafner nach einem Freistoss und Hurni, der seinen Abschluss knapp am linken Torpfosten vorbeistreichen sah. In der 37. Minute konnten die Jets dann den langersehnten Ausgleich erzielen. Nach einem Ballverlust der Zürcher Oberländer in der Mittelzone, schnappte sich Burri den Ball und setzte zum Bogenlauf an, den er erfolgreich mit einem Abschluss in die nahe Torecke zum 1:1 abschliessen konnte. Die Freude der Einheimischen währte aber nur gut eine Minute. In der 39. Minute erkämpfte Hafner den Ball auf der linken Seite, liess Behringer stehen und sah mit viel Übersicht den heranstürmenden Nideröst im Slot, der mittels Direktabschluss Pfanni wieder in Führung brachte. Ein sehr wichtiges Tor, dass den Pausenstand von 2:1 sicherte. Pfanni machte sich nun im letzten Drittel auf noch mehr Offensivpower der Jets gefasst. Doch der Underdog agierte äusserst clever, verteidigte vor allem auch äusserst solidarisch und hatte mit Schindele einen Mann im Tor, der jederzeit her der Lage war. In der 50. Minute konnte Luchsinger Richtung Tor losziehen und konnte von Caviezel nur noch regelwidrig gestoppt werden, so dass die Schiedsrichter korrekterweise auf Strafstoss entschieden. Hafner übernahm die Verantwortung und traf äusserst abgebrüht zum 3:1-Fürhungstreffer. Die Überraschung lag nun definitiv in der Luft. Erst recht, also nur gut zwei Minuten später Nideröst in der eigenen Zone den Ball erkämpfte, unaufhaltsam losstürmte und Lemke unter dem Arm zum 4:1 erwischte. Nur 15 Sekunden später jubelte Pfanni erneut, als van Welie wunderbare auf Klauenbösch zurücklegte und dieser den abgelenkten Ball in der rechten oberen Torecke versorgte. Für alle in der Halle war dies das 5:1, ausser für die Schiedsrichter, die das Goal unerklärlicherweise nicht gaben. Als die Jets dann nur 17 Sekunden später durch eine feine Einzelleistung von Siegfried auf 2:4 verkürzen konnten, schien die Hoffnung im Jets-Lager zurück zu sein. Doch Pfanni kämpfte unerbittlich weiter und überstand auch noch die dritte Strafe an diesem Abend und konnte nach dem Schlusspfiff den wichtigen 4:2-Auswärtssieg bejubeln. Das Playoff-Derby ist also mit dieser Überraschung definitiv richtig lanciert – aus Pfanni-Sicht ist dies zwar ein guter Start in die Serie, aber noch nicht mehr. Verteidiger Heierli zum ersten Spiel: «Ein erkämpfter Erfolg. Unsere Zeit mit Ballbesitz war eher wenig, doch wussten wir, wie wir ihnen weh tun können. Das haben wir heute gut geschafft.» Auch der verdiente Best Player Schindele zeigte sich zufrieden: «Den ersten Sieg in diesen Playoffs haben wir uns mit einer solidarischen Defensivleistung und Kaltblütigkeit erarbeitet. Jetzt können wir noch an ein paar Schrauben drehen und dann am Freitag wieder befreit vor vielen lauten Pfanni-Fans aufspielen, die wie heute sicher ein Faktor sein werden.» Weiter geht es wie erwähnt am kommenden Wochenende und dies gleich
doppelt. Am Freitag, 27.02.2026 empfängt Pfanni um 20:00 Uhr die
Jets in der 3-fach Kirchwies in Egg und am Sonntag, 01.03.2026 gastiert
Pfanni zum zweiten Auswärtsspiel um 19:00 Uhr in der Sporthalle Stighag
in Kloten. Die Zürcher Oberländer freuen sich bereits jetzt
erneut vor einer eindrücklichen und lautstarken Fankulisse auflaufen
zu dürfen. |
||||||||||||||||||
| Telegramme: | Kloten-Dietlikon Jets – UHC Pfannenstiel
2:4 (0:1 / 1:1 / 1:2) |
||||||||||||||||||
| 22.
Runde Regazzi Verbano UH Gordola - UHC Pfannenstiel (CST, Tenero) 15.02.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Der UHC Pfannenstiel kann das letzte Spiel der Qualifikation 2025/2026 mit einem 6:5 Auswärtssieg nach Verlängerung gegen Regazzi Verbano UH Gordola abschliessen. Nach einem schwachen Start in einem emotionsgeladenen Spiel konnte Pfanni aufdrehen, in den Letzen Minuten ausgleichen und in der Verlängerung durch Hafner den Siegestreffer bejubeln. Der UHC Pfannenstiel reiste nach der definitiven Playoff-Qualifikation am Vorabend ohne Druck ins sonnige Tessin, war aber dennoch gewillt den positiven Flow in einen Sieg umzumünzen. Der Start ins Spiel gelang dann mit veränderter Formation nicht ganz wunschgemäss, so dass die Einheimischen bereits nach 87 Sekunden in Führung gehen konnten. Nach einem Gegenstoss war es Maddalena der das Skore eröffnete. Selbiger Maddalena war es, der nach einem Ballverlust in der Mittelzone von Bacciarini lanciert wurde und Backhand in die rechte obere Ecke zum 2:0 erhöhen konnte. Nur Sekunden später wäre fast das 3:0 gefallen, doch der Pfosten rettete für Pfanni-Hüter Schindele. In der 10. Minute hatte dann der Pfanni-Staff genug gesehen und zog sein Time-Out ein. Trainer Werner ermahnte seine Jungs mit klaren Worten einen Gang hochzuschalten. Diese Worte sollte Wirkung zeigen. Pfanni war fortan aktiver und präsenter. Zwar hatten Gordola in Person von Groppengiesser die nächste Chance, doch er verpasste nach einem Freistoss das offene Tor knapp. In der 15. Minute spielte Klauenbösch nach einem langen Pass sehenswert quer zu van Welie, der für Pfanni mit einem satten Schuss verkürzen konnte und die Zürcher Oberländer aus Scoreboard brachte. Mit diesem 2:1 ging es auch in den ersten Pausentee. Der Start ins Mitteldrittel glückte den Tessinern erneut besser. Nicoli erkämpfte sich bereits in der ersten Minute den Ball, zog auf Schindele los, doch der Pfanni-Hüter blieb souverän Herr der Lage. Auf der Gegenseite war es dann Scheuner und Wittig im Nachschuss, die den Tessiner Arrighi zu zwei schönen Paraden zwangen. Als nächstes Jubeln konnten dann die Tessiner in der 25. Minute, doch der Jubel blieb ihnen im Halse stecken, da die Schiedsrichter korrekterweise das Tor wegen eines Halten annullierten. Nur eine Minute später brach dann bei den Zürcher Gästefans Jubel aus. Kreienbühl traf mit einem satten Distanzschuss in die weite Ecke zum Ausgleichstreffer. Kurz zuvor hatte Zehnder mit einem sehenswerten Volleyabschluss bereits die Querlatte getroffen. Nun wurde das Spiel intensiver und auch emotionsgeladener. In der 28. Minute hatte Zehnder die erstmalige Führung auf dem Stock als er nach einem raumöffnenden Diagonalpass direkt abschloss. Doch der spätere Best Player Arrighi war auf dem Posten und vereitelte sehenswert. Kurz nach Spielmitte ging das Heimteam erneut in Führung. Groppengiesser wurde etwas gar viel Zeit und Platz zugestanden, dies nutzte er mit einem präzisen Abschluss zum 3:2. Pfnni reagierte aber keine Zeigerumdrehung später. Dudler fand im Slot den als Center auflaufenden Klauenbösch, der Arrighi keine Chance liess und zum 3:3 einschoss. Pfanni hatte in der Folge die besseren Chancen, doch Ushiu mit einem Buebetrickli und Kreienbühl mit einem weiteren Distanzschuss konnten den Tessiner Torhüter nicht bezwingen, so dass es mit 3:3 in die 2. Pause ging. Das letzte Drittel versprach also definitiv nochmals Spannung. Erneut kam Gordola wacher aus der Garderobe. Cappiello und Regazzi erhöhten innerhalt von 167 Sekunden auf 5:3. Von diesem Schock musste sich Pfanni zuerst erholen und konnte sich in der 47. Minute bei Torhüter Schindele und der Querlatte bedanken, dass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs. In der 54. Minute war es dann Pfanni-Captain Hafner, der im Powerplay die Hoffnung ins Zürcher Lager zurückbrachte, in dem er eine Vorlage von Virrankari verwertete. Die Schlussphase hatte es dann nochmals in sich. Zuerst wehrte Schindele gegen Groppengiesser spektakulär ab und vier Minuten vor Schluss sah Ernst den freistehenden Forrer, der unbedrängt zum Ausgleichstreffer abschliessen konnte. Somit musste die Verlängerung entscheiden. Dort musste Pfanni zuerst einen Rückschlag einstecken, nachdem Fässler nach einem Kopf-Check ausfiel und hatte dann auch noch Glück als Carlström alleine vor Schindele den Ball links am Tor vorbeischoss. Im weiteren Verlauf blieben Grosschancen aus, bis zur 68. Minute. In dieser kam Hafner im Slot an den Ball und verwertete volley zum umjubelten 6:5-Siegestreffer für die Gäste. Die Zürcher Oberländer haben Moral gezeigt, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und so den Sieg einfahren können. Pfanni Best Player Klauenbösch nach dem Spiel: «Nach dem wichtigen Spiel gestern, in dem es um die Qualifikation für die Playoffs ging, haben wir heute einen schönen Ausflug ins Tessin gemacht. Die Partie war sehr physisch und intensiv, aber umso glücklicher bin ich, dass wir sie am Ende für uns entscheiden konnten. Das gibt uns ein positives Gefühl und viel Selbstvertrauen für die bevorstehenden Playoffs.» Auch glücklich zeigte sich Stürmer Zehnder: «Mit Ruhe und Gelassenheit reisten wir nach Tenero. Trotz intensiver, emotionsgeladener Gangart gelang es uns, unsere Spielfreude auf den Platz zu bringen und das Spiel nach Verlängerung für uns zu entscheiden. Nun blicken wir voller Vorfreude auf die kommenden Playoffs!» Die Playoffs starten bereits in einer Woche. Pfanni trifft dabei im Zürcher
Derby auf die Kloten-Dietlikon Jets, ein echtes Highlight. Während
der Qualifikationssieger UHC Thun bei der Wahl auf den UHC Pfannenstiel
verzichtete, schlugen die Jets die Zürcher Oberländer nicht
aus. Die Vorfreude auf Seite von Pfanni ist gross und zu verlieren haben
sie gegen den klaren Favoriten und Aufstiegskandidaten aus der Flughafenstadt
definitiv gar nichts. Die Spieltermine werden baldmöglichst kommuniziert. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Regazzi Verbano UH Gordola – UHC Pfannenstiel
5:6 n.V. (2:1, 1:2, 2:2, 0:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 21.
Runde UHC Pfannenstiel - Floorball Fribourg (3-fach Kirchwies, Egg) 14.02.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Die Ausgangssituation vor diesem Wochenende war klar, der UHC Pfannenstiel brauchte mindestens gleich viele Punkte aus den beiden Spielen wie Unihockey Langenthal Aarwangen um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Dank des eindrücklichen 8:3-Heimsieges gegen Floorball Fribourg und der gleichzeitigen 6:10-Niderlage von ULA steht Pfanni vor dem letzten Qualifikationsspiel auch in der verflixten zweiten Saison in den NLB-Playoffs – ein grosser Erfolg. Die Zürcher Oberländer mussten auch im heutigen Spiel wieder auf einige namhafte Akteure verzichten, dafür versuchte Captain Nideröst sein Comeback. Pfanni war gewillt gegen die starken Fribourger von Beginn an mit leidenschaftlicher Arbeit und viel Spielfreude alles dafür zu tun, dass die 3 Punkte in Egg bleiben. Zum ersten Mal jubeln durften die Einheimischen in der 7. Minute als Hafner einen Distanzschuss von Scheuner mit dem Oberschenkel zum 1:0 in die gegnerischen Maschen lenkte. In den beiden folgenden Minuten hatten Wittig, der im letzten Moment weggeblockt wurde, Forrer und Nideröst die Möglichkeit das Skore zu erhöhen, scheiterten jedoch an Torhüter Schwarz oder am eigenen Unvermögen. Auch die Fribourger kamen immer wieder zu guten Abschlüssen, doch Pfanni-Hüter Schindele war stets auf dem Posten. In der 17. Minute wäre aber auch er machtlos gewesen, doch Ryser verfehlte nach Doppelpass mit Pesu das offene Pfanni-Tor. So endete das erste Drittel nicht unverdient mit einer 1:0-Führung für das Heimteam. Der Start ins Mitteldrittel kam dann einem Feuerwerk gleich. Zuerst war es Gästespieler Diem, der Schindele zu einer Parade zwang und auf der Gegenseite fand Schläpfer seinen Meister nach einem Solo in Torhüter Schwarz. Besser machten es dann in der 22. und 23. Minute Kreienbühl und Schläpfer. Während Verteidiger Kreienbühl den Ball nach einem Freistoss in die Maschen drosch, schloss Schläpfer eine von Bier mirakulös lancierte Traumkombination über mehrere Stationen ab. So hiess es nach 23. Minuten 3:0 für das Heimteam. In der Folge setzte es dann zwei Strafen gegen Pfanni und eine gegen Fribourg ab. Während die ersten beiden ungenutzt blieben, konnten die Westschweizer ihre zweite durch den omnipräsenten Topscorer Pesu zum 1:3-Anschlusstreffer ausnutzen. Das Pfanni nicht weitere Gegentore einstecken musste hatte auch etwas mit Glück zu tun, trafen doch die Gäste im Mitteldrittel ganze 3 Mal das Torgehäuse (im ganzen Spiel 7 Gehäusetreffer). In der 36. Minute konnte Pfanni-Topscorer Hafner zu einem Penalty anlaufen, doch auch er scheiterte nach schöner Finte am Pfosten. Lange musste er der vergebenen Chance nicht nachtrauern. Eine Minute später spielte er mit einem langen Pass Nideröst frei, der zum Bogenlauf ansetzte und zum 4:1 abschloss – zugleich das Pausenresultat. Für das letzte Drittel reduzierte Pfanni auf zwei Linien. Die ersten Chancen gehörten aber erneut den nun druckvoller agierenden Fribourgern. Ryser (2x) und Hediger scheiterten aber beide an Schindele. Pfanni seinerseits zeigte sich an diesem Abend eiskalt. Nideröst erhöhte nach einem Freistoss auf 5:1 und gut zwei Minuten später war es Schläpfer, der eine 2:1-Situation sehenswert abschliessen konnte. Die Gäste gaben sich aber noch nicht auf und verkürzten in der 51. Minute durch Pesu auf 2:6. Ab der 54. Minute setzte dann Fribourg alles auf eine Karte und ersetzte nach dem Time-Out den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies sollte sich nicht wie gewünscht auszahlen. Forrer schloss einen Gegenstoss zum 7:2 ab. Zwar konnte wenig später der Finne Pesu noch sein drittes Tor bejubeln, doch Pfanni liess nichts mehr anbrennen und markierte durch van Welie mit dem 8:3 den Schlusspunkt. Pfanni hat sich für einmal das Glück mit ehrlicher Arbeit und unglaublichen Willen hart erarbeitet und durfte so nach dem Bekanntwerden des Resultates des Direktkonkurrenten ULA den Playoff-Einzug feiern, dass die Zürcher Oberländer den Fribourgern die bisher höchste Saisonniederlage zufügen konnten, ist auch ein klares Statement im Hinblick auf die Playoffs. Van Welie meinte nach dem Spiel: «Es war eine grandiose Teamleistung in diesem Pre-Playoff-Spiel. Wir waren von Beginn an konzentriert und wissen nun, dass wir auch in den Playoffs, egal wer der Gegner sein wird, mit solchen konstanten Leistungen jeden ärgern können». Auch Doppeltorschütze Nideröst freut sich bereits auf die Playoffs: «Auch wenn Fribourg Floorball das eine oder andere Mal die Torumrandung getroffen hat, haben wir uns mit einem extrem solidarischen und leidenschaftlichen Auftritt den heutigen Sieg sowie die Playoff-Qualifikation verdient. In den vergangenen Spielen war das Spielglück nicht immer auf unserer Seite – umso mehr haben wir uns diesen Moment als Team erarbeitet. Jetzt freuen wir uns riesig über die Qualifikation und werden in den Playoffs zu 100 Prozent bereit sein, egal wer uns gegenübersteht.» Vor es aber am kommenden Wochenende mit den Playoffs losgeht, steht heute noch das abschliessende Qualifikationsspiel auf dem Programm. Pfanni reist dafür völlig unbeschwert Richtung Süden, wo um 17:00 Uhr im CST in Tenero Regazzi Verbano UH Gordola auf die Zürcher Oberländer wartet. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Floorball Fribourg
8:3 (1:0, 3:1, 4:2) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 18.
Runde Ad Astra Obwalden - UHC Pfannenstiel (Dreifachhalle, Sarnen) 01.02.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Nach dem samstäglichen Sieg war der UHC Pfannenstiel auch gewillt in Sarnen für eine Überraschung zu sorgen, doch die Obwaldner zeigten sich abgeklärt und nutzten die Undisziplinierten der Zürcher Oberländer eiskalt aus. Letztendlich gewann Ad Astra auf Grund der Chancen etwas zu klar mit 7:2. Die beiden Torschützen für Pfanni waren Hafner und Virrankari im Powerplay. Der Start ins Spiel verlief ausgeglichen und beide Teams kamen zu Abschlüssen, wobei zwingende Torchancen noch ausblieben. Erstmals jubeln durften dann in der 7. Minute die Einheimischen. Nach einem Ballgewinn in der Ecke kam der Ball zu Bachmann, der den freistehenden McKibbibin sah, welcher mit einem Schlenzer in die weite Torecke auf 1:0 stellte. Zwei Zeigerumdrehungen hatten auf der Gegenseite Forrer (2x) und Scheuner die Ausgleichsmöglichkeit auf dem Stock, doch sie scheiterten am prächtig aufgelegten Mathys im Tor von Ad Astra. In der 13. Minute bot sich Ernst eine weitere Chance auf den Ausgleich nachdem er wunderbar im Slot freigespielt wurde, doch er wurde im letzten Moment weggeblockt. Was Effizienz bedeutet, bewies das Heimteam dann in der 15. Minute. Nach einer Freistossvariante war es Schwab der mit einem satten Schuss auf 2:0 erhöhen konnte. In der letzten Minute des Drittels hatte Schürch noch das 3:0 auf dem Stock, doch Pfanni-Hüter Schindele parierte mit der Hand und auf der Gegenseite hatte Luchsinger bei seinem Lattentreffer das Glück nicht auf seiner Seite. So endete Drittel Nummer 1 mit einer 2:0-Führung für Ad Astra, wobei Pfanni gut mitspielte. Das zweite Drittel startete dann mit einem Chanenplus für Sarnen. Die beiden ausländischen Verstärkungsspieler Jonth und Pluhar scheiterten beide an Schindele, während in der 24. Minute Hofer, der alleine vor Schindele den Abschluss rechts am Tor vorbeischlenzte. Nur eine Minute später machte es auch Captain Bachmann nicht besser, der den Pfanni-Hüter zu einem Big Save zwang. In der Folge kam Pfanni wieder besser ins Spiel. Kurz nach Spielmitte lancierte Rennhard Ushiu, dessen Schuss Mathys aber im Nachfassen behändigen konnte. Kurze Zeit später konnte Pfanni erstmals in Überzahl auflaufen und nach nur 36 Sekunden zappelte der Ball endlich im Netzt. Luchsinger spielte sehenswert auf Hafner, der mit einem satten Schuss auf 1:2 verkürzen konnte – dies war übrigens das erste Tor für Pfanni auf Sarner Boden nach insgesamt 153 NLB-Minuten. Leider folgte aus Sicht der Zürcher Oberländer die unmittelbare Reaktion des Heimteams. Nachdem die Pfanni-Defensive etwas die Positionen verloren hatte, spielte Eggimann quer zu Nigg, der den Ball zum 3:1 in die Maschen drosch. Trotz weiteren hochkarätigen Chancen für Pfanni durch Luchsinger, Schläpfer und Virrankari wollten im Mitteldrittel keine weiteren Tore mehr fallen. Pfanni spielte nach wie vor gut mit, verpasste es seine Möglichkeiten aber auszunutzen, die Chancen auf eine Wende im letzten Drittel bestanden aber nach wie vor. Pfanni startete mit zwei Linien und kam gleich zu Beginn zu einer weiteren Grosschancen, doch Mathys behielt gegen Luchsinger die Oberhand. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst traf Jonth in der 43. Minute nach einem Gegenstoss eiskalt zum 4:1. Dann kassierte in der 44. Minute Egli eine Strafe wegen Stossens. Unerklärlicherweise wurde auch Schläpfer wegen eines angeblichen Reklamierens auf die Strafbank beordert, was zur Folge hatte, dass auch Pfanni-Trainer Werner noch eine persönliche Strafe kassierte. So wurde aus einer Überzahlmöglichkeit innert Sekunden eine Unterzahl aus Pfanni-Sicht. Ad Astra liess sich nicht zwei Mal bitten und erhöhte durch Nigg auf 5:1. In der 45. Minute war es erneut der schussgewaltige Jonth der mit seinem Lattenknaller das Pfanni-Gehäuse erschüttern liess. Pfanni reagierte mit dem Time-Out, stellte wieder auf 3 Linien um und versuchte mit Pressing den Gegner aus der Reserve zu locken, dies jedoch mit mässigem Erfolg. In der 51. Minute schraubte Sarnen das Skore durch einen Penalty-Treffer von Jonth und einen wunderbaren Hocheckschuss von Schwab weiter in die Höhe. Pfanni hatte in der Folge auch seine Chancen und hätte verkürzen müssen, doch Virrankari und Luchsinger blieben erfolglos. Erst in der 53. Minute durfte Pfanni ein weiteres Mal jubeln. Der Finne Virrankari traf erneut in Überzahl zum Schlussresultat von 2:7. Somit konnte Pfanni keine weiteren Punkte auf dem Konto verbuchen. Der Sieg der Sarner war letztendlich sicherlich verdient, waren sie doch das bessere Team. Pfanni hatte jedoch seine Möglichkeiten und mit etwas mehr Abschlusseffizienz und Disziplin, wäre vielleicht auch etwas zu holen gewesen – hätte, wäre, wenn, nach wie vor braucht Pfanni aus den letzten beiden Spielen zwei Siege um aus eigener Kraft die Playoffs zu erreichen. Pfanni-Stürmer Ernst nach dem Spiel: «Wir haben früh im Spiel zu viele Chancen liegengelassen, das rächte sich schnell. Der Kampf um die Playoffs bleibt hart. Jedoch sollten wir mit den durchaus ansprechenden Leistungen der vergangenen Spielen mit viel Selbstvertrauen die Doppelrunde in zwei Wochen in Angriff nehmen.». Die erwähnte Doppelrunde findet am 14./15. Februar 2026 statt. Am
Samstag, 14.02.2026 empfängt Pfanni um 18:00 Uhr den Tabellenvierten
Floorball Fribourg und tags darauf am Sonntag, 15.02.2026 führt die
Reise ins Tessin zu Regazzi Verbano UH Gordola. Spielbeginn ist um 17:00
Uhr. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Ad Astra Obwalden – UHC Pfannenstiel
7:2 (2:0, 1:1, 4:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 20.
Runde UHC Grünenmatt - UHC Pfannenstiel (Forum, Sumiswald) 31.01.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun, Ad Astra, Ticino, Pfanni, Davos, Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel zeigt im Duell gegen einen direkten Playoff-Widersacher UHC Grünenmatt eine geschlossene Teamleistung und kann letztendlich mit 7:2 den höchsten Saisonsieg feiern, ein Sieg der auf Grund der Spielanteile sicherlich etwas zu hoch ausfällt. Die Zürcher Oberländer verdienten sich den Sieg dank einer äusserst disziplinierten Defensivleistung und einem starken Schindele im Tor. Die Wichtigkeit dieses Spiels war wohl jedem bewusst, ist doch zum jetzigen Zeitpunkt jeder Punkt Gold Wert im Kampf um den letzten Playoff-Platz. Die Emmentaler starteten besser ins Spiel und setzten Pfanni gleich von Beginn an mit Ihrem Mann-Mann-Spiel arg unter Druck. Bereits in den ersten Minuten kamen Gfeller und Schilt zu gefährlichen Abschlüssen und in der 4. Spielminute traf Briggen nur die Querlatte. Eine Verschnaufpause erhielt Pfanni dann in der 6. Minute als Salzmann wegen eine Stockschlages auf die Strafbank musste. Die gefährlichste Chance in diesem Überzahlspiel hatte dabei Hurni, doch Grünenmatt-Torhüter Aubert konnte im Nachfassen klären. Kurz vor Ende des Powerplays hatte Pfanni gar noch Glück nicht in Rückstand zu geraten. Thierstein verpasste nach einem 2:1-Gegenstoss das offene Tor. In der 12. Minute stand der Däne Madsen alleine vor dem Pfanni-Tor, doch sein Zorro-Move misslang und Pfanni konnte durchschnaufen. In der 15. Minute durften auch die Einheimischen erstmals in Überzahl auflaufen, doch auch sie blieben erfolglos. In den letzten Minuten eines äusserst intensiven und animierten Drittels kamen van Welie und Dudler für Pfanni und Niemelä für Grünenmatt noch zu guten Abschlussmöglichkeiten, doch das Drittel blieb torlos. Pfanni konnte mit viel Disziplin und bedingungslosem Einsatz das 0:0 in die Pause retten. Auch im Mitteldrittel hatten die sehr aktiv agierenden Emmentaler die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch dieses Mal scheiterte Topscorer Niemelä an der Hand von Schindele. Besser machte es auf der Gegenseite van Welie. Nach einem schönen Pass von Luchsinger in Überzahl traf er zur 1:0-Gästeführung. Die Freude währte aber nur gut drei Minuten. Nach einem Gegenstoss war es Lüthi, der die einheimischen Fans mit einem satten Schuss und dem Ausgleich zum 1:1 in Ekstase versetzte. Zur Spielmitte war es dann Flückiger, der das 2:1 hätte erzielen müssen, doch auch er verpasste das offene Tor und so war es dann Pfanni, dass das nächste Mal jubeln konnte. Verteidiger Scheuner behauptete an der Mittelline den Ball und stürmte unaufhaltsam der rechten Bande entlang, ehe er mit einem Schuss in die entfernte Torecke Torhüter Aubert düpierte. Mit dieser Führung im Rücken zeigte sich Pfanni nun eiskalt. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss auf Luchsinger legte dieser quer zu Ernst und dieser leitete weiter auf den nach vorne gestürmten Bier, der den Ball zum 3:1 in die Maschen hämmerte – ein äusserst sehenswertes Tor. Nur Sekunden später blieb den Gästefans der erneute Jubel im Halse stecken. Aubert wehrte einen Volleyabschluss von Ushiu mirakulös mit dem Fuss ab. Nur wenig später durfte dann doch gejubelt werden. Hafner zog in die Mitte und schloss erfolgreich zum 4:1 ab. Aubert war dieses Mal machtlos, da er durch eine Intervention seines eigenen Verteidigers an Forrer aus der Position gebracht wurde. Mit dieser wichtigen 3-Tore-Führung durfte Pfanni in die zweite Pause, das letzte Drittel musste aber wegen einer Strafe gegen Schläpfer in Unterzahl in Angriff genommen werden. Das Boxplay zum Start des Drittels funktionierte aber erneut einwandfrei, so sah sich Grünenmatt gezwungen es bereits mit der Herausnahme des Torhüters zu versuchen, jedoch vorerst noch ohne Erfolg. In der der 45. Minute verlor Pfanni kurz die Inside-Position, was Lüthi ausnutzte und Thierstein im Slot lancierte, der auf 2:4 verkürzte. Die Spannung war also zurück doch die Reaktion folgte postwendend. Hafner verwertete in Form eines Penaltys sehenswert zum 5:2-Führungstreffer. Dieses Resultat bewog Grünenmatt-Trainer Ollonqvist bereits in der 47. Minute sein Time-Out einzuziehen und fortan bei Ballbesitz das Glück mit 6-gegen-5-Feldspielern zu suchen. Der Erfolg dieser Aktion war viel Ballbesitz, aber nur wenig torgefährliche Aktionen. Dies lag primär an der aufopferungsvoll kämpfenden Pfanni-Defensive, die angetrieben von den lautstarken Fans kämpfte wie die Löwen und sich in jeden Schuss warf. Auch eine weitere Überzählsituation in der 55. Minute konnten die Emmentaler dabei nicht ausnutzen. Die definitiv Entscheidung fiel dann in der 58. Minute, als Schläpfer im gegnerischen Slot im Nachschuss zum 6:2 einschieben konnte. Den Schlusspunkt setzte dann Captain, 3-fach Torschütze und Best Player Hafner, nachdem er Madsen den Ball abluchste traf er zum 7:2 ins verlassene Gehäuse. Ein eminent wichtiger Sieg für Pfanni in diesem Direktduell, aber vor allem eine unglaublich disziplinierte und engagierte Teamleistung jedes Einzelnen führten zu Gewinn dieser 3 Punkte. Verteidiger Heierli meinte im Nachgang: «Ein von Anfang bis zum Ende sehr umkämpftes Spiel. Unsere Tore kamen zu guten Zeitpunkten, womit wir dem Gegner jeweils wieder den Wind aus den Segeln nehmen konnten.». Auch Hafner sah dies ähnlich: «Zu Beginn war es ziemliche Knochenarbeit gegen die aggressive Mann-Mann-Spielweise der Mättler. Mit der Zeit kamen wir besser ins Spiel und fanden Lösungen um sie auszuspielen. Letztendlich war es eine souveräne Teamleistung oder wie es unser Trainer Werner gesagt hat, gegen diese Spielweise nur zwei Tore zuzulassen war schon stark.». Für Pfanni heisst es nun aber nicht Beine hochlagern, denn schon
am heutigen Sonntag, 01.02.2026 steht um 17:00 Uhr das Nachholspiel der
18. Runde auswärts beim starken Ad Astra Obwalden auf dem Programm,
welche am gestrigen Abend einen der Aufstiegsfavoriten, die Kloten-Dietlikon
Jets, mit 8:3 in die Schranken wiesen. Für Pfanni geht es erneut
zu versuchen wichtige Punkte einzufahren, denn nach wie vor befinden sie
sich mitten im Playoff-Kampf und brauchen noch 6 Punkte um die Qualifikation
aus eigener Kraft zu schaffen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Grünenmatt – UHC Pfannenstiel
2:7 (0:0, 1:4, 1:3) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 19.
Runde UHC Pfannenstiel - Unihockey Limmattal (3-fach Kirchwies, Egg) 25.01.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Ad Astra und Pfanni mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel war nach der starken Leistung am vergangenen Wochenende gewillt im Zürcher Derby gegen Unihockey Limmattal den ersten Sieg im 2026 zu feiern und dies gelang mit dem 9:5-Sieg auf eindrückliche Art und Weise. Die Torschützen waren Ushiu (3), Hafner (3), Ernst (2), und Luchsinger. Auf Grund der mittlerweile langen Absenzenliste, trat Pfanni mit etwas veränderter Aufstellung zu diesem wegweisenden Spiel gegen Unihockey Limmattal an. Die Zürcher Oberländer versuchten von Beginn an das Spieldiktat an sich zu reissen, was nicht schlecht gelang. Die erste grosse Chance gehörte aber dem Gast aus dem Limmattal. In der 9. Minute prüfte Halter Pfanni-Hüter Edelmann, der abwehren konnte und auch beim Nachschuss von Küng Sieger blieb. Besser machte es Pfanni auf der Gegenseite kurz nach Drittelsmitte. Van Welie brachte den Ball aus der gegnerischen Ecke in den Slot, wo Ernst mittels Backhand-Volley zur Heimführung einschiessen konnte. Die Freude währte aber nicht lange. Nachdem der Limmattaler Torhüter stark gegen den Abschluss von Fässler abwehrte, konnten die Gäste blitzschnell umschalten. Dabei erwischte Peraro Edelmann zwischen den Hosenträgern zum 1:1-Ausgleichstreff. Pfanni liess sich aber nicht aus dem Konzept bringen und zog bis zur 15. Minute auf 3:1 davon. Zuerst traf Hafner, der wunderbar im Slot von Virrankari freigespielt wurde und nur eine Zeigerumdrehung später erwischte Ushiu Maurer in der nahen Torecke. Die Limmattaler liessen sich aber nicht abschütteln. Küng luchste Virrankari den Ball ab, fackelte nicht lange und erwischte Edelmann mit einem satten Schuss in die weitere Torecke. In der 19. Minute konnte Pfanni dann in Überzahl durch einen sehenswerten Hocheckschuss durch Luchsinger auf 4:2 stellen, was auch das Pausenresultat war. Der Start ins Mitteldrittel begann mit einer Pfanni-Grosschance, doch der omnipräsente Ushiu konnte nach einer 2:1-Situation den Ball nicht wie gewünscht kontrollieren. Zwei Minuten später schickte Luchsinger van Welie mit einem langen gut getimten Pass, doch dieser fand seinen Meister in Maurer. Kurze Zeit später konnte Pfanni erneut im Powerplay auflaufen und erneut wurde dieses frühzeitig beendet. Luchsinger zeigte sein Adlerauge und spielte mustergültig auf Hafner, der nur noch zum 5:2 einschieben musste. 14 Sekunden später schepperte es erneut im Gehäuse, allerdings auf der Gegenseite. Halter liess ziemlich jeden der 5 Pfanni-Spieler ins leere laufen und bezwang nach einer feinen Einzelleistung auch noch Edelmann zum 5:3. Dieses Gegentor hatte dann bei Pfanni auch einen Torhüterwechsel zur Folge und auch auf dem Feld zeigte das Team in Person von Ushiu eine eindrückliche Reaktion. In der 26. Minute liess er in der gegnerischen Ecke zwei Limmattaler aussteige, tankte sich in die Mitte und schloss zum 6:3 ab. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas und auch ein Überzahlspiel der Gäste brachte keinen weiteren Torerfolg. In der 36. Minute musste sich dann aber der neueingewechselte Schindele doch ein erstes Mal bezwingen lassen. Nach einem unglücklichen Wechsel fand Pfanni die Ordnung nicht mehr und es war King, der auf 4:6 verkürzen konnte. Das letzte Drittel versprach also nochmals einiges an Spannung. Die erste gute Chance hatte dabei der kanadische Nationalspieler Friedli, der Schindele in der 47. Minute mit einem satten Distanzschuss zu einer Parade zwang. Kurz vor der 50.Spielminute reduzierte Pfanni auf zwei Linie und konnte in der gleichen Minute auch auf 7:4 davonziehen, Ernst traf nach einem Freistoss. Und es sollte noch besser kommen für das Heimteam. In der 54. Minute erkämpfte sich Schläpfer auf der rechten Seite den Ball, spielte in die Mitte zu Virrankari und dieser weiter auf Hafner, der nur noch ins offene Tor zum 8:4 einschiessen musste. Limmattal setzte alles auf eine Karte und versuchte sich ohne Torhüter. Dies nutzte Ushiu nach einem Ballgewinn von Bier in der eigenen Ecke eiskalt zum 9:4 aus. Für den Schlusspunkt war dann der Limmattaler Halter verantwortlich, der im Slot mit einem Backhand-Volleytor das Schlussresultat von 9:5 besiegelte. Für Pfanni war dies ein extrem wichtiger Sieg, der das Team auf den 8. Tabellenrang brauchte bei drei verbleibenden Runden, wobei die Zürcher Oberländer zusätzlich noch ein Nachholspiel haben. Der verdiente Best Player und 3-fach Torschütze Ushiu nach dem Spiel: «Dieser Sieg war sehr wichtig für das Team und den weiteren Saisonverlauf. Wir konnten uns für unsere harte und leidenschaftliche Arbeit belohnen und gehen nun mit viel Feuer in die nächsten Spiele». Auch der Finne Virrankari sah dies so: «Es war ein wichtiger Sieg und es war gut, dass wir unseren Vorsprung auch im dritten Drittel verteidigen konnten. Ebenfalls wichtig war es 9 Tore zu erzielen und das jede Linie für diese Tore mitverantwortlich war.» Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einer doppelten Auswärtsrunde.
Am Samstag, 31.01.2026 führt die Reise nach Sumiswald zum UHC Grünenmatt
und tags drauf am Sonntag, 01.02.2026 steht die schwierige Auswärtspartie
bei Ad Astra Obwalden in Sarnen auf dem Programm. Wichtige Spiele im Kampf
um den letzten verbleibenden Playoff-Platz, wo neben Pfanni (18 Punkte)
noch ULA (17 Punkte) und Grünenmatt (16 Punkte) involviert sind. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Unihockey Limmattal
9:5 (4:2, 2:2, 3:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 17.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Thun (3-fach Kirchwies, Egg) 17.01.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Der UHC Pfannenstiel verpasst gegen den souveränen Tabellenleader UHC Thun die Überraschung und muss sich trotz einer starken Teamleistung und einer 3:0-Führung 12 Minuten vor Schluss mit 3:5 geschlagen geben. Das Team zeigte aber eine Leistung die Mut mach für die verbleibenden 5 Qualifikationsspiele. Der UHC Pfannenstiel war gewillt vor einer ansehnlichen Kulisse und mit vielen vielen ehemaligen Akteuren des Fanionteams dem Ligakrösus UHC Thun alles abzuverlangen. Überraschenderweise übernahm Pfanni von Beginn an das Zepter und liess den Ball gut laufen. So erarbeiteten sich die Einheimischen in den ersten 5 Minuten auch bereits drei gute Abschlussmöglichkeiten. In der 4. Minute verpasste Virrankari im Slot ganz knapp und wenig später zirkelte auch Hafner seinen Abschluss hauchdünn am rechten Torpfosten vorbei. Dem erfolgreichen Torabschluss noch näher kam Wittig, der seine 1:0-Situation aber von Weber vereitelt sah. In der 7. Minute war es erneut Hafner, der nach einer schönen Kombination knapp über das Tor abschloss. Pfanni zeigte bis anhin eine äusserst solidarische Leistung mit viel Spielfreude. So kamen die Thuner erst in der 10. Spielminute zur ersten ernsthaften Möglichkeit. Widmer konnte nach einer 2:1-Situation den Ball aber nicht wie gewünscht kontrollieren. In der 15. Minute konnte Thun dann nach einer Strafe gegen Ernst erstmals in Überzahl auflaufen, doch das Unterzahlspiel der Zürcher Oberländer liess nur wenig zu und den einzigen Abschluss von Schwendimann war eine sichere Beute von Pfanni-Hüter Schindele. Gegen Ende de Drittels hatte erneut Wittig die Führung auf dem Stock, doch sein Abschluss zischte ganz knapp am Pfosten vorbei. Dem Tor am nächsten kam dann Luchsinger 40 Sekunden vor dem Pausenpfiff. In Überzahl schlenzte er den Ball an den weiten Pfosten. So blieb es nach 20 gespielten Minuten weiterhin torlos. Pfanni nahm sich für das zweite Drittel vor an die Leistung der ersten 20 Minuten anzuknüpfen und dies sollte gut gelingen. Weiterhin war zwischen den Teams kein Unterschied zu sehen, obwohl sie in der Tabelle durch 29 Punkte getrennt sind. Im Gegenteil Pfanni war weiterhin das aktivere Team, hatte mehr Ballbesitz und auch mehr Abschlüsse. So durfte das Heimteam in der 24. Minute verdientermassen erstmals jubeln. Hafner wurde im Zentrum von Virrankari angespielt und leitete den Ball nach rechts aussen auf Forrer weiter, der mit einem Direktabschluss Pfanni mit 1:0 in Führung schiessen konnte. In den folgenden Minuten blieben dann grössere Chancen aus. Die nächste hatte dann Pfanni zu Spielmitte als der Thuner Würz die Strafbank aufsuchen musste. Das Powerplay zeigte sich druckvoll und liess den Ball gut laufen. Kurz vor Ende des Überzahlspiels nutzte Hurni den ihm gewährten Platz aus und versenkte den Ball aus der Distanz sehenswert zum 2:0 für die Einheimischen. Thun versuchte postwendend zu reagieren, doch Münger fand seinen Meister in Schindele. Gegen Ende des Drittels war es erneut Pfanni, dass dem Spiel den Stempel aufdrückte und weitere gute Chancen erarbeiten konnte, doch Luchsinger und Ernst (2x) konnten den Ball trotz bester Abschlusspositionen nicht im gegnerischen Tor unterbringen. So war auch die 2:0-Führung für den Underdog zur zweiten Drittelspause mehr als verdient. Für das letzte Drittel bündelte Thun nun seine Kräfte und agierte nur noch mit 2 Linien. Die erste Chancen hatte dann der Graber, der Captain der Berner Oberländer, der jedoch an Schindele Scheiterte. Auf der Gegenseite hatte dann der Pfanni-Finne Virrankari das 3:0 auf dem Stock, doch er suchte den Pass zu viel und fand diesen nicht. In der 48. Minute konnte Pfanni dann aber wieder jubeln. Hurni spielte nach linksaussen zu van Welie, dieser fasste sich ein Herz und drosch den Ball direkt und unhaltbar zum 3:0 in die gegnerischen Maschen. Leider blieb Pfanni die Freude über dieses dritte Tor im Halse stecken und nur 20 Sekunden später konnte Thun erstmals jubeln. Graber hatte nach einem Pass von Zimmermann zu viel Platz im Slot, setzte zum Drehschuss an und verkürzte auf 1:3. Dieses Gegentor bewirkte etwas im Kopf der Pfanni-Spieler und die zuvor an den Tag gelegte Souveränität ging etwas verloren. So war es Münger, der im Pfanni-Slot den Ball gewinnen konnte, nicht lange fackelte und zum 2:3 einschiessen konnte. Pfanni-Trainer Werner zog nun sein Time-Out ein und versuchte das Spiel wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Doch Thun behielt die Überhand und war nun definitiv das bessere Team. So war dann leider auch das 3:3 in der 54. Minute nicht weiter verwunderlich. Schwendimann traf mit einem abgelenkten Freistoss aus der Halbdistanz zum Ausgleich. Und es sollte noch bitterer kommen für Pfanni. 73 Sekunden vor Schluss fehlte etwas die Konsequenz in der Defensive und Bühler traf mit einem erneut abgelenkten Schuss zum 4:3 für die Gäste. Pfanni versuchte zwar nochmals alles, doch Aeschbacher besiegelte mit dem Treffer zum 5:3 den Sieg des Leaders. Für Pfanni war es eine äusserst ärgerliche Niederlage, da sie keineswegs zwingend war und Thun an diesem Abend ohne die beiden Topscorer Jonas und Luca Ruch definitiv schlagbar gewesen wäre. Verteidiger Fässler nach dem Spiel: «Wir wollten von Anfang an zeigen, dass wir dem Leader aus Thun Paroli bieten können, auch wenn wir als klarer Aussenseiter ins Spiel gingen. Wir konnten über 48 Minuten unseren Gameplan durchziehen, liessen uns dann aber durch die Thuner Tore verunsichern. Alles in allem haben wir uns aber im Vergleich zur letzten Woche klar gesteigert. Wenn wir auch nächste Woche so auftreten, bin ich überzeugt, dass wir Punkte einfahren werden.» Das angesprochene Spiel findet am Sonntag, 25.01.2026 um 16:00 Uhr in
der 3-fach Kirchwies statt und Gegner ist im Zürcher Derby Unihockey
Limmattal. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Thun 5:3 (0:0,
2:0, 1:5) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 16.
Runde Ticino Unihockey - UHC Pfannenstiel (Arti e Mestieri, Bellinzona) 10.01.2026 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Davos und Ticino mit 1 Spiel mehr |
Dem UHC Pfannenstiel misslingt nach dem Aufwärtstrend Ende des letzten Jahres der Start ins neue Jahr gründlich. Die Zürcher Oberländer müssen auswärts bei Ticino Unihockey eine bittere 1:6-Niederlage einstecken und kassieren die 9. Niederlage in Folge in einem Duell mit den Tessinern. Einziger Torschütze für Pfanni war Stürmer van Welie. Nach einer beschwerlichen und schneereichen Reise in die Südschweiz startete das Spiel um 18:00 Uhr mit einer Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana – ein eindrücklicher Moment. Im Anschluss konnte es losgehen. Pfanni übernahm von Beginn an das Spieldiktat und zeigte, dass es gewillt war Punkte aus dem Tessin mit nach Hause zu nehmen. Den ersten gefährlichen Abschluss hatte dann Scheuner in der 5. Minute mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe und wenig später war es Hafner, der es von der linken Seite versuchte, doch beide Male war der starke finnische Torhüter Kaltiainen auf dem Posten. Auf der Gegenseite hatte dann eine Minute später Surakka die erste gute Möglichkeit für die Einheimischen, doch sein Flachschuss war eine sichere Beute von Pfanni-Hüter Schindele. Pfanni tat weiterhin mehr fürs Spiel und kam durch Nideröst (9.) und Luchsinger (13.) zu weiteren guten Torchancen. Jubeln durften dann aber in der 14. Minute erstmals die Einheimischen. Nach einem Zürcher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung landete der Ball beim Schweden Nordh, der viele Freiheiten genoss und aus der Halbdistanz unbedrängt zur 1:0-Führung einschiessen konnte. In der Folge verlor Pfanni den Faden und die anfängliche Souveränität, konnte das Drittel aber noch ohne weiteren Schaden überstehen. So hiess es nach dem 1. Drittel 1:0 für das Heimteam. Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Zürcher Gäste dann Glück nicht gleich einen weiteren Tiefschlag einstecken zu müssen. Nur 8 Sekunden nach Wiederanpfiff stand Captain Monighetti völlig frei vor Schindele, konnte den Ball aber nicht wie gewünscht kontrollieren. Im Anschluss hatte dann Pfanni einige Möglichkeiten für den Ausgleich, doch Heierli (21.) und Luchsinger (22./23.) scheiterten der Reihe nach aus aussichtsreichen Positionen an Torhüter Kaltiainen. Besser machten es erneut die Einheimischen. Nach einem Abschlussversuch von Hafner schaltete Kaltiainen blitzschnell. Er lancierte A.Bazzuri, der nach dem Auswurf unbedrängt auf Schindele loslaufen konnte und eiskalt auf 2:0 erhöhte – ein geschenktes Tor und es sollte noch bitterer kommen für die Gäste. In der 26. Minute wurde M.Bazzuri wegen eines Stockschlages auf die Strafbank geschickt, doch statt dem Anschlusstor konnte Ticino weiter erhöhen. Erneut stand ein langer Auswurf von Kaltiainen am Anfang. Mit diesem schickte er A.Tomatis auf die Reise, der zuerst Hurni und anschliessend Schindele aussteigen liess und das Resultat auf 3:0 stellte. Keine Minute später konnte Pfanni die Überzahl aber dann doch noch verwerten. Nach einem schönen Zuspiel von Nideröst verwertete van Welie aus spitzem Winkel zum 1:3 und brachte die Hoffnung ins Pfanni-Lager zurück. Pfanni hatte nach wie vor viel Ballbesitz, schaffte es nun aber nur noch selten gute Chancen herauszuspielen und vor allem Torhüter Kaltiainen aus seiner Grundposition zu locken und zum verschieben zu zwingen. Die beste Chance hatte noch Wittig, der in der 30. Minute den Ball erkämpfen konnte, alleine auf das Tessiner Tor loszog, aber den erfolgreichen Abschluss verpasste. Auch das Heimteam konnte keine weiteren Akzente setzen und fokussierte sich auf eine kontrollierte Defensive, was ihnen sehr gut gelang. Somit hiess es nach 40 Minuten 3:1 für das Heimteam. Das letzte Drittel konnte Pfanni dann noch in Überzahl in Angriff nehmen, die beste Chance hatten aber erneut die Tessiner durch A.Bazzuri, der aber an Schindele scheiterte. Kurz nach Ablauf der Strafe durften die Südschweizer aber dennoch jubeln. Nach einem ersten Block von Ushiu sprang der Ball zu Nordh, dem erneut viel Zeit zugestanden wurde, die er gerne annahm und zum 4:1 erhöhen konnte – definitiv ein gelungenes Comeback für Nordh, der bis Weihnachten noch in der 3.Liga bei SU Mendrisiotto-Ligornetto aktiv war. Pfanni war nun definitiv geknickt und dies nutzten die Tessiner eiskalt zu weiteren Toren aus. Zwar konnte Schindele in der 46. Minute gegen Surakka noch mirakulös parieren, doch in der 49. und der 51. Minute blieb er dann machtlos. Zuerst tankte sich M.Bazzuri an Freund und Feind vorbei über das ganze Feld, wo dann A.Bazzuri an den Ball kam und auf 5:1 erhöhen konnte und wenig später war es A.Tomatis, der das einzige Überzahlspiel des Heimteams erfolgreich zum 6:1 verwertete. Kurze Zeit später zog Pfanni sein Time-Out ein und versuchte mit einer Mann-Mann-Zuordnung nochmals Druck zu erzeugen und so das Wunder zu schaffen, doch die Tessiner liessen nicht mehr viel zu und konnten den souveränen 6:1-Sieg nach Hause bringen. Für Pfanni wäre an diesem Abend definitiv mehr möglich
gewesen, aber mit nur einem Tor (zum dritten Mal hintereinander gegen
Ticino) und zu vielen Aussetzern war auf der anderen Seite des Gotthards
definitiv nichts zu holen. Weiter geht es nun am Samstag, 17.01.2026 um 18:00 Uhr zu Hause in der 3-fach Kirchwies in Egg. Gegner ist dabei der unangefochtene Spitzenreiter UHC Thun – eine schwierige Herausforderung, aber Pfanni hat in diesem Spiel definitiv nicht zu verlieren. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Ticino Unihockey – UHC Pfannenstiel
6:1 (1:0, 2:1, 3:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 14.
Runde Iron Marmots Davos-Klosters - UHC Pfannenstiel (Sportzentrum Arkaden,
Davos-Platz) 20.12.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Davos und Ticino mit 1 Spiel mehr |
Die Ausgangslage in den Bündner Bergen war klar. Pfanni wollte drei Punkte einfahren um bestmöglich im Rennen um die Playoff-Plätze zu bleiben. Dies gelang nach einer intensiven, abwechslungs- und torreichen Partie letztendlich hauchdünn mit einem 7:6-Sieg gegen die Iron Marmots Davos-Klosters. Für die Tore der Zürcher Oberländer zeigten sich Ernst (2), Luchsinger (2), Wittig, Forrer und Nideröst verantwortlich. Die Vorfreude auf das Spiel gegen die Iron Marmots war gross. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass im Anschluss an das Spiel ein Teamanlass im schönen Davos gefeiert wurde. Zuerst stand aber die harte Arbeit auf dem Programm. Der Start ins Spiel war dann gar nicht nachdem Gusto der Zürcher. Nach nur 88 Sekunden wanderte Hurni wegen eines Stockschlages auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzten die Einheimischen dann eiskalt aus. Nach einem Pfanni-Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war es Meier, der ein Zuspiel von Bur zum 1:0 abschloss. Die Gäste vermochten aber umgehend zu reagieren. Ferrari spielte auf Wittig, der sich auf der linken Seite durchsetze. Sein Abschluss konnte Egg noch parieren, doch gegen den Nachschuss war er dann machtlos – 1:1. Dieses Tor war aber nur ein Strohfeuer aus Pfanni-Sicht, denn in der Folge kontrollierte Davos das Spiel und war in allen Belangen die aktivere Mannschaft. Diese Überlegenheit wurde noch ausgeprägter, da Pfanni (zu) viele Strafen kassierte. In der 7. Minute musste Luchsinger für groben Körpereinsatz 2+2 Minuten in die Kühlbox. Die Marmots zeigten sich in Überzahl weiterhin sehr abgeklärt und zielstrebig und konnten beide Strafen ausnutzen. Zuerst traf Marugg mit einem seiner gefürchteten Abschlüsse wunderbar unter die Querlatte und gut eine Minute später war es der Finne Haapaniemi, der etwas glücklich nach einem Save von Pfanni-Hüter Edelmann den Ball ins Netzt stocherte. Als in der 12. Minute dann auch Wittig eine Strafe aufgebrummt erhielt, ahnte man Böses im Pfanni-Lager. Doch dieses Mal behielt das Boxplay die Überhand und konnte gar nach einer feinen Einzelleistung von Virrankari noch eine sehr gute Möglichkeit verzeichnen. In der Folge kamen beide Teams noch zu Chancen, mit denen allerdings die Torhüter nicht in Bedrängnis gebracht werden konnten. So hiess es nach 20 gespielten Minuten 1:3 aus Sicht der Zürcher Gäste, die bis anhin vieles schuldig blieben. So fielen dann in der Garderobe auch von verschiedenen Seiten klare Worte, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollten. Das zweite Drittel war nun ausgeglichener und auch Pfanni hatte mehr Ballbesitz als noch im Startdrittel. Die erste wirklich grosse Chancen hatten aber dennoch die Davoser in der 28. Spielminute als Wiedmer nach einem Bogenlauf nur den weiten Pfosten traf und das 4:1 knapp verpasste. Besser machte es dann in der 29. Minute Pfanni auf der Gegenseite. Während ein Davoser noch in Diskussionen mit dem Schiri verstrickt war, schaltete Pfanni nach einem Freistoss in der eigenen Zone blitzschnell und konnte durch Forrer nach schönem Zuspiel von Nideröst auf 2:3 verkürzen. Nur 10 Sekunden später hatte Luchsinger aus dem hohen Slot den Ausgleich auf dem Stock, scheiterte aber am Davoser Torhüter Egg. Wiederum nur 18 Sekunden später konnte dann aber Luchsinger das Duell gegen Egg für sich entscheiden. Nachdem van Welie sauber abgelegt hatte, verwertete Luchsinger zum vielumjubelten Ausgleich. Pfanni war nun definitiv zurück im Spiel und hatte das Momentum auf seine Seite gezogen. In der 35. Minute hatte Ushiu die erstmalige Pfanni-Führung auf dem Stock, doch er traf aus dem hohen Slot nur die Querlatte. Nur Sekunden später ereignete sich auf der Gegenseite das gleiche Szenario, dort sah Marugg seinen Distanzschuss von der Querlatte abprallen. In der 38. Minute durften dann die zahlreich ins Bündnerland gereisten Pfanni-Fans doch noch die Pfanni-Führung bejubeln. Es war Captain Nideröst, der seine Farben mit 4:3 in Führung schiessen konnte. Mit diesem Resultat ging es in die zweite Pause. Pfanni zeigte eine starke Reaktion auf das missglückte Startdrittel und wollte im letzten Drittel an diese Leistung anknüpfen. Der Start hätte dabei besser nicht sein können. Nach 75 Sekunden zappelte der Ball bereits wieder im Davoser Tor. Nach einem Abschluss von Luchsinger verwertete Ernst den Abpraller volley zum 5:3. In Anschluss hatte der Pfanni-Finne Virrankari nach einer schönen Kombination den 6. Treffer auf dem Stock, doch der Ball verpasste knapp das gegnerische Gehäuse. Nur eine Minute später sollt sich eine weitere Möglichkeit bieten, als mit Nerreter auch erstmals ein Davoser die Strafbank aufsuchen musste. Das Zürcher Überzahlspiel war dann aber zu wenig zwingend, so dass ein weiterer Torerfolg ausblieb. Dieser Torerfolg durfte dann in der 49. Minute doch noch bejubelt werden. Luchsinger verwertete eine schön vorgetragenen 2:1-Situation mit van Welie eiskalt zur erstmaligen Dreitore-Führung und dem 6:3. Die Freude über dieses Tor blieb Pfanni aber fast im Halse stecken, war es doch nur Sekunden später Zehnder der im Nachstochern postwendend wieder verkürzen konnte. Doch die Zürcher liessen sich keineswegs aus dem Konzept bringen. 10 Minuten vor Spielschluss erkämpfte van Welie den Ball, leitete weiter auf Luchsinger und dieser legte für Ernst auf, der den Dreitore-Vorsprung mit den 7:4 wieder herstellte. In der 54. Minute hatte dann Nideröst die Vorentscheidung auf dem Stock, doch er scheiterte am mirakulös reagierenden Egg im Davoser Kasten. Im direkten Gegenzug konnte der Davoser Scharfschütze Marugg ein weiteres Mal jubeln. Er traf erneut mit viel Schärfe und Präzision ins Pfannenstieler Tor. Es blieben aus Davoser Sicht also noch gut 6 Minuten für die Wende. Die Einheimischen warfen nun alles in die Waagschule. In der 57. Minute konnten Kreienbühl für den geschlagenen Edelmann den Ball in letzter Sekunde von der Linie wegwischen und nur Sekunden später verhinderte Edelmann gegen Haapaniemi den Ausgleich. Es bleiben noch 109 Sekunden als Davos sein Time-Out einzog und den Torhüter ersetzte. Und Tatsächlich 90 Sekunden vor Schluss war es erneut Marugg, der mit einem Hocheckschuss zum 7:6 hektische Schlusssekunden einläutetet – was dieser Marugg an diesem Abend für Tore erzielte war an Präzision und Schärfe effektiv kaum zu überbieten. Pfanni überstand bzw. überlebte die letzten Sekunden dann aber noch und konnte einen extrem wichtigen Auswärtssieg feiern. Es war den Zürchern anzusehen, dass ihnen ein grosser Stein vom Herzen viel. Doppeltorschütze Ernst im Nachgang an das Spiel: «Ein extrem wichtiger Sieg in Anbetracht der aktuellen Tabellenlage. Trotz einem hektischen Startdrittel konnten wir erfolgreich in die Partie zurückfinden. Der Erfolg in dieser Partie ist auf eine absolut geschlossene und solidarische Teamleistung zurückzuführen. Die positiven Gefühle dieser Partie gilt es nun ins neue Jahr mitzunehmen um dort weitere Punkte im Playoff-Rennen zu sichern.» Pfanni geniesst nun die unihockeyfreie Zeit und nützt diese um die
Batterien wieder voll aufzuladen und für das Startprogramm im 2026
bereit zu sein. Das erste Spiel findet am Samstag, 10.01.2026 auswärts
gegen Ticino Unihockey statt und das erste Heimspiel eine Woche später
am 17.01.2026 gegen den unangefochtenen Leader UHC Thun. Pfanni ist auch
in diesen Spielen mit dem neu gefundenen Selbstvertrauen bestrebt für
Überraschungen zu sorgen und Punkte einzufahren. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Iron Marmots Davos-Klosters – UHC
Pfannenstiel 6:7 (3:1, 0:3, 3:3) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.
Runde UHC Pfannenstiel - Kloten-Dietlikon Jets (3-fach Kirchwies, Egg) 19.12.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Davos und Ticino mit 1 Spiel mehr |
Der UHC Pfannenstiel war gewillt im letzten Heimspiel des Jahres 2025 sich uns seinen Fans mit einer starken Leistung gegen das NLB-Spitzenteam Kloten-Dietlikon Jets eine Freude zu bereiten. Dies schaffte Pfanni und brachte den Favoriten an den Rande einer Niederlage, letztendlich mussten sich die Zürcher Oberländer aber doch mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Alles war angerichtet für das Weihnachtsspecial in Egg und pünktlich um 20:00 Uhr konnte es losgehen. Beide Teams starteten kontrolliert ins Spiel und wollten dem Gegner möglichst keine Abschlüsse zugestehen. Dies gelang Pfanni deutlich besser als seinem Gegner aus der Flughafenstadt. In der 5. Minute erkämpfte Scheuner den Ball in der eigenen Zone gegen Siegfried, spielte zu Ushiu und dieser direkt weiter zu Wittig, welcher Torhüter Lemke in der nahen Ecke zur 1:0-Führung für Pfanni erwischte – eine besondere Genugtuung für den langjährigen Jets-Spieler. Keine zwei Minuten später brandete erneut Jubel in der Kirchwies aus. Luchsinger eroberte in der Offensivzone den Ball und spielte mit viel Übersicht quer zu van Welie, der eiskalt zum 2:0 abschloss. Es war dies das längst fällige erste Tor von van Welie im Pfanni-Dress. Die Zürcher Oberländer zeigten bis anhin eine starke Darbietung und liessen den Favoriten nicht wirklich ins Spiel kommen. So mussten sich die Jets bis in die 10.Minute gedulden, ehe sie in der 10.Minute durch einen abgelenkten Schuss des Finnen Kauppinen Pfanni-Hüter Schindele ein erstes Mal prüfen konnten. Auch in der zweiten Drittelshälfte hatte Pfanni die besseren Chancen, insbesondere Luchsinger stellte die Zürcher Unterländer Verteidigung immer wieder vor Probleme. Er scheiterte aber in der 13. und der 16. Minute zweimal knapp, bzw. wurde teilweise etwas gar unsanft gestört. Erst in der Schlussphase konnten dann die Jets auch etwas mehr Druck ausüben, doch Schindele bewahrte mit zwei Paraden gegen Rieder seine Farben vor dem ersten Gegentor. So hiess es nach 20 Minuten 2:0 für Pfanni. Das Mitteldrittel startete mit einer 2:1-Situation für die Jets, die jedoch ungenutzt blieb. Die Flughafenstädter versuchten nun mehr Druck aufzubauen, doch Pfanni zeigte sich weiterhin defensiv stark und abgeklärt und hatte mit Schindele auch einen starken Schlussmann im Tor. In der 26. Minute fasste sich Pfanni-Verteidiger Scheuner ein Herz und zog nach einem Rush aus der Distanz ab. Jets-Hüter Lemke bekam den Ball erst im letzten Moment zu Gesicht und konnte ihn gerade noch über die Querlatte lenken. Beide Teams hatten nun ihre Chancen, so war es in der 27. Minute Nussbaumer der auf der rechten Seite durchbrach, seinen Meister aber in Schindele fand. Dem Tor im zweiten Drittel am nächsten kam in der 28. Minute dann ernst. Er traf mit einem wunderbaren Abschluss genau ans Lattenkreuz und verpasste das 3:0 für Pfanni somit nur hauchdünn. Ebenfalls dem dritten Tor sehr nahe kam Luchsinger in der 35. Minute, doch nach dem er diverse Jets-Spieler vernascht hatte, war bei Lemke Endstation. Da kurz vor Drittelsende auch der Zürcher Unterländer Fontana eine 2:1-Situation nicht verwerten konnte, endete das zweite Drittel torlos und es stand weiterhin 2:0 für das Heimteam. Das letzte Drittel konnte Pfanni nach einer Strafe gegen den Letten Dumpis mit einem Mann mehr in Angriff nehmen. Die Unterländer Box stand aber gut und liess nur wenig zu. Nach überstandenem Unterzahlspiel erhöhten die Jets die Kadenz und kamen zu verschiedenen Chancen. Doch scheiterten Dumpis mit einem Backhand-Volley (43.), Griezitis im Slot (46.) und Bratschi nach einer feinen Einzelleistung (49.) allesamt am stark aufspielenden Schindele. Die Jets waren nun klar das spielbestimmende Team, doch Pfanni wehrte sich mit Händen und Füssen. Dies ging bis in die 50. Minute gut, doch dann konnten auch die Jets ein erstes Mal jubeln. Nach einem Wechsel auf Pfanni-Seite stimmte die Zuteilung nicht. Dies nutzte Griezitis mit einem raumöffnenden Pass auf Rieder eiskalt aus, und dieser traf mit einem satten Abschluss zum Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz. Nach einem hart gepfiffenen Freistoss an der Torraum-Grenze zeigten die Jets kein Pardon. Griezitis nutzte die sich bietende Chancen nachdem Pfanni die Mauer zu früh auflöste zum Ausgleichstreffer. Lies sich Pfanni nun doch die Butter vom Brot nehmen? Die Jets zogen in der 56. Minute ihr Time-Out ein und wollten den Druck nochmals erhöhen, während Pfanni auf 2 Linien reduzierte. Es sollte in der Schlussphase nochmals einige Chancen auf beiden Seiten geben. Zuerst verpasste Pfanni-Captain Nideröst nach einem Querpass, dann scheiterte in der 57. Minute Hafner mit einem Penalty am stark reagierenden Lemke und auch die Jets kamen durch den quirligen Nussbaumer dem Torerfolg sehr nahe. Doch es sollten bis zum Schlusspfiff keine weiteren Tore mehr fallen. So musste also die Verlängerung entscheiden. Diese dauerte nur 12 Sekunden. Rieder konnte einen Pass von Hafner abfangen, legte quer in den Slot zu Dumpis, der keinerlei Probleme hatten den Siegtreffer zum 3:2 für die Jets zu erzielen. Eine ganz bittere Pille für Pfanni nach einer solidarischen und starken Leistung. Trotz der Enttäuschung über die Niederlage durfte Pfanni stolz auf die eigene Leistung sein. Das Team ist über 60 Minuten als Einheit aufgetreten und hat alles aus sich herausgeholt und den Zuschauern einen versöhnlichen Heimspiel-Abschluss geboten. Das sah auch Premieren-Torschütze van Welie so: «Wir haben eine starke Mannschaftsleistung gezeigt und jeder hat für den anderen gekämpft. Das hat echt Freude gemacht und nun gilt es auch dieselbe Leistung im zweiten Spiel des Wochenendens gegen Davos zu zeigen.» Auch Verteidiger Hurni schlug in dieselbe Kerbe: «Es war seit längerem wieder ein Spiel, wo für alle ersichtlich war, dass wir als eine Einheit aufgetreten sind und jeder alles gegeben hat. Darum ist es umso frustrierender, dass es am Schluss knapp nicht reichte. Aber diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen.» Ob dies gelingt kann Pfanni heute Samstag, 20.12.2025 beim Auswärtsspiel
in den Bündner Bergen gegen die Iron Marmots Davos-Klosters zeigen.
Spielbeginn ist um 18:00 Uhr im Sportzentrum Arkaden. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Kloten-Dietlikon
Jets 2:3 n.V. (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 13.
Runde Unihockey Langenthal Aarwangen - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle
Kreuzfeld, Langenthal) 06.12.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Davos und Ticino mit 1 Spiel mehr |
Der UHC Pfannenstiel verliert ein attraktives und abwechslungsreiches Spiel gegen Unihockey Langenthal Aarwangen auswärts mit 3:4 nach Verlängerung. Die Zürcher Oberländer führten bis in die 56. Minute mit 3:1, mussten sich dann aber noch die Butter vom Brot nehmen lassen und verloren letztendlich in der Verlängerung unglücklich nach einer strittigen Entscheidung. Der UHC Pfannenstiel war gewillt auswärts in Langenthal sein Punktekonto zu erhöhen. Der Start war vielversprechend und Pfanni drückte von Beginn an aufs Tempo und kam zu guten Chancen durch Nideröst (2x), Forrer und Hafner, doch auch die Einheimischen standen Pfanni in nichts nach und prüften Pfanni-Hüter Schindele durch Abschlüsse von Anliker und Zaugg. Ab Drittelsmitte war dann Pfanni deutlich überlegen und erarbeitete sich weitere Chancen. Heierli und Forrer scheiterten jedoch am prächtig aufgelegten Gassmann im ULA-Gehäuse und auch Luchsinger scheiterte zwei Mal an Gassmann. Nach 15:01 konnte dann aber auch der ULA-Hüter nichts mehr ausrichten. Klauenbösch spielte vertikal zu Ferrari und dieser sah und fand im Slot den völlig freistehenden Ushiu, der zum viel umjubelten 1:0-Führungstreffer einnetzen konnte. Nur 33 Sekunden später durfte Pfanni erneut jubeln. Luchsinger setzte sich auf der rechten Seite durch, legte quer zu Hafner, der eiskalt mit einem Direktabschluss auf 2:0 erhöhte. Nur eine Zeigerumdrehung später hatte Pfanni gar die Möglichkeit in Überzahl auf 3:0 zu erhöhen, doch das Powerplay war etwas zu statisch und so war die einzige Chance ein zurecht annulliertes Tor wegen hohem Stock von Nideröst. So hiess es nach 20 gespielten Minuten verdientermassen 2:0 für die Gäste aus dem Zürcher Oberland. Der Start ins Mitteldrittel gelang dann Pfanni erneut gut, bereits in der ersten Spielminute erzeugten sie viel Druck auf das ULA-Tor, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Im Anschluss blieb auch einem weiteren Überzahlspiel der Zürcher der Torerfolg verwehrt. Selbiges galt dann aber auch für die Einheimischen, als Wittig wegen eines Stockschlages auf die Strafbank wandert. Dieses Überzahlspiel gab aber den Oberaargauern Auftrieb und Pfanni konnte sich in der Folge beim stark aufspielenden Schindele im Tor bedanken, dass es keinen Gegentreffer einstecken musste, parierte er doch der Reihe nach die Chancen von Zaugg, Schmid, Kuik und Anliker. Einem weiteren Tor am nächsten kam dann aber Luchsinger auf der Gegenseite, der kurz nach Spielmitte mit einem Schlenzer aus der Distanz nur den Pfosten traf. Ebenfalls am Gehäuse scheiterte in der 37. Minute Nideröst mit einem abgelenkten Schuss an die Querlatte. So blieb auch das dritte Pfanni-Überzahlspiel ungenutzt. Umso ärgerlicher, da ULA wenig später durch Zaugg den Anschlusstreffer bejubeln konnte. Das 2:1 war zugleich auch das Pausenresultat nach 40 Minuten. Das letzte Drittel versprach also einiges an Spannung und die Einheimischen wollten alles daran setzen das Spiel noch zu wenden. Der Start gelang den Langenthalern gut. Bereits nach 13 Sekunden verpasste Zaugg mit seinem Abschluss ganz knapp den Ausgleich. Die erste grosse Chancen für Pfanni hatte dann in der 44. Minute Ferrari der aus dem hohen Slot seinen Abschluss von der Querlatte ins Feld zurückprallen sah. Generell tat aber das Heimteam im letzten Drittel mehr fürs Spiel und suchte oft die Abschlüsse, was sich auch im Schussverhältnis von 19:9 niederschlug. Die Abschlüsse waren aber entweder zu unpräzise oder eine sichere Beute von Torhüter Schindele. Die beste Chance hatte der quirlige ULA-Captain Bucher, der sich schön um den Pfanni-Verteidiger drehte, seinen Schuss dann aber knapp über die Querlatte setze. In der 53. Minute hatte Pfanni dann nach einer sehr hart gepfiffenen Strafe gegen den Finnen Ojala seine vierte Überzahlmöglichkeit. Nun durften die Gäste endlich jubeln. Hafner fand Virrankari, der den Ball zum wichtigen 3:1 in die Maschen drückte. ULA liess sich aber nicht aus dem Konzept dringen und schlug eiskalt zurück, leider gleich doppelt. Nach einer Druckphase schlug nach 56:13 die Finnen-Connection zu. Klemetti bediente Ojala, der den Ball wunderbar in die obere rechte Torecke hämmerte. Nur 28 Sekunden später jubelte ULA erneut. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss war es Bucher, der für seine Farben den Ausgleich erzielen konnte. So musste also die Verlängerung über den Sieger entscheiden. Hier behielt ULA dann die Oberhand. Anliker konnte sich in der 62. Minute nach einem Energieanfall den Ball erkämpfen, zog um das Pfanni-Tor und spielte den Ball in den Slot zu Kuik, dessen Abschluss konnte Schindele noch mirakulös parieren. Gegen den Nachschuss von Berger war er dann aber machtlos und so brach grosser Jubel in der Kreuzfeld-Halle aus. Leider hatte dieses Tor einen faden Beigeschmack stand Kuik doch beim Abschluss klar im Schutzraum und behinderte Torhüter Schindele, was jedoch leider vom bestens postierten Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Schade und umso bitterer für Pfanni, die aktuell einfach das Glück nicht auf ihre Seite zwingen können. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass ULA den Sieg letztendlich nicht gestohlen hat, haben sie doch noch den ersten schwächeren 20 Minuten mächtig aufgedreht und alles für die Wende gegeben. Der enttäuschte Stürmer Wittig tat sich nach dem Spiel schwer die richtigen Worte zu finden: «Über lange Zeit haben wir eine gute Leistung mit viel Einsatz gezeigt. Am Ende müssen wir einfach lernen solche Führungen konsequenter über die Zeit zu bringen». Pfanni-Hüter Schindele brachte es dann auf den Punkt: «Es passt zur aktuellen Lage, dass wir trotz einer guten Leistung nur einen Punkt mitnehmen konnten. Es stimmt uns aber dennoch zuversichtlich, dass die Grundlagen offensiv und defensiv da sind. Wir müssen weiterhin zusammenarbeiten, dann werden wir früher oder später wieder zur alten Pfanni-Form zurückfinden.». Die nächsten Möglichkeiten und zugleich auch die beiden letzten
im Jahr 2025 bieten sich in zwei Wochen. Am Freitagabend, 19.12.2025 empfängt
Pfanni um 20:00 Uhr das NLB-Spitzenteam Kloten-Dietlikon Jets und tags
darauf reisen die Zürcher Oberländer in die Bündner Berge,
wo am Samstag, 20.12.2025 um 18:00 Uhr das letzte Spiel des Jahres gegen
die Iron Marmots Davos-Klosters auf dem Programm steht. Pfanni freut sich
auf viele Fans beiden Spielen und wird weiterhin alles geben um wieder
für positive Schlagzeilen zu sorgen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Unihockey Langenthal Aarwangen – UHC
Pfannenstiel 4:3 n.V. (0:2, 1:0, 2:1, 1:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 12.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Sarganserland (3-fach Kirchwies, Egg) 29.11.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Davos und Ticino mit 1 Spiel mehr |
Dem UHC Pfannenstiel misslingt der Start in die Rückrunde zu Hause gegen den letztjährigen Aufsteiger und starken Tabellendritten UHC Sarganserland mit einer 5:8-Niederlage. Auf ein bescheidenes Startdrittel folgte ein starkes Mitteldrittel, doch in der Schlussphase spielten die Ostschweizer ihre Stärken nochmals aus und konnten die drei Punkte ungefährdet nach Hause nehmen. Alles war bereit für einen erfolgreiche Rückrundenstart des UHC Pfannenstiel mit über 200 Zuschauern und vielen geladenen Sponsoren, die sich neben einem feinen Apéro auch über einen Sieg gefreut hätten. Der Start verlief ausgeglichen. Den ersten Torabschluss hatte dabei Pfanni in Person von Rennhard, der aber den erfahrenen Sargans-Hüter Mattle nicht aus der Ruhe bringen konnte. Dem Torerfolg etwa näher kam dann in der 4. Minute auf der Gegenseite der Lette Rajeckis, der seinen Flachschuss vom Pfosten zurückprallen sah. Das erste Mal gejubelt werden durfte dann in der 9. Spielminute. Nach einem Ballgewinn in der eigen Zone von Hurni bediente dieser Luchsinger, der in unwiderstehlicher Art um das gegnerische Tor kurvte und im Slot Hafner fand, der den Ball zum 1:0-Führungstreffer über die Linie drückte. Doch dieses Tor gab scheinbar mehr dem Gegner Aufschwung. Nur gut eine Minute später nutzte Sarganserland einen abgefangenen Ball in der Mittelzone zu einem 3:2-Gegenstoss, den Gmür problemlos im Slot zum Ausgleich abschloss. Und es sollte noch besser kommen für die St.Galler Gäste. Vogel und Gmür erzielten in der 14. und 16. Minute zwei weitere Tore und brachten die Gastmannschaft mit 3:1 in Front. Vogel wurde nach einem langen Auslösungspass von Camenisch viel zu viel Zeit zugestanden, so dass er sich die Ecke auswählen konnte und Gmür traf nach 15 Sekunden im Powerplay. Mit diesem Resultat ging es auch in die erste Pause. Pfanni brauchte mehr Energie und sollte tunlichst die Ballverluste in der Mittelzone vermeiden. Zum Start ins Mitteldrittel hatte Ushiu gleich den Anschlusstreffer auf dem Stock, doch er scheiterte nach einer schönen 1:0-Situation an Mattle. Wenig später hatten auch Nideröst mit einem Distanzschuss und Hafner aus dem hohen Slot die Möglichkeit zu verkürzen, doch der Ball wollte (noch) nicht ins Tor. In der 27. Minute konnte auch Pfanni das erste Mal in Überzahl auflaufen. Hafner brachte den Ball in den Slot, wo Virrankari den verdienten Anschlusstreffer erzielen konnte. Nur gut eine Minute später hätte der Ausgleich fallen können oder fast müssen. Luchsinger bewies mit einem wunderbaren Pass auf Hafner seine einzigartige Übersicht, doch Hafner spedierte den Ball links am Tor vorbei. In der Folge beruhigte sich das Geschehen etwas. Pfanni hatte zwar mehr Spielanteile, biss sich aber an der gut stehenden Gästeabwehr die Zähne aus. Sie waren es dann auch die in Person des spielenden Assistenztrainers Karlsson das nächste Tor erzielen konnten. Nach einem Gegenkonter hatte Karlsson Zeit auf der linken Seite, die er zu einem präzisen Abschluss ausnutzen konnte – 2:4. Die Reaktion von Pfanni erfolgte aber postwendend. Nur 12 Sekunden später konnte Luchsinger sich einen Ball in der Offensivzone erkämpfen, spielte quer zu Ernst und dieser direkt weiter zu Hafner, der den 3:4-Anschlusstreffer im Fallen erzielen konnte – Hafner hatte dabei noch Glück sich nicht ernsthaft zu verletzen. Pfanni war als bei der zweiten Pause zurück im Spiel und wollte das die Punkte unbedingt in Egg behalten. Für das letzte Drittel wurde somit auf 2 Linien umgestellt. Den besseren Start erwischten aber die Gäste. Nach einem Ballverlust in der Offensivzone war es erneut Gmür, der keine Mühe bekundete Edelmann im Pfannenstieler Tor zum 5:3 zu bezwingen. Kurz vor Drittelsmitte wanderten dann Gmür und Luchsinger auf die Strafbank, so dass es während zwei Minuten mit 4 gegen 4 weiterging. Den zusätzlichen Platz auf dem Feld konnte Pfanni besser nutzen. Einen schnell vorgetragenen Angriff schloss Captain Nideröst nach präziser Vorlage von Dudler zum erneuten Anschlusstreffer ab, somit hiess es 10 Minuten vor Spielschluss 4:5 aus Sicht des Heimteams. Die Freude währte aber nicht lange auf Pfanni-Seite. Erneut führte ein verlorener Ball in der gegnerischen Zone zu einem Konterangriff, den Gmür mit seinem vierten persönlichen Tor zum 6:4 für Sarganserland abschloss. Wenig später hatte Gmür die Vorentscheidung auf dem Stock, doch er scheiterte mit dem Penalty am eingewechselten und stark reagierenden Schindele im Pfanni-Tor. Die Vorentscheidung viel dann aber doch nach 56:22. Erneut fehlte nach einem langen Auslösungspass von Good auf Vogel die Konsequenz in der Pfanni-Defense, dies nutzte Vogel mit einem satten halbhohen Schuss eiskalt aus. Pfanni stemmte sich zwar gegen die Niederlage und konnte nach einem Freistoss durch Bier nochmals auf 5:7 verkürzen, doch es sollte nicht mehr reichen, denn wenig später war es erneut Vogel der mit seinem dritten persönlichen Treffer den 8:5-Sieg der St.Galler sicherstellte. Letztendlich war es ein verdienter Gästesieg, da Pfannenstiel an diesem Abend schlicht zu viele Geschenke verteilte und so dem Gegner das Toreschiessen teils ziemlich einfach machte. Sargans hatte zudem mit den beiden 23-jährigen Einheimischen Gmür und Vogel die beiden spielbestimmenden Akteure, die an sämtlichen Gästetoren beteiligt waren und gemeinsam 7 Mal einnetzen konnten. Nach Spielschluss durften dann trotz der Niederlage Heierli für sein 100. Spiel und Schellenberg als Verabschiedung noch den wohlverdienten Applaus in Empfang nehmen. Forrer meinte nach dem Spiel: «Trotz aufopferungsvollem Kampf nahmen wir uns leider immer wieder selber mit Geschenken den Wind aus den Segeln. Wichtig ist es die positiven Dinge des Spiels mitzunehmen und mit neuem Elan in die kommende Trainingswoche zu starten.» Auch Ferrari war ähnlicher Meinung: «Es war ein ausgeglichener Start ins Spiel. Mit der Zeit nutzte dann Sargans unsere Fehler besser aus und ging in Führung. Im Mitteldrittel waren wir dann besser und konnten bis auf ein Tor aufschliessen. Leider konnten wir dann das Spiel im letzten Drittel nicht mehr drehen und Sargans nutzte die sich bietenden Kontermöglichkeiten eiskalt aus.» Weiter geht es für Pfanni am kommenden Samichlaus-Samstag, 6. Dezember
2025 gegen den widererstarkten Tabellenletzten Unihockey-Langenthal Aarwangen,
die dieses Wochenende Ad Astra Obwalden bezwingen konnten. Spielbeginn
ist um 18:00 Uhr in der Dreifachturnhalle Kreuzfeld in Langenthal. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Sarganserland
5:8 (1:3, 2:1, 2:4) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 10.
Runde Floorball Fribourg - UHC Pfannenstiel (Ste.Croix, Fribourg) 15.11.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Das Fanionteam des UHC Pfannenstiel muss sich auswärts in der Ste. Croix in Fribourg in einem intensiven, abwechslungsreichen Spiel dem Favoriten Floorball Fribourg mit 1:3 geschlagen geben. Das einzige Tor für Pfanni erzielte Ushiu in der 6. Minute zur zwischenzeitlichen Führung. Trotz beherzter Leistung konnten die Zürcher Oberländer in der Folge nicht mehr jubeln und mussten letztendlich den Saanestädtern zum Sieg gratulieren. Der UHC Pfannenstiel startete mit dem klaren Ziel ins Spiel Punkte aus Fribourg mitzunehmen. Obwohl Die Westschweizer bereits in den Startminuten zwei gute Chancen durch ihren finnischen Topscorer Pesu hatten, begann das Spiel für Pfanni vielversprechend. Nach einem Freistoss in der gegnerischen Ecke brachte Ferrari den Ball von hinter der Grundlinie in den Slot, wo Ushiu den gegnerischen Torhüter Zimmermann in der nahen Torecke zur 1:0-Gästeführung erwischte. Nun entwickelte sich ein intensives hin und her. In der 9. Minute hatte Ryser den Fribourger Ausgleich auf dem Stock, als er unverhofft im Slot an den Ball kam, doch Pfanni-Hüter Edelmann war auf dem Posten. Quasi im Gegenstoss traf Hafner zum vermeintlichen 2:0, welchem aber korrekterweise wegen eines hohen Stockes die Anerkennung verweigert wurde. Auf der Gegenseite konnte sich dann wieder Edelmann zweimal auszeichnen. Fribourg versuchte nun das Tempo zu forcieren und reduzierte nach 14. Minuten auf 2 Linien. Die nächste Grosschance hatte aber Luchsinger, der nur noch regelwidrig am erfolgreichen Torabschluss gehindert werden konnte. Den fälligen Penalty setzte Virrankari dann leider nur an den Pfosten. Trotz weiteren guten Chancen auf beiden Seiten, wollten aber bis zur ersten Drittelspause keine zusätzlichen Tore mehr fallen und so hiess es nach 20 gespielten Minuten 1:0 für die Zürcher Gäste. Zu Beginn des Mitteldrittels hatte Pfanni dann noch die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen, doch die grösste Chance hatte der Gegner, der erneut an Edelmann scheiterte. Es war auch zu Beginn des Mitteldrittels ein äusserst animiertes Spiel mit vielen guten Szenen und intensiven Zweikämpfen. Für die nächsten guten Szenen waren dann Virrankari nach einem Bogenlauf und Dudler mit einem guten Abschluss besorgt, doch beide scheiterten an Fribourg-Goalie Zimmermann. In der 27. Minute war dann wieder der omnipräsente Pesu an der Reihe, der aus bester Position den Ball backhand übers Tor hinweg drosch. In der 30. Minute erzielte dann Fasel den nicht unverdienten Ausgleich für die Einheimischen. Nach einem Freistoss traf er mit einem satten Schuss von kurz nach der Mittellinie an Freund und Feind vorbei zum 1:1. Beinahe im Anschluss hatte Pfanni die Möglichkeit im Powerplay wieder in Führung zu gehen. Doch nach einem Gegenstoss konnte Luchsinger den Fribourger Waeber nur noch regelwidrig am Abschluss hindern und so entschieden die Schiedsrichter erneut auf Penalty. Pesu trat an, sah seinen Abschluss aber von der Latte abprallen – Spielstand somit nach wie vor 1:1. In der Folge war Fribourg aber besser und gefährlicher. Pfanni hatte dabei Glück, dass das Heimteam zwei Mal nur den Pfosten traf. Sekunden vor der Pausensirene war dann die Heimführung aber doch noch Tatsache. Ryser brachte den Ball aus der Ecke in den nahen Slot, wo Diem sich gegen Kreienbühl durchsetzte und den Ball ins Tor stocherte – ein äusserst unglücklicher Zeitpunkt für das Gegentor. Für das letzte Drittel reduzierte Pfanni zuerst auf 2 Verteidigungs- und 3 Sturmlinien und später dann auf 2 Linien um die Intensität weiter zu erhöhen. Die erste grosse Chance gehörte aber dem Gegner. Erneut war es Pesu, der in der 47. Minute völlig frei vor Edelmann auftauchte, aber im stark spielenden Pfanni-Hüter seinen Meister fand. Zwei Zeigerumdrehungen später hatte Pfanni-Captain Nideröst den Ausgleich auf dem Stock, nach einem Laufspiel flog sein Abschluss aber über die Querlatte hinweg. In der 54. Minute war es erneut Nideröst, dem zu viel Zeit zugestanden wurde, doch erneut flog der Ball am gegnerischen Gehäuse vorbei. Besser machte es auf der Gegenseite dann Pesu. Er profitierte von einem missglückten Auslösungspass von Hurni und hatte für einmal keine Probleme Edelmann zum 3:1 bezwingen – die Vorentscheidung. Zwar versuchte Pfanni in der Schlussphase nochmals alles, doch das Runde wollte einfach nicht mehr ins Eckige und so resultierte im letzten Spiel der Hinrunde eine weitere Niederlage. Diese ist umso ärgerlicher, da diese nicht unbedingt zwingen gewesen war. Es wäre an diesem Abend in Fribourg etwas zu holen gewesen, zumal vor allem der gegnerische Topscorer Pesu für einmal etwas Ladehemmungen zeigte vor dem Tor. Pfanni-Torschütze Ushiu meine nach dem Spiel: «Es war heute ein wirklich schwieriges Spiel. Trotz viel Einsatz ist es uns nicht gelungen unser Spiel über alle drei Drittel hinweg durchzuziehen.» Verteidiger Hurni fügte etwas konsterniert noch an: «Es ist im Moment sehr frustrierend. Wir spielen gutes Unihockey, aber gegen vorne hapert es einfach. Wenn wir aber weiterhin konzentriert arbeiten wird auch der Knopf irgendwann aufgehen und dann werden auch die Tore wieder kommen.». Was Hurni damit anspricht ist offensichtlich, hat Pfanni zwar 5 Gegentore weniger erhalten als in der letztjährigen Hinrunde, dafür ganze 27 Mal weniger jubeln können, das ist fast eine Halbierung der letztjährigen offensiven Torproduktion. Dieser kann sich der UHC Pfanni nun in den kommenden zwei Wochen widmen, ehe er am Samstag, 29.11.2025 um 18:00 Uhr zu Hause in der Kirchwies in Egg in die Rückrunde startet. Gegner wird dann der UHC Sarganserland sein. Neben einem hoffentlich erfolgreichen Spiel, wird es dann neben dem Feld ein feines Raclette zu geniessen geben. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Floorball Fribourg – UHC Pfannenstiel
3:1 (0:1, 2:0, 1:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.
Runde UHC Pfannenstiel - Regazzi Verbano UH Gordola (3-fach Kirchwies, Egg) 02.11.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun und Limmattal mit 1 Spiel weniger, Gordola und Pfanni mit 1 Spiel mehr |
Auch das zweite Spiel dieses Wochenendes war nichts für schwache Nerven. Die beiden Teams boten den fast 200 Zuschauern ein emotionales und nervenaufreibenden Spiel, dass letztendlich der UHC Pfannenstiel gegen die Tessiner von Regazzi Verbano UHC Gordola im Penaltyschiessen für sich entscheiden konnte. Im Spiel traf einzig Nideröst und im Penaltyschiessen durften sich dann Virrankari, Hafner und Klauenbösch als Schützen feiern lassen. Der UHC Pfannenstiel war gewillt nach dem Sieg gegen den UHC Grünenmatt auch das zweite Spiel gegen die Südschweizer aus Gordola erfolgreich zu gestalten. Dass dies aber alles andere als einfach werden würde, war allen bewusst, konnte Gordola doch die letzten 4 Spiele allesamt siegreich gestalten. Der Start ins Spiel gelang Pfanni wunschgemäss, sie konnten schnell das Zepter übernehmen und sich schon früh erste Chancen erspielen. Forrer (2.), Hafner (4.) und Nideröst (4.) scheiterten aber allesamt am stark aufspielen finnischen Torhüter Pohjonen im Gäste-Tor. Die erste Chance für die Tessiner hatte dann in der 8. Spielminute Castellani, der im Slot frei zum Abschluss kam, aber am prächtig reagierenden Edelmann scheiterte. Kurze Zeit später hatten die Einheimischen das erste Mal die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Das Powerplay war gut und äusserst druckvoll, doch Hafner konnte die beste Chancen in der 10. Minute nicht nutzen. Nach einem schönen Diagonalpass scheiterte auch er an Pohjonen. In der 13. Minute hatten beide Teams die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zuerst war es auf der linken Seite Chiappella, der der Edelmann mit einem satten Schuss prüfte, während auf der Gegenseite Virrankari erst im letzten Moment erfolgreich gestört wurde. In der 15. Minute brandete dann erstmals Jubel aus, dies jedoch zum Leidwesen der Einheimischen bei der gegnerischen Fangruppe. Nach einem langen Auswurf von Pohjonen konnte Scheuner zwar noch retten, doch der Ball sprang direkt dem Schweden Carlström auf die Schaufel, der sich aus zentraler Position nicht zweimal bitten liess und eiskalt zum 1:0-Führungstreffer für die Gäste traf. Eine bittere Pille für das bis anhin stark spielenden Heimteam. In der 19. Minute war es erneut der technisch versierte Carlström, der Edelmann prüfte. So ging das erste Drittel mit einer 1:0-Führung für die Tessiner zu Ende. Die erste Chance im Mitteldrittel hatten dann die Gäste. Nach nur 38 Sekunden setzte Persson nach einem Gegenstoss den Ball knapp über die Querlatte. Anschliessend übernahm Pfanni das Zepter wieder und drängte die tief stehenden Tessiner in die eigene Zone. Das Heimteam nahm viele Abschlüsse, doch Gordola verteidigte äusserst solidarisch und blockte den Grossteil der Schüsse weg. Die besten Chancen bis zur Spielmitte hatten Ernst mit einem Distanzschuss, Luchsinger mit einem Direktschuss nach Diagonalpass von Hafner und Heierli, der sich mit einem Rush durchsetzen konnte. Tore dabei leider Fehlanzeige. In der 33. Spielminute durfte dann aber auch Pfanni endlich das erste Mal jubeln. Nach einem Gegenstoss passte Hafner quer auf Nideröst, dieser fasste sich ein Herz und versenkte den Ball millimetergenau in der unteren rechten Torecke zum vielumjubelten Ausgleich – eine Erlösung nach vielen erfolglosen Versuchen. Das Spiel blieb trotz wenigen Toren weiterhin äusserst attraktiv und für die Zuschauer mitreissend. Weitere Chancen wurden in der Folge auf beiden Seiten von den stark spielenden Torhütern vereitelt. Die grössten Chancen hatten dabei Prato (37.) für die Tessiner nach einem Gegenstoss und Hafner (39.) nach einer schönen Kombination im Powerplay. Nach 40 gespielten Minuten hiess es somit 1:1 unentschieden. Die Intensität im zweiten Spiel dieses Wochenende sollte auch im letzten Drittel nicht nachlassen und es gab das eine oder andere Techtelmechtel, dass durch die Schiedsrichter geahndet werden musste. Gleich zu Beginn war es Carlström, der bei 4 gegen 4 Edelmann mit einem satten Distanzschuss prüfte. Auf der Gegenseite scheiterten innert Kürze Ushiu, der eine 2:1-Situation von Pohjonen vereitelt sah und Nideröst, der seinen Abschluss vom Pfosten zurück ins Feld springen sah. In der 46. Minute stand dann wieder Pfanni-Hüter Edelmann im Brennpunkt. Er ging aber aus dem 1 gegen 0-Duell gegen Bacciarini als Sieger hervor und bewahrte seine Farben vor einem Rückstand. Auf Grund der Chancen hätte dieses Spiel bis anhin definitiv mehr als nur zwei Tore verdient gehabt. Doch die beiden Torhüter strahlten viel Sicherheit aus und waren sie mal geschlagen, standen noch die Verteidiger rettend zur Seite. So fielen bis zur 60. Minute keine weiteren Tore mehr und es ging in die Zusatzrunde. In dieser waren beide Teams darauf bedacht möglichst keine Fehler zu machen und so ergaben sich die grössten Chance erst in der Schlussphase. Es war zwei Mal Pfanni-Captain Nideröst, der die Spielentscheidung auf dem Stock hatte. In der 69. Minute wurde sein Abschluss in der letzten Sekunde von einem Gordola-Verteidiger von der Linie gewischt und 25 Sekunden vor dem Schlusspfiff war es erneut Pohjonen der mit einem riesen Reflex die Tessiner Niederlage verhinderte. So durften die Zuschauer also auch noch ein Penaltyschiessen miterleben. Die Stimmung war mittlerweile auf dem Siedepunkt. Pfanni legte durch Virrankari vor, doch Bacciarini konnte ausgleichen. Nachdem auch Hafner und Nicoli getroffen hatte, hatte Klauenbösch die Möglichkeit den Sieg für seine Farben zu sichern. Dies machte er eiskalt mittels backhand Abschluss. Die Freude kannte keine Grenzen und es fiel eine richtige Last vom Team ab. Letztendlich war es ein so wichtiger Sieg für das Heimteam und ein grosses Kompliment gebührt dabei den beiden Torhütern Edelmann für ein ganz starkes Spiel und Schindele, der im Penaltyschiessen einige starke Paraden zeigte. So durften nach den Jubelszenen im Anschluss ans Spiel noch drei ganz Grosse in der Pfanni-Geschichte verabschiedet werden und den wohlverdienten Applaus der zahlreichen Zuschauer geniessen. Es waren dies der schussgewaltige Markus Kulmala, der trickreiche Simon Suter und Torhüter-Legende Patrick Weber – ein grosses Dankeschön an dieser Stelle für den unvergleichlichen Einsatz für das Pfanni-Fanionteam. Ein Dank gebührt an dieser Stelle auch noch Regazzi Verbano UH Gordola für das respektvolle Beiwohnen bei den Ehrungen. Siegesschütze Klauenbösch meinte nach dem Spiel: «Ein ausgeglichenes Spiel gegen Gordola, dass wir nach Penaltyschiessen gewinnen konnten. Mit etwas mehr Abschlussglück hätten wir den Sieg schon in der regulären Spielzeit geholt.» Der Finne Virrankari blickt auf zwei gute Partien zurück: «Zwei harte Spiele liegen hinter uns, die wir beide vor einem grossartigen Heimpublikum gewinnen konnten. Die Stimmung war beide Male schlicht fantastisch. Unsere Defensivleistung war das ganze Wochenende über auf hohem Niveau, was die Basis für die beiden Siege war. Darauf können wir aufbauen und in den kommenden Trainings weiter an uns arbeiten». Pfanni hat nun wieder ein spielfreies Wochenende vor sich, ehe am Samstag,
15.11.2025 um 20:30 Uhr das schwierige Auswärtsspiel bei Floorball
Fribourg wartet. Wichtig wird es sein nach diesen beiden Siegen in den
kommenden Spielen nachzulegen und weitere Punkte einzufahren um so den
Rückstand auf den Strich weiter zu verkürzen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Regazzi Verbano
UH Gordola 2:1 n.P. (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 9.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg) 01.11.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun, Limmattal, Fribourg und Sarganserland mit 1 Spiel weniger |
Nach sechs sieglosen Spiele kehrt der UHC Pfannenstiel zu Hause im Duell mit dem letztjährigen Playoff-Viertelfinalgegner UHC Grünenmatt zum Siegen zurück. In einem äusserst spannenden und auch abwechslungsreichen Duell setzen sich die Zürcher Oberländer in der 9. Minute der Verlängerung mit 4:3 durch und gewinnen wichtige für die Tabelle aber vor allem fürs Selbstvertrauen. Siegtorschütze war Luchsinger nach einer feinen Einzelleistung. Alles war angerichtet um auf die Siegerstrasse zurückzukehren – 170 Fans, eine bunt gemischte Gruppe beim Vereinsapero und feine Hamburger, nun fehlte nur der Erfolg des Heimteams. Der Start gelang dem UHC Pfanni gut. In der 3. Minute konnte Hafner den gegnerischen Torhüter Schneider ein erstes Mal testen und wenig später verpasste Klauenbösch den erfolgreichen Torabschluss nur ganz knapp. In der 5. Minute konnte dann Luchsinger im letzten Moment am Abschluss gehindert werden, doch von hinter der Grundlinie aus fand er dann Ushiu im Slot, der sich durchsetzte und zum wichtigen 1:0 einnetzte. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer. Nach einem Ballverlust schalteten die Emmentaler Gäste blitzschnell um und Lüthi fackelte nicht lange und traf aus zentraler Position zum 1:1-Ausgleich. Kurz nach Drittelsmitte war es erneut Lüthi, der für Gefahr in der Pfanni-Defense sorgte. Nach einem Konter fand sein Abschluss aber nur das Aussennetz. In der 15. Minute kamen die Zürcher Oberländer zum ersten und einzigen Powerplay an diese Abend. Es war der Captain höchstpersönlich, der seine Farben wieder in Führung brachte. Nideröst schloss mit einem Bogenlauf erfolgreich zum 2:1 ab. In der 19. Minute hatte Ushiu noch die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, traf aber nur den Pfosten. Wenig später wanderte er dann für ein Stossen auf die Strafbank. Da dann auch die «Mättler» 10 Sekunden vor der Pausensirene ihr erstes Powerplay erfolgreich ausnutzten, hiess es nach dem ersten Drittel 2:2 unentschieden. Torschütze war erneut Lüthi, dem im Slot etwas zu viel Platz zugestanden wurde. Der Start ins Mitteldrittel gelang dann den Einheimischen erneut gut. Ushiu und Schläpfer hatten gleich zu Beginn gute Chancen, scheiterten aber am eigenen Unvermögen oder am gut reagierenden Schneider im Emmentaler Tor. In der 28. Minute hätten dann die Gäste in Führung gehen müssen. Playmaker Niemelä fand im Slot Beyrich, dessen Abschluss aber knapp links am Tor vorbeiflog. Beide Teams bemühten sich nun mehr, dem Gegner möglichst wenige Chancen zu gestehen, so dass gute Spielaktionen oft im Keim erstickt wurden. Es brauchte eine Einzelleistung von Luchsinger um in der 34. Minute Scheider wieder zu prüfen oder wie auf der anderen Seite drei schnelle Pässe, doch Edelmanns Hand war reaktionsschnell zur Stelle und vereitelte den Torjubel von Niemelä. So stand das Spiel auch nach zwei Drittel 2:2 unentschieden und der letzte Abschnitt versprach einiges an Spannung. Pfannenstiel reduzierte für die letzte Periode auf zwei Linien, der Start gelang dieses Mal allerdings dem Gegner besser. In der 45. Minute verpassten sie zuerst nach einem Gegenstoss und wenig später war Edelmann gegen Schuler zur Stelle. Mit der ersten guten Chancen auf der Gegenseite konnte dann aber Pfanni erneut in Führung gehen. Nach einem Block von Ernst kam Luchsinger an den Ball, dieser fackelte nicht lange, zog kurz nach der Mittellinie ab und erwischte Schneider mit seinem Abschluss zum 3:2. In der Folge kamen beide Teams wieder zu Chancen, wobei Pfanni die Möglichkeiten hatte das Skore weiter auszubauen, doch der omnipräsente Luchsinger und Nideröst verpassten. In der 57. Minute zog Grünenmatt seine letzten Joker und zog das Time-Out ein. Als dann wenig später Ushiu erneut auf die Strafbank musste und Grünenmatt mit 6 gegen 5 spielte brannte es hin und wieder vor dem Pfanni-Tor, doch die Strafe wurde mit Bravour überstanden. Doch letztendlich sollte es für Pfanni doch nicht reichen. Ruch erkämpfte sich in der Pfanni-Ecke den Ball, spitzelte diesen zu Lüthi und dieser traf mit seinem dritten persönlichen Tor 39 Sekunden vor Schluss Mitten ins Herz der Zürcher Oberländer. So musste dann also die Verlängerung über den Sieger entscheiden. Es war eine animierte Verlängerung mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die grösste Beyrich in der 57. Minute hatte, als er aus dem Gewühl heraus knapp über das Tor schoss. Besser machte es dann nur gut eine Minute später Luchsinger. Nach einem Ballgewinn von Bier liess er sich nicht mehr aufhalten und erzielte mit viel Wille und Eleganz den so wichtigen 4:3-Siegestreffer – es war eine Erlösung nach den bitteren letzten Spielen. Es war eine echte Willensleistung des ganzen Teams, die eigentlich schon den Sieg nach 60. Minuten verdient gehabt hätte. Mit diesem Sieg war dann die Affiche für die Ehrung von Hafner für sein 200. Spiel und die Verabschiedung vom langjährigen Captain Hottinger auch einiges besser. Der verdiente Best Player Luchsinger nach dem Spiel: «Für die Moral der Mannschaft ist dieser Sieg von sehr grosser Bedeutung und gibt neuen Schwung für die kommenden Begegnungen. Am Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Nun gilt es an diesen Erfolg anzuknüpfen und erneut alles zu geben, sodass das Wochenende erfolgreich abgeschlossen werden kann». Der Gegner im Vorholspiel der 11. Runde ist heute Sonntag, 02.11.2025 um 17:30 Uhr Regazzi Verbano UH Gordola aus dem Tessin. Die Südschweizer kommen nach dem gestrigen 10:2-Auswärtssieg in Langenthal mit viel Schwung und einer geballten Ladung Offensivpower nach Egg. Es darf als erneut ein abwechslungsreiches Spiel erwartet werden, neben dem Feld sorgen ein Grill und drei grosse Verabschiedungen für die Musik. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Grünenmatt
4:3 n.V. (2:2, 0:0, 1:1, 1:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 8.
Runde Unihockey Limmattal - UHC Pfannenstiel (Zentrumshalle, Urdorf) 25.10.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstielmuss sich im Heimspiel gegen Ad Astra Obwalden nach zwei Siegen zum Saisonstart zum fünften Mal in Serie geschlagen geben. Die Zürcher Oberländer verlieren vor allem auf Grund eines schwachen Startdrittels mit 3:7. In den beiden anderen Dritteln hatten sie dann deutlich mehr Spielanteile als der Gegner, konnten daraus aber zu wenig Profit schlagen um das Spiel nochmals zu drehen. Pfannenstiel war motiviert alles zu geben um auf die Siegesstrasse zurückzukehren, doch der Start verlief dann so gar nicht nach dem Gusto der Einheimischen. Bereits nach knapp 4. Minuten sahen sich die Zürcher Oberländer mit einem Rückstand konfrontiert. Nach einem Rettungsversuch aus dem Slot gelangte der Ball zu Pluhar, der sich nicht zweimal bitten liess und zum 1:0 einschoss. Keine zwei Minuten später führte ein Ballverlust in der Mittelzone zu einem 2:1-Gegenstoss, den Eggimann auf Zuspiel von Hofer zum 2:0 verwandelte. Nur Sekunden später ging nach einem langen Pass der Schwede Jonth vergessen, doch Schindele bewahrte seine Farben vor einem noch höheren Rückstand. Nach den ersten zehn bescheidenen Minuten kam dann auch der UHC Pfannenstiel zu einigen Chancen, doch die Konsequenz fehlte gänzlich. Virrankari (2x), Hafner und Hurni scheiterten, wobei Virrankari in der 17. Minute mit seinem Pfostenschuss dem Torerfolg am nächsten kam. Wie Tore geschossen werden, zeigte dann einmal mehr der Gegner. In der 18. Minute erkämpften sich die Zentralschweizer auf der Mittellinie den Ball, von dort wurde er zurück auf Pluhar gelegt und dieser fand auf der linken Seite Schürch, der mit einem Sonntagsschuss zur 3:0-Gästeführung einschiessen konnte. Zugleich auch das Pausenresultat. Von Pfanni kamen zu wenig Emotionen und zu wenig Feuer war im Spiel. Um das zu ändern, wurde auf zwei Linien reduziert. Dies sollte sich zu Beginn des Drittels trotz viel Ballbesitz noch nicht auszahlen. Jonth fand Schwab im Slot, der auf 4:0 erhöhen konnte, bei diesem Tor stimmte die Zuteilung auf Pfanni-Seite nicht. In der Folge erhöhte das Heimteam die Kadenz und in der 26. Minute war es Luchsinger, der mit einem Direktschuss zum 1:4-Anschlusstreffer traf und die Hoffnung in die Kirchwies zurückbrachte. 96 Sekunden später verwertete Captain Nideröst nach Zuspiel von Hafner sehenswert in die rechte obere Torecke zum 2:4 – Pfanni «lebte» definitiv wieder. Kurz nach Spielmitte verpassten innert Sekunden Heierli und Luchsinger weitere Grosschancen. Ad Astra-Trainer Arvidsson sah sich nun gezwungen sein Time-Out einzuziehen um seine Mannen wieder in die richtige Bahn zu lenken. Dies schien zu gelingen, trotz weiterhin deutlich mehr Ballbesitz von Pfanni, konnten die Gäste in der 35. Minute wieder jubeln. Schürch hatte nach einem Querpass zu viel Platz und schoss sein Team wieder drei Längen in Vorsprung. Die Zürcher Oberländer reagierten aber postwendend. Luchsinger konnten nach einer feinen Einzelleistung erneut verkürzen. Danach erschwerte sich Pfanni selber das Leben, musste Heierli doch für ein Bodenspiel die Strafbank aufsuchen. Ad Astra liess sich den Ball gut zirkulieren und Schwab traf etwas mehr als eine Minute vor der zweiten Pause zum 6:3 für die Gäste. Es war ein unglückliches Tor, da Torhüter den Schindele den Ball eigentlich schon parierte, dieser dann aber doch noch irgendwie ins Tor kullerte. Pfanni zeigte ein ganz starkes Mitteldrittel, bestimmte das Spielgeschehen und hatte viele gute Chancen, doch der Ertrag war letztendlich sehr klein, lag das Team doch weiterhin drei Längen zurück. Im letzten Drittel versuchte das Heimteam nochmals alles, hatte weiterhin viel Ballbesitz und gute Aktionen, doch es wollten einfach keine weiteren Tore gelingen, dies trotz teils hervorragenden Chancen. Die Zentralschweizer standen sehr solide und kämpften solidarisch und konnten in der vorletzten Spielminute gar noch durch Jung den 7. Treffer ins verlassene Pfanni-Gehäuse erzielen. So endete auch das zweite Spiel dieses Wochenendes mit einer schmerzlichen Niederlage, umso ärgerlicher, da das grosse Handicap im Startdrittel vermeidbar gewesen wäre. Es war ähnlich wie am Vorabend gegen Thun, der Gegner zeigte sich vor dem Tor viel abgebrühter und erlaubte sich weniger Fehler. Das sah auch Verteidiger Kreienbühl so: «Wir haben viele Chancen herausgespielt, wurden aber für unsere Fehler eiskalt bestraft. Was Hoffnung macht ist, dass wir uns aufrappeln konnten und mit den heute wieder einmal tollen Fans eine kleine Aufholjagd starten konnten, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.» Auch Stürmer Hafner war die Enttäuschung in seinen Worten anzumerken: «Wir waren heute zwei Drittel spielerisch überlegen und ein Drittel ausgeglichen. Letztendlich ist es aber wie schon die ganze Saison, wir machen keine Tore und dann ist es schwierig zu gewinnen. Wir werden aber dranbleiben und wenn wir diese Torflaute hinter uns lassen können, wird es für jeden Gegner schwierig gegen uns zu gewinnen». Für den UHC Pfannenstiel kommt die zweiwöchige Pause nicht
ungelegen. Nun heisst es die Köpfe durchzulüften und das Selbstvertrauen,
sowie die die Kaltblütigkeit wieder zu finden. Weiter geht es dann
am Samstag, 25.10.2025 auswärts in der Zentrumshalle in Urdorf mit
dem Zürcher Derby gegen Unihockey Limmattal. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Unihockey Limmattal – UHC Pfannenstiel
8:4 (2:1, 4:1, 2:2) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 7.
Runde UHC Pfannenstiel - Ad Astra Obwalden (3-fach Kirchwies, Egg) 12.10.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstielmuss sich im Heimspiel gegen Ad Astra Obwalden nach zwei Siegen zum Saisonstart zum fünften Mal in Serie geschlagen geben. Die Zürcher Oberländer verlieren vor allem auf Grund eines schwachen Startdrittels mit 3:7. In den beiden anderen Dritteln hatten sie dann deutlich mehr Spielanteile als der Gegner, konnten daraus aber zu wenig Profit schlagen um das Spiel nochmals zu drehen. Pfannenstiel war motiviert alles zu geben um auf die Siegesstrasse zurückzukehren, doch der Start verlief dann so gar nicht nach dem Gusto der Einheimischen. Bereits nach knapp 4. Minuten sahen sich die Zürcher Oberländer mit einem Rückstand konfrontiert. Nach einem Rettungsversuch aus dem Slot gelangte der Ball zu Pluhar, der sich nicht zweimal bitten liess und zum 1:0 einschoss. Keine zwei Minuten später führte ein Ballverlust in der Mittelzone zu einem 2:1-Gegenstoss, den Eggimann auf Zuspiel von Hofer zum 2:0 verwandelte. Nur Sekunden später ging nach einem langen Pass der Schwede Jonth vergessen, doch Schindele bewahrte seine Farben vor einem noch höheren Rückstand. Nach den ersten zehn bescheidenen Minuten kam dann auch der UHC Pfannenstiel zu einigen Chancen, doch die Konsequenz fehlte gänzlich. Virrankari (2x), Hafner und Hurni scheiterten, wobei Virrankari in der 17. Minute mit seinem Pfostenschuss dem Torerfolg am nächsten kam. Wie Tore geschossen werden, zeigte dann einmal mehr der Gegner. In der 18. Minute erkämpften sich die Zentralschweizer auf der Mittellinie den Ball, von dort wurde er zurück auf Pluhar gelegt und dieser fand auf der linken Seite Schürch, der mit einem Sonntagsschuss zur 3:0-Gästeführung einschiessen konnte. Zugleich auch das Pausenresultat. Von Pfanni kamen zu wenig Emotionen und zu wenig Feuer war im Spiel. Um das zu ändern, wurde auf zwei Linien reduziert. Dies sollte sich zu Beginn des Drittels trotz viel Ballbesitz noch nicht auszahlen. Jonth fand Schwab im Slot, der auf 4:0 erhöhen konnte, bei diesem Tor stimmte die Zuteilung auf Pfanni-Seite nicht. In der Folge erhöhte das Heimteam die Kadenz und in der 26. Minute war es Luchsinger, der mit einem Direktschuss zum 1:4-Anschlusstreffer traf und die Hoffnung in die Kirchwies zurückbrachte. 96 Sekunden später verwertete Captain Nideröst nach Zuspiel von Hafner sehenswert in die rechte obere Torecke zum 2:4 – Pfanni «lebte» definitiv wieder. Kurz nach Spielmitte verpassten innert Sekunden Heierli und Luchsinger weitere Grosschancen. Ad Astra-Trainer Arvidsson sah sich nun gezwungen sein Time-Out einzuziehen um seine Mannen wieder in die richtige Bahn zu lenken. Dies schien zu gelingen, trotz weiterhin deutlich mehr Ballbesitz von Pfanni, konnten die Gäste in der 35. Minute wieder jubeln. Schürch hatte nach einem Querpass zu viel Platz und schoss sein Team wieder drei Längen in Vorsprung. Die Zürcher Oberländer reagierten aber postwendend. Luchsinger konnten nach einer feinen Einzelleistung erneut verkürzen. Danach erschwerte sich Pfanni selber das Leben, musste Heierli doch für ein Bodenspiel die Strafbank aufsuchen. Ad Astra liess sich den Ball gut zirkulieren und Schwab traf etwas mehr als eine Minute vor der zweiten Pause zum 6:3 für die Gäste. Es war ein unglückliches Tor, da Torhüter den Schindele den Ball eigentlich schon parierte, dieser dann aber doch noch irgendwie ins Tor kullerte. Pfanni zeigte ein ganz starkes Mitteldrittel, bestimmte das Spielgeschehen und hatte viele gute Chancen, doch der Ertrag war letztendlich sehr klein, lag das Team doch weiterhin drei Längen zurück. Im letzten Drittel versuchte das Heimteam nochmals alles, hatte weiterhin viel Ballbesitz und gute Aktionen, doch es wollten einfach keine weiteren Tore gelingen, dies trotz teils hervorragenden Chancen. Die Zentralschweizer standen sehr solide und kämpften solidarisch und konnten in der vorletzten Spielminute gar noch durch Jung den 7. Treffer ins verlassene Pfanni-Gehäuse erzielen. So endete auch das zweite Spiel dieses Wochenendes mit einer schmerzlichen Niederlage, umso ärgerlicher, da das grosse Handicap im Startdrittel vermeidbar gewesen wäre. Es war ähnlich wie am Vorabend gegen Thun, der Gegner zeigte sich vor dem Tor viel abgebrühter und erlaubte sich weniger Fehler. Das sah auch Verteidiger Kreienbühl so: «Wir haben viele Chancen herausgespielt, wurden aber für unsere Fehler eiskalt bestraft. Was Hoffnung macht ist, dass wir uns aufrappeln konnten und mit den heute wieder einmal tollen Fans eine kleine Aufholjagd starten konnten, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.» Auch Stürmer Hafner war die Enttäuschung in seinen Worten anzumerken: «Wir waren heute zwei Drittel spielerisch überlegen und ein Drittel ausgeglichen. Letztendlich ist es aber wie schon die ganze Saison, wir machen keine Tore und dann ist es schwierig zu gewinnen. Wir werden aber dranbleiben und wenn wir diese Torflaute hinter uns lassen können, wird es für jeden Gegner schwierig gegen uns zu gewinnen». Für den UHC Pfannenstiel kommt die zweiwöchige Pause nicht
ungelegen. Nun heisst es die Köpfe durchzulüften und das Selbstvertrauen,
sowie die die Kaltblütigkeit wieder zu finden. Weiter geht es dann
am Samstag, 25.10.2025 auswärts in der Zentrumshalle in Urdorf mit
dem Zürcher Derby gegen Unihockey Limmattal. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Ad Astra Obwalden
3:7 (0:3, 3:3, 0:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 6.
Runde UHC Thun - UHC Pfannenstiel (MUR, Thun) 11.10.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel reiste mit viel Vorfreude zum Ligakrösus und Tabellenleader UHC Thun und wollte eine geschlossene Teamleistung zeigen. Die Zürcher Oberländer zeigten dabei über weite Strecken eine gut Darbietung, doch erlaubten sie sich zu viele einfache Fehler, die der Tabellenleader jeweils eiskalt ausnutzte. So kam die bittere und etwas zu hohe Niederlage von 4:10 zu Stande. Der UHC Pfannenstiel startete gut in die Partie, liess den Ball gut laufen und setzte die Einheimischen von Beginn an unter Druck. Bereits nach 82 Sekunden verpasste Sorri am weiten Pfosten und auch in der Folge hatte kam Pfanni abgesehen von der Grosschancen vom Thuner Bolliger zu den besseren Chancen. Zwischen der 4. Und der 8. Minute verpassten Virrankari, Sorri und Ushiu (3x) den ersten Treffer für Pfanni. Effizienter zeigten sich auf der Gegenseite die Berner Oberländer. In der 6. Spielminute hämmerte Bärtschi einen Distanzschuss äusserst sehenswert zum 1:0-Führungstreffer in die rechte obere Torecke und in der 11. Minute war es Zimmermann, der die nach einem Ballverlust in der Offensivzone entstandene 2:1-Situation zur 2:0-Führung nutzte – eine bittere Pille für die Zürcher Gäste und es sollte noch schlimmer kommen. Nach einem Handspiel von Kreienbühl konnten die Thuner in Überzahl auflaufen. Das Boxplay war zwar über weite Strecken gut, doch in einer Situation war der Blick zu fest Richtung Ball orientiert, so dass Ritz im Rückraum vergessen ging und auf 3:0 stellen konnte. Weitere Tore fielen bis zur ersten Pause keine mehr, dies auch, da L.Ruch und Sorri jeweils nur den Pfosten trafen. Pfanni konnte sich nach einem engagierten ersten Drittel nur wenig vorwerfen, musste aber versuchen noch cleverer Entscheidung gegen einen starken Gegner zu treffen. Der Start ins Mitteldrittel verlief dann aus Zürcher Sicht ideal. Nideröst konnte bei seinem Comeback gleich jubeln als er nach 36 Sekunden den Ball in Überzahl in die Maschen stocherte. Der nächste Tiefschlag folgte aber keine zwei Minuten später. Nach einer unglücklichen Intervention in der Defense konnte Reusser für Thun zum Penalty antreten, denn er gegen den eingewechselten Schindele eiskalt backhand verwandelte. In der 26. Minute wurde das Skore weiter erhöht. Nachdem der Ball vom Stock eines Pfanni-Spielers in den eigenen Slot gelangte war D.Bolliger zur Stelle, der den Ball zum 5:1 über die Linie drückte. Kurz vor Spielmitte konnte dann Pfanni leicht verkürzen. Nach einer schönen Kombination in Überzahl war es Virrankari, der im Slot nur noch einschiessen musste. Die Freude über das Tor währte aber erneut nur kurz. Erneut führte ein Ballverlust hinter dem Pfanni-Tor dazu, das J.Ruch alleine im Slot an den Ball kam. Diese Möglichkeit lässt sich ein Spieler seiner Klasse nicht entgehen und schon hiess es 6:2. Langsam wurde es richtig bitter für die jederzeit tapfer kämpfenden Zürcher Oberländer. In der 33. Minute nutzte Gsponer den vielen Platz auf der linken Seite zum 7:2 und in der 37. Minute verkürzte Dudler nach einem Gegenstoss mit seinem ersten persönlichen Pfanni-Tor auf 7:3. Das muntere Toreschiessen war aber noch nicht zu Ende. Für das 8. Tor im Mitteldrittel war Zimmermann besorgt. Er fand auf der rechten Seite viel Platz und traf eiskalt zum 8:3-Pausenstand. Im letzten Drittel wollte Pfanni seine Haut noch so teuer wie möglich verkaufen und sich auf keinen Fall hängen lassen, dass gelang soweit gut. Zwar missglückte der Start, da Ligatopscorer L-Ruch in Überzahl bereits nach 108 Sekunden traf. Doch in der Folge kämpfte Pfanni solidarisch. In der 54. Minute erzielte J-Ruch in Überzahl das «Stängeli». Für den Schlusspunkt war dann aber Hafner zuständig, der noch mit dem 4:10 noch etwas Resultatkosmetik betreiben konnte. Die höhe der Niederlage schmerzt die Zürcher Oberländer in jedem Falle, doch sie trafen auf einen Gegner, der sich extrem abgebrüht und eiskalt zeigte und fast jeden Fehler eiskalt ausnutzte – da kann man nur gratulieren. Positiv stimmt sicher, dass die Einstellung bei Pfanni 60 Minuten gestimmt hatte, dass erwähnte auch Captain Nideröst: «Wenn man das Resultat anschaut, spiegelt es nicht ganz wider, war wir effektiv gespielt haben. Der Unterschied lag in Nuancen – wir haben unsere Chancen nicht genutzt, während der UHC Thun kleine Fehler eiskalt bestraft hat. Auch wenn das Resultat hart aussieht, lebt die Mannschaft, und wir sind überzeugt, dass wir das Momentum bald wieder auf unsere Seite bringen». Auch Stürmer van Welie blickt bereits nach vorne: «Wir haben keine schlechte Leistung gezeigt, teilweise sogar sehr gut gespielt, aber bis aufs Powerplay machen wir weiterhin zu wenige Tore, dadurch machen wir uns das Leben selber schwer. Jetzt heisst es Kopf hoch uns gegen Ad Astra Obwalden wieder Vollgas geben». Pfanni hat gleich am heutigen Sonntag, 12.10.2025 wieder die Möglichkeit
eine Reaktion zu zeigen, treffen sie doch um 16:00 Uhr zu Hause auf den
Tabellenvierten Ad Astra Obwalden – neues Spiel, neues Glück. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Thun – UHC Pfannenstiel 10:4 (3:0,
5:3, 2:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 5.
Runde UHC Pfannenstiel - Ticino Unihockey (3-fach Kirchwies, Egg) 04.10.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel verliert die Halbfinal-Revanche der vergangenen Saison zu Hause gegen Ticino Unihockey mit 1:2. Pfannenstiel zeigte zwar über weite Strecken eine sehr disziplinierte und konzentrierte Leistung, liess aber oftmals den fehlenden Zug Richtung Tor vermissen, so war Captain Hafner an diesem Abend der einzige Torschütze für die Zürcher Oberländer. Die Tage vor dem Spiel waren für den UHC Pfannenstiel nicht ganz
einfach, mussten doch einige Spieler gesundheits- und krankheitsbedingt
Forfait geben, so dass sich die mögliche Aufstellung fast täglich
änderte. Nichts desto trotz war die Vorfreude auf das Spiel gross,
zumal davor auch noch der 1. UHC Pfanni-Kids-Day mit über 40 Kids
stattfand, wo das Fanionteam sein Wissen der nächsten Generation
weitergab. Die erste Chance im Mitteldrittel hatten dann erneut die Südschweizer. Bazzuri kam nach einem Freistoss zentral zum Abschluss, konnte aber Schindele nicht bezwingen. In der Folge kamen beide Teams zu guten Chancen. Zuerst war Scheuner nach einem schönen Durchbruch etwas zu uneigennützig und suchte den Querpass zu Hafner statt selber zu schiessen und auf der Gegenseite war es erneut Bazzuri, der an Schindele scheiterte. Ab der 25. Minute konnte Pfanni eine kurze Druckphase aufziehen und kam zu guten Gelegenheiten durch Heierli, Hafner, Brunner und Virrankari – doch entweder stand der finnische Vizeweltmeister Kaltiainen im Wege oder Pfanni scheiterte am eigenen Unvermögen. Dem Tor am nächsten kam dann in der 33. Minute Sorri. Nach einem Foul an Wittig konnte er zum Penalty antreten, scheiterte aber am Pfosten. So fielen im Mitteldrittel keine weitere Tore und die letzten 20 Spielminuten versprachen einiges an Spannung. Erneut kamen die Mannen aus der Sonnenstube zu den ersten Chancen, der Finne Surakka scheiterte zuerst an einem Block von Bär und anschliessend zwei Mal am stark aufspielenden Schindele, vor allem die zweite Parade war mehr als nur sehenswert als er mit dem Fuss im letzten Moment das sichere Tor vereitelte. In der 48. Minute hatte dann aber auch Schindele Glück als Ciapini nach einem Pfanni-Ballverlust im Zentrum den Ball an die Latte hämmerte. Wenig später durfte dann aber endlich auf der Gegenseite gejubelt werden. Forrer erkämpfte sich hinter dem gegnerischen Tor mit viel Einsatz den Ball und spielte in den Slot zum heranstürmenden Hafner, der zum vielumjubelten und auch verdienten Ausgleich einschoss. Die Freude währte aber nur knapp 4 Minuten. Ein 2:2-Gegenstoss wurde plötzlich zu einer 3:2-Überzahl für die Gäste. Bazzuri spielte zu Lavonen im Slot und dieser leitete wunderschön weiter auf Gadoni, der die Gäste erneut in Führung brachte. Trotz grossen Bemühungen in der Schlussphase konnte Pfanni nicht mehr ausgleichen. Chancen von Brunner und Ushiu blieben ungenutzt und auch aus den 138 Sekunden 6 gegen 5 resultierte nichts Zählbares. So musste Pfanni eine schmerzliche Niederlage einstecken. Positiv war die disziplinierte, engagierte und solidarische Leistung von Pfanni, Verbesserungspotential gibt es sicherlich noch in der Offensive, wo bisweilen etwas der Zug Richtung Tor fehlt und auch die Leichtigkeit, die Pfanni vergangene Saison noch auszeichnete. Verteidiger Scheuner sah dies ähnlich «Wir haben uns weiter gesteigert und wieder mit mehr Überzeugung gespielt und gekämpft. Es tut mir leid fürs Team, dass wir uns nicht mehr belohnen konnten. Auf diesem Spiel können wir aber aufbauen». Verteidigungskollege Heierli kam zum gleichen Schluss: «Im Vergleich zu den bisherigen Spielen in dieser Saison konnten wir uns heute nochmals steigern. Eigentlich eine gute Leistung, doch müssen wir noch mehr Überzeugung in die Abschlüsse legen». Diese Überzeugung kann Pfanni am kommenden Wochenende gleich zwei Mal unter Beweis stellen. Am Samstag, 11.10.2025 wartet um 17:00 Uhr auswärts in der MUR in Thun der Ligakrösus und Tabellenleader UHC Thun und am Sonntag, 12.10.2025 gastiert um 17:00 Uhr Ad Astra Obwalden, der letztjährige Aufstiegsspiel-Teilnehmer, in der 3-fach Kirchwies in Egg – zwei Spiele, in denen Pfanni alles abverlangt werden wird. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Ticino Unihockey
1:2 (0:1, 0:0, 0:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 4.
Runde Kloten-Dietlikon Jets - UHC Pfannenstiel (Sporthalle Stighag, Kloten) 28.09.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel rehabilitierte sich für die schwache Leistung am gestrigen Abend gegen die Iron Marmots Davos-Klosters, dennoch resultierte eine (zu) klare 2:8-Niederlage im Derby gegen die sehr abgebrühten Kloten-Dietlikon Jets. Pfanni konnte dabei nur in den ersten sechs Spielminuten zwei Mal jubeln. Die Torschützen waren Sorri und Kreienbühl. Der UHC Pfannenstiel steig mit einer komplett anderen Einstellung ins Duell gegen die Kloten-Dietlikon Jets als noch im Spiel vom Vorabend. Der Start gelang dann den Zürcher Oberländern dementsprechend gut. Bereits nach 73 Sekunden wurde den Gästen ein Strafstoss nach einem Stockschlag an Hafner zugesprochen. Ex-Jetsler Sorri schnappte sich den Ball und verwertete eiskalt zur 1:0-Führung und es sollte noch besser kommen. In der 6. Minute fand ein abgelenkter Distanzschuss von Kreienbühl den Ball in die Maschen der Flughafenstädter zum 2:0. Es hätte sogar noch besser kommen können, denn Sorri und Ferrari hatten weitere gute Chance, doch das wäre dann doch etwas zu viel des Guten gewesen. In der 11. Minute hatte Fontana die erste grosse Chancen für die Jets, verzog aber aus dem Slot heraus ganz knapp. Keine zwei Minuten später stoppte Pfanni-Hüter Schindele den durchgebrochenen Finnen Kauppinen souverän. Das Spiel war abwechslungsreich mit Chancen hüben und drüben. In der 15. Minute scheiterte Klauenbösch mit einem Freistoss am prächtig aufgelegten Deutschen Nationaltorhüter Lemke, besser machte es auf der Gegenseite Schellenberg, der den Anschlusstreffer bejubeln konnte. Pfanni liess sich aber nicht aus dem Konzept bringen, doch Sorri konnte eine wunderbare Vorlage von Luchsinger nicht im Tor unterbringen und scheiterte an Lemke. Leider fiel dann fast im Gegenstoss der Ausgleich durch Schumacher durch einen satten Schuss aus der Halbdistanz. Mit diesem gerechten 2:2 ging es dann in die erste Drittelspause. Pfanni zeigte ein gutes Spiel und gestand den Jets nur wenig zu. Auf Grund einer Strafe kurz vor Drittelsende konnten die Oberländer das zweite Drittel mit einem Mann mehr in Angriff nehmen. Das Powerplay lief gut und Luchsinger hatte nach 62 Sekunden den Führungstreffer auf dem Stock, verpasste aber den Ball aus bester Position. Gut eine Minute später scheiterte er mit seinem Abschluss dann am gegnerischen Gehäuse. In der 25. Minute zog Nussbaumer nach einem Ballverlust von Bär alleine auf Schindele zu, konnte aber den Ball nicht wie gewünscht kontrollieren. Es war weiterhin ein äusserst attraktives und intensives Zürcher Duell mit gut aufgelegten Torhütern auf beiden Seiten. Dies bewies zuerst Lemke als der den Abschluss von Virrankari souverän parierte und auf der Gegenseite entschärfte Schindele eine 1:0-Situation gegen Schumacher. Dann folgten drei schwache Pfanni-Minuten, die die Jets eiskalt ausnutzen. Fontana und zwei Mal Griezitis erhöhten innerhalb von nur 135 Sekunden von 2:2 auf 5:2, dazu kamen noch drei weitere Grosschancen durch Schumacher (2x) und Fontana im selben Zeitraum. In der Schlussphase des Drittels vermochte Schindele auch noch gegen Ehrensperger zu parieren und beim Abschluss von Kauppinen halt im der Pfosten. Spielstand somit nach 40 Minuten 2:5 aus Sicht der Oberländer Gäste. Im letzten Drittel versuchte Pfanni dann nochmals alles um das Resultat wieder etwas ausgeglichener zu gestalten, doch sie scheiterten entweder am starken Lemke im Tor oder am eigenen Unvermögen. Nicht anders ist es zu erklären, dass aus weiteren vier Überzahlsituationen trotz bester Möglichkeiten keine Tore fallen wollten. Wie das Torschiessen geht zeigten an diesem Abend die Jets eindrücklich. Ulrich, Nussbaumer und Burri in Unterzahl erhöhten bis zum Schlussstand von 8:2. Sicherlich ein absolut verdienter Sieg des Heimteams, aber in dieser Höhe für die Gäste brutal. Mit der zweiten Niederlage an diesem Wochenende rutscht Pfanni vom 2.Tabellenrang auf den 9.Tabellenrang ab, dies zeigt eindrücklich wie eng alles in der Nationalliga B ist und wie wichtig es ist in jedem Spiel das Maximum abzurufen und Bescheiden zu bleiben. Die Stimme zum Spiel liefert Captain Hafner, der etwas konsterniert wirkte: «Wir haben es eigentlich nicht schlecht gemacht, aber die intensive Gangart der Jets hat uns etwas aus dem Konzept gebracht, so dass unsererseits zu viel lamentiert und zu wenig gespielt wurde. Zudem konnten wir vor dem gegnerischen Tor versuchen was wir wollten, doch er Ball wollte einfach nie rein.» Weiter geht es für Pfanni am kommenden Samstag, 4. Oktober 2025
mit dem Duell gegen den letztjährigen Halbfinal-Gegner Ticino Unihockey.
Spielbeginn ist um 18:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg und Pfanni
wird alles daran setzen wieder auf die Siegestrasse zurückzukehren. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | Kloten-Dietlikon Jets – UHC Pfannenstiel
8:2 (2:2, 3:0, 3:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 3.
Runde UHC Pfannenstiel - Iron Marmots Davos-Klosters (3-fach Kirchwies,
Egg) 27.09.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Nach zwei Siegen zum Saisonstart konnte der UHC Pfannenstiel diese Serie nicht weiter ausbauen und musste sich den Iron Marmots Davos-Klosters letztendlich knapp, aber doch auch verdient mit 4:5 geschlagen geben. Ausschlaggebend war ein ganz schwaches Startdrittel, das die Zürcher Oberländer mit 0:3 verloren. Pfanni war gewillt gegen die mit zwei Niederlagen in die Saison gestarteten Davoser nachzulegen und den dritten Saisonsieg einzufahren. Von diesem Willen war aber in der Anfangsphase nichts zu sehen. Pfanni wirkte pomadig, unkonzentriert und ideenlos. Die Marmots hingegen waren von Beginn an hellwach und gaben alles die Punkte aus der Kirchwies zu entführen. Bereits nach 38 Sekunden könnten die Bündner nach einem Ballverlust von Virrankari in der eigenen Zone mit 1:0 in Führung gehen. Der Tscheche Kopecky liess sich nicht zweimal bitten und bezwang Pfanni-Hüter Edelmann eiskalt. Dieses Tor vermochte die Einheimischen nicht wachzurütteln. Im Gegenteil es waren die Davoser, welche den Zürchern vor Augen führten wie einfach Unihockey sein kann. Durch Druckaufbau in der eigenen Ecke wurde Pfanni zu einem Fehlpass verleitet, den sich Meier schnappte und aus der eigenen Zone über das halbe Feld lief und Edelmann in der nahen Torhüterecke erwischte. Die Pfanni-Defense leistete dabei höchstens Begleitschutz. In der 10. Minute hatte das Heimteam dann sogar noch Glück, dass einem weiteren Tor wegen Schutzraumoffside die Anerkennung verwehrt blieb. Dieses dritte Tor sollte dann aber in der 16. Minute noch fallen. Kopecky traf mit einem Drehschuss aus der Halbdistanz zum nicht unverdienten 3:0, wenig später traf Brägger noch die Querlatte und so blieb das Resultat nach 20 gespielten Minuten bei 3:0. Pfanni hatte seine beste Chance in der 14. Minute scheiterte aber mit einem abgelenkten Schuss von Ernst am gut reagierenden Arnold im Davoser Tor. Es war dies eines der schlechtesten Drittel, das Pfanni seit langem in der Kirchwies zeigte und es musste eine klare Reaktion her, dafür wurden auch einige Wechsel vorgenommen. Der Start gelang Pfanni vorzüglich und auch der Auftritt und die Präsenz waren nun eine ganz andere. Hafner konnte nach 55 Sekunden mittels Airhook den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen. Zwar hatten die Zürcher Oberländer wenig später erneut Glück als der Finne Haapaniemi nur den Pfosten traf, doch die Zürcher Oberländer powerten weiter und kamen durch Ferrari und Ernst zu weiteren Grosschancen, beide verzogen aber. Besser machte es in der 25. Minute Ushiu. Er traf mit einem Flachschuss nach Vorlage von Wittig, der nach einem gewonnenen Zweikampf von Bär an den Ball gelangte. Pfanni war nun definitiv zurück im Spiel. Doch die Freude währte nicht lange, bzw. die Davoser Reaktion folgte postwendend. Eine Offensivaktion von Pfanni wurde von er Bündner Defense geklärt und das Umschaltspiel erfolgte postwendend. Haapaniemi fand Kopecky, der eiskalt mit seinem dritten persönlichen Treffer einschob. Dieses Tor brachte Pfanni kurzzeitig wieder in alte Fahrwasser, erst recht als Bebi nach einem missglückten Auslösungspass von Kreienbühl auf 5:2 für die Gäste erhöhen konnte. Gegen Ende des Drittels hatte dann Hafner nochmals zwei gute Möglichkeiten um zu verkürzen. In der 38. Minute kam er unverhofft an den Ball, schoss aber knapp links vorbei und 9 Sekunden vor der Drittelspause scheiterte er mit einem Penalty am Davoser Hüter Arnold. So lag Pfanni weiterhin mit drei Toren im Hintertreffen und musste im Schlussdrittel definitiv alles auf eine Karte setzen. Gleich zu Beginn scheiterten Sorri mit einem satten Handgelenkschuss und Hafner nach einer schönen Kombination am stark reagierenden Arnold. Doch auch die Davoser liessen sich nicht lumpen und hatten in der 46 Minute die Möglichkeit das Skore zu erhöhen. Es war nun ein auf und ab. In der 47. Minute traf dann Hurni mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:5 Anschlusstreffer. Im Anschluss stand dann Sorri zwei Mal im Mittelpunkt. Zuerst rettete er nach einem eigenen Ballverlust auf der Linie und wenig später traf er im Powerplay zum 4:5 für Pfanni. Die Spannung war erneut zurück im Spiel. In der Schlussphase wollte Pfanni aber trotz Time-Out und der Herausnahme des Torhüters kein weiterer Treffer mehr gelingen und so musste eine bittere und definitiv auch unnötige Niederlage eingesteckt werden. Pfanni liess vor allem zu Beginn die geforderte Demut und Einstellung vermissen, die es braucht um in der Nationalliga B zu bestehen. Stürmer Schläpfer dazu: «Davos brachte uns schon früh im Spiel durch starke Abschlüsse in eine unangenehme Lage. Unser Kampfgeist, das Spiel zu kehren, kam leider zu spät. Nun gilt es im Spiel gegen die Jets mehr denn je von der ersten Minute an bereit zu sein.» Auch Wittig bliess ins selbe Horn: «Leider haben wir den Start komplett verschlafen. Im Anschluss haben wir dann eine gute Reaktion gezeigt und das Spiel fast noch ausgeglichen. Nun folgt gegen die Jets die Chance es besser zu machen». Im zweiten Spiel der Doppelrunde trifft Pfanni heute Sonntag, 28.09.2025
um 18:00 Uhr in der Stighag-Halle in Kloten auf das NLB-Spitzenteam Kloten-Dietlikon
Jets. Eine Leistungssteigerung ist also zwingend um gegen die Flughafenstädter
zu bestehen. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Iron Marmots Davos-Klosters
4:5 (0:3, 2:2, 2:0) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2.
Runde UHC Pfannenstiel - Unihokcey Langenthal Aarwangen (3-fach Kirchwies,
Egg) 20.09.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Über 200 Fans strömten für das erste Heimspiel der Saison in die 3-fach Kirchwies in Egg und durften ein spannendes Spiel miterleben. Der einheimische UHC Pfannenstiel konnte das Duell mit Unihockey Langenthal Aarwangen knapp mit 5:4 für sich entscheiden. Die Grundlage dafür legten sie im Mitteldrittel mit 4 Toren innerhalb von 8 Spielminuten. Mit diesem Sieg konnten. Alles war angerichtet für das erste Saison-Heimspiel – glückliche Einlaufkinder, fein duftendes Knoblauchbrot und zwei topmotivierte Teams. Der Start war dann aber trotz allem keine Augenweide. Pfannenstiel verschlief wie in der Vorwoche etwas den Start, erlaubte sich viele Fehler und brachte zu wenig Intensität ins Spiel. So war es nicht verwunderlich, dass ULA in der 4.Minute durch Zaugg und Mendrek die ersten gross Chancen besass, diese aber nicht im Tor unterbringen konnte. In der 5. Minute trat dann auch Pfanni erstmals Erscheinung. Sorri schlenzte einen Ball knapp rechts am Tor vorbei. Nur 30 Sekunden später war es erneut Sorri, der nach einem Doppelpass mit Ernst eiskalt abzog und den Ball unhaltbar halbhoch in die Maschen drosch. Die Freude währte aber nicht lange. In der 8. Minute war es Bucher, der von einem Ballverlust profitierte und für seine Farben den Ausgleich erzielen konnte. Noch vor Drittelsmitte war es der Langenthaler Zaugg der die Gäste nach einem schön vorgetragenen Angriff nicht unverdient in Führung schoss. Weitere Tore fielen dann im ersten Drittel keine mehr, obwohl Sorri für Pfanni und Mendrek für ULA noch gute Abschlussmöglichkeiten hatten. Pfanni musste nun also definitiv aufwachen und mehr Feuer ins Spiel bringen. Dies gelang zu Beginn des Mitteldrittels noch nicht wie gewünscht. Pfanni-Hüter Edelmann musste sein Team bereits nach 34 Sekunden vor einem weiteren Gegentor bewahren, indem er gegen Klemetti sehenswert parierte. Zu Beginn der 25. Minute hatte dann Hafner den Ausgleich auf dem Stock, sein Abschluss war aber zu zentral und somit eine sichere Beute von ULA-Hüter Gassmann. Quasi im Gegenstoss traf dann Klemetti den Pfosten, von dort sprang der Ball zu Mendrek, der mit einem abgelenkten Drehschuss auf 3:1 für die Gäste aus dem Oberaargau erhöhte. Nun musste Pfanni reagieren und erste Veränderungen wurden im Staff diskutiert. Die Reaktion folgte dann in der 28. Minute. Hafner legte ab auf Rennhard und dieser schlenzte den Ball zu seinem ersten Pfanni-Tor in die Maschen. Und es sollte noch besser kommen für die Einheimischen. Virrankari konnte einen Auslösungspass von ULA abfangen, kam alleine vor Torhüter Gassmann zum Abschluss und verwertete eiskalt zum 3:3 Ausgleichstreffer. Kurz nach Spielmitte konnten die Zürcher Oberländer erstmals im Powerplay auflaufen. Dies nutzten sie eiskalt aus – Hafner auf Sorri und dieser traf mit einem satten Handgelenkschuss zur Pfanni-Führung. Im Anschluss wurden dann bei Pfanni einige Umstellungen vorgenommen. Diese sollten sich glücklicherweise gleich auszahlen. Die neu im Einsatz stehenden Ferrari und Wittig erhöhten das Resultat auf 5:3. Bei diesem Tor von Wittig war sicherlich etwas Glück dabei, wurde der Ball vom ULAner Ryser doch unglücklich ins eigene Tor abgelenkt. Gleich im Anschluss hatten die Gäste den Anschlusstreffer auf dem Stock, doch der Finne Klemetti scheiterte mit einem Penalty am eingewechselten Schindele. So hiess das Resultat nach 40 gespielten Minuten 5:3 aus Sicht von Pfanni, die sich diese Wende mit einer klaren Leistungssteigerung verdienten. Das letzte Drittel sollte also nochmals viel Spannung beinhalten. Es war nun ein stetiges hin und her. Während Zaugg und Ojala für ULA beste Chancen besassen, konnten auf der anderen Seite Hafner, Wittig und Ferrari nicht verwerten. Dem Tor am nächsten kam dann in der 52. Minute Klauenbösch, der nach einem schönen Rush an der Querlatte scheiterte und die Vorentscheidung verpasste. In der 56. Minute wurde die Spannung noch grösser als Moser für die Gäste nach einem schnell vorgetragenen Gegenangriff auf 4:5 verkürzen konnte. ULA versuchte nochmals alles, zog das Time-Out ein und ersetzte den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler, doch es sollte nichts mehr Zählbares resultieren und so konnte Pfanni einen knappen 5:4 Sieg feiern und sich die Punkte 4-6 auf dem Konto gutschreiben lassen. Best Player Ernst nach dem Spiel: «Trotz einer sehr durchzogenen Leistung konnten wir als Team den Sieg sichern. Eine knappe Partie mit einem 3-Punkte-Sieg zu belohnen soll auch gelobt sein. Wichtig und gut ist, dass durch die letzten zwei Siege ein positives Momentum aufgebaut werden konnte, um mit einem guten Gefühl die kommende Doppelrunde in Angriff zu nehmen». Auch Doppeltorschütze Sorri sprach von eine erkämpften Sieg: «Es war toll zum ersten Mal vor heimischem Publikum zu spielen! Es war zwar nicht unsere beste Leistung, aber wir haben am Ende grossartig gekämpft und die wichtigen 3 Punkte geholt.» Nun hat Pfanni eine Woche Zeit um sich auf die Doppelrunde vorzubereiten. Am Samstag, 27.09.2025 empfängt Pfanni um 18:00 Uhr die Iron Marmots Davos-Klosters in Egg und Tags drauf, am Sonntag, 28.09.2025 um 18:00 Uhr steht das erste Zürcher Derby bei einem der Ligafavoriten, den Kloten-Dietlikon Jets, auf dem Programm. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Unihockey Langenthal
Aarwangen 5:4 (1:2, 4:1, 0:1) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1.
Runde UHC Sarganserland - UHC Pfannenstiel (Sporthalle Riet, Sargans) 13.09.2025 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Thun & Limmattal mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel feiert in einem intensiven Spiel gegen den starken Aufsteiger UHC Sarganserland einen 3:2-Auswärtssieg und kann drei wichtige Punkte auf dem Konto verbuchen. Die St.Galler waren vor allem im Startdrittel das gefährlichere Team, doch mit zunehmender Spieldauer kam Pfanni besser ins Spiel und konnte das Spiel im letzten Drittel noch drehen. Nicht weniger als 255 Zuschauende liessen sich den Saisonauftakt zwischen dem letztjährigen Überraschungs-Playoff-Halbfinalisten UHC Pfannenstiel und dem Aufsteiger UHC Sarganserland nicht entgehen. Die Startphase gehörte eindeutig dem Aufsteiger. Bereits nach 66 Sekunden musste der prächtig aufgelegte Edelmann im Pfanni-Tor gegen den pfeilschnellen Hlozanka sein Können auspacken um einen Rückstand zu verhindern. Mit zunehmender Spieldauer war es ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die St.Galler mehr Zug auf das Tor entwickeln und somit deutlich gefährlicher waren. In der 8. Spielminute kam dann auf Pfanni erstmal zu Chancen. Van Welie verpasste nach einem Freistoss-Querpass von Rizzi das offene Tor, nur Sekunden später scheiterte Ernst mit seinem satten Schuss an Torhüter Mattle und Schläpfer beim Abpraller am eigenen Unvermögen. Erneut nur Sekunden später sah auch Hafner seinen Abschluss von der Mattles Maske abprallen. Nach diesem kurzen Feuerwerk beruhigte sich das Spiel wieder etwas bis zur 12. Minute. Zuerst führte ein Fehlpass im Pfanni-Aufbau zu einer Grosschance für Karlsson, doch dieser scheiterte aus bester Position an Edelmann. Nur 30 Sekunden später war dann aber auch der Pfanni-Hüter machtlos. Gmür erwischte ihn mit einem satten Schuss durch den Block in der nahen Torecke zur nicht unverdienten Heimführung. Dieses Resultat sollte trotz weiteren Chancen auf beiden Seiten, die allesamt von den beiden Torhütern vereitelt wurden, bis zur ersten Drittelspause bestand haben. Die Zürcher Oberländer durften mit dem bisher gezeigten noch nicht wirklich zufrieden sein, leisteten sie sich doch noch zu viele einfache Ballverluste in der Mittelzone und auch sonstige Ungenauigkeiten. Den ersten Farbtupfer im Mitteldrittel setzte dann erneut der Tscheche Hlozanka, er scheiterte von der rechten Seite aber erneut an Edelmanns Hand. Pfanni liess sich jedoch nicht lumpen und reagierte nach einem schönen Doppelpass von van Welie und Rizzi, sah letzterer seinen Abschluss von Mattle pariert. Kurze Zeit später durfte dann aber auch Pfanni erstmals in dieser Saison jubeln. Debütant Brunner wurde an der Mittellinie von Ferrari angespielt, zog einen Lauf an, fasste sich ein Herz und schlenzte den Ball wunderbar in die rechte obere Torecke zum 1:1-Ausgleichstreffer. In der Folge erarbeiteten sich beide Teams Chancen in diesem intensiven Aufeinandertreffen, doch ohne zählbaren Erfolg. Nach Spielmitte traten die Sarganser wieder mit einigen sehr gefährlichen Abschlüssen in Erscheinung, doch Edelmann war stets auf dem Posten und vereitelte weitere Gegentore – vor allem gegen Hlozanka entwickelte sich langsam ein Privatduell. In der 39. Minute führte ein Ballverlust in der Pfanni-Ecke zu einem Pass von Karlsson in den Slot, der das Heimteam erneut in Führung schoss. Kurz vor der Pause hatte Wittig den erneuten Ausgleich auf dem Stock, doch erneut reagierte Mattle reaktionsschnell. Somit konnte Sargans auch in die zweite Drittelspause mit einer Führung im Rücken. Pfanni sah sich nun gezwungen zu reagieren und reduzierte auf zwei Linien. Erneut gehörte die erste Aktion aber Sargans und erneut war es Hlozanka der Edelmann prüfte. Im Gegenzug hatte dann der neue Pfanni-Finne Virrankari seine erste Möglichkeit, konnte aber nach schöner Vorlage von Hafner den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Besser machte es sein finnischer Landsmann Sorri in der 47. Minute. Nach 20 Sekunden Powerplay zog er unwiderstehlich an und versenkte den Ball zum 2:2-Ausgleich in den gegnerischen Maschen. Nur kurze Zeit später hatte der Sarganser-Captain Pini den erneuten Führungstreffer auf dem Stock, der er verzog aus guter Abschlussposition. Es war nun ein Spiel auf Messerschneide und beide Teams hatten die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Als in der 52 Minute der Tscheche Jalovy für überharten Körpereinsatz auf die Strafbank wanderte, hatte Pfanni die Möglichkeit erstmals in Führung zu gehen. Die grösste Chance hatte dabei Hafner, der aber am mirakulös reagierenden Mattle scheiterte. Sekunden nach Ablauf der Strafe sah Hafner nach einer schnell vorgetragenen Kombination Virrankari im Slot, der den Ball zur erstmaligen Pfanni-Führung in die Maschen drückte. Dieses 3:2 rettete Pfanni dann gekonnt über die Zeit und konnte ein nicht einfaches Saisonstartspiel mit wichtigen 3 Punkten krönen. Es war eine wahre Teamleistung und erfreulich war auch, dass alle Tore durch Debütanten erzielt wurden. Der verdiente Best Player Edelmann meinte nach dem Spiel: «Ein Auftaktspiel beim ambitionierten Aufsteiger ist nie einfach, das war uns von Beginn an klar. Umso schöner ist es, dass die die drei Punkte mitnehmen konnten. Am meisten freut mich, dass unsere Debütanten einen torreichen Einstand feiern und wir als Team überzeugen konnten». Debütant und Torschütze Brunner sah es ähnlich: «Das erste Spiel ist immer schwierig, aber wir konnten uns mit zunehmender Spieldauer steigen. Die ersten drei Punkte sind super für unser nächstes Spiel zu Hause, ich hoffe dies wird viele Leute in die Kirchwies ziehen.» Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag, 20.09.2025 um 18:00
Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg statt. Gegner ist der letztjährige
Playoff-Viertelfinalist Unihockey Langenthal Aarwangen aus dem Oberaargau.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Telegramme: | UHC Sarganserland – UHC Pfannenstiel
2:3 (1:0 / 1:1 / 0:2) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||