| 2.Playoff-Halbfinal-Spiel
Ticino Unihockey - UHC Pfannenstiel (Arti e Mestieri, Bellinzona) 16.03.2025 |
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Der UHC Pfannenstiel reiste guten Mutes in die Sonnenstube der Schweiz, wobei sich die Sonne dieses Mal leider hinter Wolken versteckte. Die Zürcher Oberländer waren gewillt nach der ärgerlichen Niederlage am Vorabend in Bellinzona zurückzuschlagen und die Serie auszugleichen. Die diesem Ziel und viel Überzeugung starteten die Gäste ins Spiel. Den ersten Abschluss hatte dabei in der 2. Minute Luchsinger, dessen Abschluss den Weg ins Aussennetz fand. Beide Teams versuchten in der Startphase dem Gegner möglichst wenig Abschlüsse zuzugestehen und ihn aus der gefährlichen Zone fern zu halten. In der 6. Minute fand aber Schläpfer doch eine Lücke. Er konnte durch die Mitte hindurch ziehen und sein Abschluss fand den Weg in die Maschen des Tessiner Tores zum 1:0-Führungstreffer. Die erste Grosschance für die Tessiner hatte dann in der 10. Minute Bazzuri nach einem Freistoss, doch der Ball verfehlte das Tor knapp. Besser machte es drei Minuten später der UHC Pfannenstiel. Nach dem sich die Zürcher Oberländer festsetzen konnten, fand Ferrari den heranstürmenden Bär im Slot, der auf 2:0 erhöhen konnte. In der 17. Minute waren dann auch die Tessiner in Person von Alessandro Tomatis ein erstes Mal erfolgreich. Im wurde im Slot etwas zu viel Platz zugestanden, so dass er die gut getimte Vorlage von Kainulainen zum Anschlusstreffer verwerten konnte. Die Zürcher Gäste liessen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und reagierten eindrücklich. Bartenstein erkämpfte sein einen bereits verloren geglaubten Ball mit viel Einsatz zurück, spielte in den Slot zu Luchsinger, der zum 3:1 verwertete. 24 Sekunden vor der Pause war es dann noch Captain Nideröst, der mit einem feinen Handgelenkschuss auf 4:1 stellte und das erste Powerplay der Partie eiskalt ausnutzte. Es war ein Startdrittel nach Mass für den UHC Pfanni und an diese Leistung galt es in Drittel Nummer 2 anzuknüpfen. Die Tessiner starteten nun druckvoller und nach bereits 11 Sekunden prüfte Monighetti Pfanni-Hüter Weber mit seinem satten Abschluss. In der 22. Minute war es auf der Gegenseite Bartenstein, der aus dem Slot heraus seinen Direktschuss knapp über die Querlatte hinwegsetzte. Das erste Tor im Mitteldrittel gehörte dann aber auf Grund des erhöhten Druckes verdientermassen den Einheimischen. Dem Finnen Surakka wurde nach einem Gegenstoss etwas zu viel Zeit zugestanden, die er eiskalt zum 2:4-Anschlusstreffer ausnutze. Wenig später Zog Pfanni-Trainer Werner sein Time-Out ein um sein Team nochmals an die wesentlichen Punkte zu erinnern. Seine Worte zeigten Wirkung und fortan kam Pfanni wieder besser ins Spiel. In der 30. Minute führte eine Kombination über mehrere Stationen zu einem Abschluss von Bartenstein, der sein Ziel aber knapp verfehlte. In der 32. Minute konnte Pfanni das zweite Mal in Überzahl auflaufen, konnte diese aber nicht ausnutzen. Selbiges galt wenig später für das erste Powerplay der Gäste. Als nächstes jubeln durften dann in der 38. Minute wieder die Zürcher Oberländer. Suter verwertete ein Zuspiel von Bier zur 5:2-Fürhung. Ärgerlicher- und unnötigerweise konnten die Tessiner 4 Sekunden vor der zweiten Pausensirene durch den omnipräsenten Kainulainen auf 3:5 verkürzen, ein wichtiges Tor, wie sich im Nachgang herausstellen sollte. Dieses Tor sollte nämlich den Tessinern nochmals mehr Auftrieb geben und das bekamen die Zürcher Gäste mit Beginn des Schlussdrittels zu spüren. Zwar konnte Pfanni-Hüter Weber die erste Grosschance von Monighetti zur Nichte machen, in der 43. Minute war er dann aber machtlos. Ein unnötiges Foul im Slot führte zu einem Freistoss, welcher durch die Finnen-Combo Surakka / Kainulainen eiskalt verwertet wurde. Pfanni spielte zwar engagiert weiter, tat sich aber immer schwerer zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Dies hing aber auch damit zusammen, dass die Schiedsrichter im letzten Spiel viele Strafen aussprachen und Pfanni ganze 8 Minuten in Unterzahl auflaufen musste. In der 50. Minute konnte die Tessiner dann ein solches Überzahlspiel zum Ausgleich ausnutzen. Dahlström erwischte Torhüter Weber mit einem nicht wirklich getroffenen Ball unhaltbar zum 5:5-Ausgleich. Keine zwei Minuten später war es erneut Kainulainen, der zu viel Platz vorfand und die Tessiner mit einem präzisen Hocheckschuss das erste Mal in Führung brachte. Pfanni besann sich in der Folge aber auf seine Stärken und konnte in der 56. Minute den umjubelten Ausgleich zum 6:6 erzielen. Nideröst traf dabei auf Vorlage von Luchsinger. Die Atmosphäre in der Arti e Mestieri in Bellinzona hatte in der Zwischenzeit schon längst den Siedepunkt überschritten und es war eine äusserst emotionale Angelegenheit. Erst recht als die Schiedsrichter einen Freistoss von Pfanni zwei Mal zurückpfiffen und beim dritten Mal ein Gegenstoss zum Siegestor der Tessiner führte – Margni verwerte 31 Sekunden vor Schluss eiskalt und löste damit Tessiner Jubelstürme aus. Pfanni seinerseits versuchte nochmals alles und kam tatsächlich noch zur Ausgleichschance, doch der Volleyschuss von Luchsinger wurde von Bechtiger pariert. So stand Pfanni zum zweiten Mal innert 24 Stunden trotz guten Leistungen mit leeren Händen da. Manchmal kann Sport echt bitter sein, doch Pfanni wird wieder aufstehen und im dritten Spiel versuchen den ersten Sieg einzufahren. Es ist ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Tessiner bis anhin das Glück auf ihre Seite zwingen konnten. Verteidiger Heierli nach dem Spiel. «Die Pfanni-Playoff-Mentalität war heute da und gegenüber dem ersten Spiel konnten wir uns nochmals steigern. Obschon die Niederlage wieder extrem bitter war, tut es gut zu wissen, dass die drei Siege in Serie möglich sind. Die Ausgangslage hat sich nicht verändert.». Auch Stürmer Bartenstein schlägt in dieselbe Kerbe: «Es ändert sich für uns nichts an der Ausgangslage. Die Art und Weise, wie wir verloren haben, stimmt mich positiv für das nächste Spiel. Wir haben unglaublich gute Phasen gezeigt, wo Ticino nicht viel entgegenzusetzen hatte. Das nehmen wir mit und holen uns den ersten Sieg am Mittwoch.» Weiter geht es also wie erwähnt am kommenden Mittwoch, 19.03.2025
mit dem dritten Spiel der Serie. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr in der 3-fach
Kirchwies in Egg und Pfanni freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.
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| Telegramme: | Ticino Unihockey – UHC Pfannenstiel
7:6 (1:4, 2:1, 4:1) |
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| 1.Playoff-Halbfinal-Spiel
UHC Pfannenstiel - Ticino Unihockey (3-fach Kirchwies, Egg) 15.03.2025 |
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Alles war angerichtet für eine Playoff-Party in der 3-fach Kirchwies in Egg – über 400 Zuschauer, 40 Einlaufkinder, «Pausen-Showspiel» und zwei topmotivierte Teams. Der Start in die Partie war dann sehr intensiv und abwechslungsreich. Bereits in der 3. Minute hatte Pfanni zwei Topchancen durch Schläpfer, der eine 2:1-Situation vergab, und Ushiu, der im Slot den erfolgreichen Torabschluss verpasste. Doch auch auf der Gegenseite wurde es brenzlig. Doch Pfanni-Hüter Weber vereitelte zwei Mal gegen den Tessiner Captain Monighetti. Das erste Mal jubeln konnten dann die Hausherren in der 8. Minute. Luchsinger konnte aussen an der Banden das Zuspiel von Bier kontrollieren, zog unaufhaltsam in den hohen Slot und erwischte Ticino-Hüter Bechtiger mit einem Flachschuss zur 1:0-Heimführung. Dieser Führungstreffer verlieh den Zürcher Oberländern zusätzliches Selbstbewusstsein und sie traten fortan spielbestimmend auf. Sie verpassten es jedoch die sich bietenden Chancen auch in Tore umzumünzen. So hatten Chlebda (8. / 13.) und Bier (10.) und Suter (10.) die Möglichkeit das Skore auszubauen. Die Tessiner blieben aber mit ihren überfallartigen Gegenstössen stets gefährlich. So verpasste Mattia Tomatis am weiten Pfosten das offene Tor und Gervasoni scheiterte an Weber. So endete das Spiel mit einer verdienten Führung für das Heimteam. Der Start ins Mitteldrittel war dann ganz im Sinne der lautstarken Heimfans. Keine Minute war gespielt, als Nideröst nach einem sehenswerten Bogenlauf den Ball zum 2:0 in die weite Torecke schlenzte. Gut drei Minuten später durchbrach Luchsinger die Tessiner Hintermannschaft und konnte nur noch regelwidrig am Abschluss gehindert werden. Zum fälligen Penalty traf Hafner an, dessen Trick aber mirakulös von Bechtiger vereitelt wurde. Pfanni drückte aber weiter auf die Dreitore-Führung. In der 25. Minute parierte Bechtiger erneut gegen Hafner und eine Minute später war es Bartenstein, der einen abgefangenen Auslösungspass knapp über die Querlatte hinwegsetzte. In der 28. Minute stellte Ticino-Trainer Tomatis seine Linien um und liess fortan alle Ausländer in derselben Linie auflaufen. Dies sollte sich aber vorerst nicht auszahlen. Einen schön herausgespielten Konter konnte Bechtiger zwar noch abwehren, doch den freien Ball spielte Luchsinger quer zum völlig freistehenden Suter, der zum 3:0 einschieben konnte. Pfannenstiel spielte nach wie vor sehr souverän und abgeklärt. Dies sollte sich aber fortan ändern. Die Südschweizer machten nun vermehrt Druck und kamen in der 33. Minute nach einem Freistoss durch Kainulainen dem ersten Treffer sehr nahe. Eine Zeigerumdrehung später war es dann soweit. Nach einem Gegenstoss spielte Monighetti in den hohen Slot zu Gadoni, der zum 1:3-Anschlusstreffer traf. Dieser Treffer gab den Tessinern Aufwind. Bartenstein hatte in der 39. Minute nach einer 2:1-Situation die Möglichkeit den Gästen den Wind aus den Segeln zu nehmen, verpasste aber hauchdünn. Den Schlusspunkt des Mitteldrittels setzte dann aber Ticino Unihockey. Nach einem eroberten Ball in der Pfanni-Zone spielte Surakka quer zu Dahlström, der mit einem Direktschuss 12 Sekunden vor der Sirene das 2:3 erzielte. Ein Gegentreffer zu Unzeit und somit war das Spiel wieder offen. Pfanni musste nun im Schlussabschnitt wieder zu seinem Spiel finden, doch die Cleverness und Überzeugung schien irgendwie abhandengekommen zu sein. Die erste Chance hatte Surakka, der nach einer 2:1-Situation an Weber scheiterte. In der 43. Minute war es dann aber erneut der Finne Surakka, der die ihm zugestandene Zeit zu einem satten Abschluss unter die Querlatte nutzte – 3:3. Pfanni bekundete in der Folge Mühe sich gute Chancen zu erarbeiten. Als in der 47. Minute Bär wegen übertriebener Härte auf die Strafbank wanderte, hatten die Tessiner die Möglichkeit erstmals in Führung zu gehen, doch das Pfanni-Boxplay agierte stilsicher und liess nur wenig zu. Doch 11 Sekunden nach Ablauf der Strafe zappelte der Ball dennoch im Pfanni-Gehäuse. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde Pfanni zum Verhängnis. Dahlström fand anschliessend mit viel Übersicht Monighetti am weiten Pfosten, der zur erstmaligen Gästeführung einschoss. Die Aufgabe für Pfanni wurde nicht einfacher, als Gervasoni in der 55. Minute nach einem weiteren Gegenstoss Weber eiskalt aussteigen liess und auf 5:3 erhöhte. Und als 25 Sekunden später nach einem Pfanni-Freistoss erneut ein Gegenstoss resultierte, den Alessandro Tomatis zum 6:3 verwertete, schien das Spiel definitiv auf Seite der Tessiner gekippt zu sein. Pfanni-Trainer Werner zog umgehend sein Time-Out ein und ersetzte Torhüter Weber durch einen 6. Feldspieler. Erneut war es der spätere Best Player Luchsinger, der die Hoffnungen nochmals in die Kirchwies zurückbrachte. Er verkürzte mit einem Schlenzer von der rechten Seite zum 4:6. Die Hoffnung währte aber nur 62 Sekunden. Ein Ballverlust in der eigenen Zone verwertete Surakka zum vorentscheidenden 7:4. Den Schlusspunkt setzte dann 20 Sekunden vor Schluss Kainulainen mit dem 8:4. Der Finne drückte dem Spiel mit seinem 4 Punkten den Stempel auf und war ein wesentlicher Faktor für den Sieg und somit das «Break» der Tessiner. Pfanni muss sich diese Niederlage aber dennoch zu einem grossen Teil selber zuschreiben. In der ersten Spielhälfte traten die Einheimischen souverän auf und verpassten es trotz einer 3:0-Führung die zahlreichen Chancen noch effizienter zu nutzen. Nach dem beiden Treffern der Tessiner im Mitteldrittel wollte nicht mehr viel klappen und mal lud die Gäste teilweise geradezu ein Tore zu schiessen. So geht letztendlich auch der Sieg der Gäste komplett in Ordnung. Captain Nideröst zum Spiel: «Wir sind stark in die Partie gestartet und haben in den ersten 30 Minuten viel Druck gemacht, aber leider zu wenig aus unseren Chancen herausgeholt. Dadurch haben wir den Tessinern die Möglichkeit gegeben ins Spiel zurückzufinden, was sie konsequent genutzt haben. Jetzt geht es darum die richtigen Schlüsse zu ziehen und alles daran zu setzen das zweite Spiel für uns zu entscheiden». Auch Suter sah es ähnlich: «Es war eine Wahnsinnskulisse, die uns mega gepusht hat. Am Anfang konnten wir unseren Gameplan auch perfekt umsetzen, bis wir im Verlaufe des zweiten Drittels den Faden verloren haben. Spiel 1 müssen wir also abhacken, aber wir sind zuversichtlich für die kommenden Spiele dieser Serie». Für Pfanni geht es Schlag auf Schlag weiter. Am Sonntag, 16.03.2025
steht in der Arti e Mestieri in Bellinzona das zweite Spiel auf dem Programm.
Den UHC Pfannenstiel wird ein wahrer Hexenkessel erwarten, dennoch werden
sie voller Vorfreude, Überzeugung und Selbstbewusstsein ins Tessin
reisen. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Ticino Unihockey
4:8 (1:0, 2:2, 1:6) |
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| 3.Playoff-Viertelfinal-Spiel
UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg) 02.03.2025 |
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Nach dem zweiten Sieg am Vorabend war der UHC Pfannenstiel gewillt am heutigen Tage den Sack zuzumachen. Dass dies aber alles andere als einfach werden würde, war allen bewusst, zumal der Kader doch weiterhin arg dezimiert war, so dass sogar die zurückgetretene Vereinslegende Tim Bartenstein reaktiviert werden musste. Pfanni startete mit 2 Linien ins Spiel und wollte so gleich früh ein Zeichen setzen. Dies gelang ausgezeichnet. Bereits in nach 123 Sekunden zappelte der Ball im Tor der Emmentaler. Ein Freistoss in der Ecke spielte Forrer kurz auf Hafner und dieser fand mit viel Übersicht, der mit einem Direktabschluss Grünenmatt-Hüter Aubert zum wichtigen 1:0-Führungstreffer bezwang. Pfanni war im Anschluss bemüht den Ball viel in den eigenen Reihen zu behalten und so die Emmentaler laufen zu lassen. Dies gelang gut bis in die 8. Minute. Bei einem Gegenstoss liess Luca Ruch an der Bande den Pfanni-Verteidiger aussteigen und spielte quer zu Salzmann, der ungehindert zum 1:1-Ausgleich einschieben konnte. Pfanni reagierte aber postwendend, keine zwei Minuten später spielte Kreienbühl vertikal zu Hafner, der von kurz nach der Mittellinie Aubert mit einem überraschenden Drehschuss zur 2:1-Führung erwischte. In der 11. Minute hatten die Zürcher Oberländer in der ersten Überzahlmöglichkeit die Chance auf 3:1 zu erhöhen. Das Powerplay war sehr druckvoll, doch etwas Zählbares resultierte nicht. In der 15. Minute jubelte dann Pfanni zum dritten Mal, doch das Tor von Forrer wurde wegen eine hart gepfiffenen hohen Stocks annulliert. Die letzte Chance im ersten Abschnitt hatte Ligatopscorer Jonas Ruch, der nach einer abgefangenen Auslösung den Ball aber nicht wie gewünscht kontrollieren konnte und knapp verzog. So endete das erste Drittel mit einer 2:1-Führung für das Heimteam, die auf Grund der abgeklärten Leistung absolut in Ordnung ging. Die erste Chance im Mitteldrittel hatte dann erneut die Ruch’s. Jonas spielte auf Joël, doch dieser konnte aus spitzen Winkel Pfanni-Hüter Weber nicht bezwingen. Gut zwei Minuten später lag dann der Ball auf der Gegenseite das dritte Mal im Netz. Nach einer schönen Auslösung zog Nideröst von der linken Seite ab. Aubert konnte abwehren, den Ball allerdings nicht festhalten. So war es Hafner, der den Abpraller zum 3:1 nach 24. Minuten verwerten konnte. Erneut nur zwei Minuten später wurde eine feine Einzelleistung von Wittig unsanft gebremst. Den folgerichtig ausgesprochenen Strafstoss verwertete Hafner mit seinem dritten persönlichen Tor zum 4:1 für die Einheimischen. Als dann in der 28. Minute Verteidiger Bär vor dem eigenen Tor an den Ball kam, zu einem Lauf übers ganze Feld ansetzte und mit einem Flachschuss zum 5:1 für die Zürcher Oberländer traf, schien das Spiel für Pfanni definitiv in den richtigen Bahnen zu sein. Die «Mättler» stemmten sich aber ab Spielmitte entschieden gegen die drohenden Niederlage und somit gegen das vorzeitige Ausscheiden. Im Überzahlspiel drückte Luca Ruch im Getümmel den Ball mit viel Entschlossenheit zum 2:5 über die Linie. In der 33. Minute bekundeten die Gäste dann Pech, als ein abgelenkter Schuss an die Querlatte prallte, doch in der 37. Minute kehrten sie definitiv ins Spiel zurück als Hügli und Jonas Ruch innerhalb von nur 13 Sekunden auf 4:5 verkürzen konnten. Dieses Resultat rettete Pfanni in die zweite Pause. Es galt nun für die Einheimischen den Flow der Gäste zu brechen und wieder aktiver ins Spielgeschehen einzugreifen. Dafür wurden die Linien umgestellt und Bartenstein kam tatsächlich zum Einsatz. Zu Beginn hatte Pfanni noch die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen und diese nutzen sie eiskalt aus. Nideröst fand mit einer magistralen Vorlage Hafner am weiten Pfosten, der zum vierten Mal zum 6:4 einschoss. Nur gut eine Minute später hatte der neu eingewechselte Bartenstein das 7:4 auf dem Stock, doch er verpasste das Tor hauchdünn. Die Intensität und auch der Lärmpegel der 322 Zuschauer nahm von Minute zu Minute zu und es wurde hitziger und hitziger. Grünenmatt bäumte sich erneut auf und zeigte viel Moral. Jonas Ruch, Ryser und Lüthi scheiterten allesamt an Torhüter Weber oder am eigenen Unvermögen. Besser machte es in der 51. Minute Jonas Ruch im Powerplay. Sein Distanzschuss wurde von Kreienbühl unglücklich zum 5:6-Anschlusstreffer ins eigene Tor abgefälscht. In der 54. Minute hatte Wittig für Pfanni nach einer 1:0-Situation die Möglichkeit die Führung wieder auszubauen, doch sein Abschluss flog rechts am Torpfosten vorbei. Nach 56:32 zogen die Emmentaler das Time-Out ein gingen all-in. Pfanni war nun gefordert und kämpfte und blockte angetrieben vom eigen Fan-Anhang. Als 25 Sekunden vor Schluss Nideröst einen Fehlpass abfangen und den Ball zum 7:5 im verlassenen Mättler-Gehäuse unterbringen konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. 23 Sekunden später erhöhte dann Kreienbühl gar noch auf 8:5 und die Party in der Kirchwies nahm definitiv seinen Lauf. Dies Stimmung ohrenbetäubend, die Freude grenzenlos und die Überraschung nun als Aufsteiger im Halbfinal zu stehen gross. Nicht zu vergessen gilt es aber trotz des Jubels auch dem UHC Grünenmatt einen Dank für eine unglaublich intensive und spannende Serie auszusprechen. Best Player und 5-fach Torschütze Hafner nach dem Spiel: «Es ist schlicht und einfach crazy, der UHC Pfannenstiel steht im Halbfinale. Das ist einfach unglaublich und macht mich brutal stolz. Vor allem bin ich stolz auf das Team, wie wir zusammenhalten und füreinander alles geben. Das immer wieder Leute in die Bresche springen, immer eine positive Stimmung da ist und so auch alle Ausfälle easy kompensiert werden. Nun freue ich mich riesig auf die nächste Runde». Auch Trainer Werner sprach nach dem Spiel seinem Team ein riesen Kompliment aus: «Wir haben uns diesen Halbfinaleinzug mit fantastischen, solidarischen Teamleistungen verdient. Jeder stellt sich zu 100% in den Dienst des Teams und ist bereit, wenn er gebraucht wird. Und die Stimmung und der Support der Fans ist schlicht der Wahnsinn.» Weiter geht es für den UHC Pfannenstiel am Wochenende vom 15./16. März 2025 mit einer Halbfinal-Doppelrunde. Wann der Start erfolgen wird und wer der Gegner sein wird ist aktuell noch offen, wird aber rasch möglich nach Bekanntwerden kommuniziert. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Grünenmatt
8:5 (2:1, 3:3, 3:1) |
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| 2.Playoff-Viertelfinal-Spiel
UHC Grünenmatt - UHC Pfannenstiel (Forum, Sumiswald) 01.03.2025 |
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Es war nicht gerade die Woche, die sich der Aufsteiger vom Pfannenstiel erträumt hatte. Einige Ausfälle verschmälerten den Kader arg. Die Zuversicht fürs Auswärtsspiel war aber dennoch gross, verfügt doch Pfanni mittlerweile auch über viel Qualität in der Breite. Der Start verlief intensiv und ausgeglichen, jedoch vorerst ohne grosse Abschlussmöglichkeit. Eine erste hatte in der 7. Minute Salzmann. Der Abschluss war allerdings eine sichere Beute von Torhüter Weber. Nur 20 Sekunden später jubelten dann plötzlich die Zürcher Gäste. Nideröst setzte zum Drehschuss an und erwischte Grünenmatt-Torhüter Aubert mit einem nicht ganz unhaltbaren Schuss zur 1:0-Gästeführung. Die Freude währte aber nur 11 Sekunden, dann musste Pfanni mit dem Ausfall von Rizzi einen weiteren Rückschlag hinnehmen, der auch Umstellungen in den Linien erforderte. Dies versuchte Grünenmatt in der Folge auszunutzen. Gfeller (13.), Lüthi (14.) und Salzmann (14.) kamen zu guten Chancen, welche aber von Pfanni-Hüter Weber oder gelungenes Blockverhalten von Kreienbühl zur Nichte gemacht wurden. Auf der Gegenseite hatte in der 15. Minute Ferrari nach schöner Vorlage von Kreienbühl das 2:0 auf dem Stock, doch der Abschluss aus dem Slot flog knapp über die Querlatte hinweg. Wenig später prüfte dann auch noch Nideröst die Reflexe von Aubert. Dann kam die 17. Spielminute, die Pfanni nicht in guter Erinnerung behalten wird. Innerhalb von 8 Sekunden trafen Dominguez und Joël Ruch für Grünenmatt und brachten die Einheimischen mit 2:1 in Führung. Dominguez traf dabei aus der eigenen Platzhälfte heraus mit einem kuriosen Tor und Joël Ruch versenkte den Abpraller nach einem Abschluss von Lüthi. Pfanni zeigte sich aber nur ganz kurz geschockt und reagierte mit viel Klasse. In der 19. Minute fasste sich Ushiu ein Herz und traf wunderbar in die entfernte Torecke zum 2:2 Ausgleich, zugleich auch das Pausenresultat. Die Zürcher Oberländer zeigten abgesehen von der 17. Minute ein starkes und vor allem cleveres erstes Drittel. Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Pfanni hatte viel Ballbesitz, doch Grünenmatt war mit seinem schnellen Umschaltspiel und seinen Abschlüssen stets gefährlich. In der 25. Minute musste Forrer für überharten Körpereinsatz auf die Strafbank. Das Boxplay stand aber sicher und liess nur wenig zu. Gegen den Airhook von Jonas Ruch wäre es aber machtlos gewesen, doch dieses sehenswerte Tor wurde korrekterweise wegen hohem Stock nicht gegeben. Kurz nach Ablauf der Strafe verpasste Lüthi am weiten Pfosten eine gut getimte Vorlage. Besser machte es auf der Gegenseite Ferrari, der mit einem äusserst präzisen Schuss in die linke obere Torecke Aubert keine Abwehrchance liess und seine Farben mit 3:2 in Führung schoss. Grünenmatt reagierte aber, traf aber durch Ligatopscorer Jonas Ruch nur die Querlatte. Kurze Zeit später erhielten beide Teams eine Strafe aufgebrummt. Während Grünenmatt nicht reüssieren konnte, nutzen die Zürcher Oberländer in Person von Captain Nideröst die Möglichkeit eiskalt zur erstmaligen Zweitore-Führung aus. In der Schlussphase des Drittels vereitelte Weber noch zwei Möglichkeiten und so führten die Gäste nach 40 Minuten mit 4:2. Die Emmentaler forcierten nun ihre besten Kräfte und reduzierten auf 2 Linien. Die erste Möglichkeit hatte aber Nideröst, der an Aubert scheiterte und Forrer verfehlte mit dem anschliessenden Nachschuss das Tor. In der 45. Minute konnte dann Grünenmatt verkürzen. Nachdem sie sich im Drittel festgesetzt hatten, traf Jonas Ruch mit einem präzisen halbhohen Schuss in die entfernte Torecke zum Anschlusstreffer. Pfanni reduzierte wenig später auch auf zwei Linien um dem Ansturm der Einheimischen entgegenzuhalten. Dies gelang gut, zwar spielte Grünenmatt druckvoller und kam weiterhin zu Chancen, aber ausser eines Lattenschusses von Jonas Ruch resultierte nicht viel. Pfannenstiel seinerseits verpasste es in der 53. Minute eine Powerplaymöglichkeit auszunutzen und den Abstand zu vergrössern. In der 58. Minute setzten die Emmentaler alles auf eine Karte, zogen das Time-Out ein und ersetzten den Torhüter durch einen 6. Feldspieler. Diese Massnahme sollte sich auszahlen. Ein Abschluss von Luca Ruch sprang von der Bande hinter dem Tor zurück zu Gfeller, der den Ball in den Slot brachte, wo Salzmann volley unhaltbar zum 4:4 Ausgleich traf. Das Spiel war neu lanciert und Pfanni musste diesen Rückschlag erst einmal verdauen. Doch wie sie das taten, war schlicht eindrücklich und zeugt von unglaublich viel Moral. Kreienbühl brachte den Ball mit einer Energieleistung in die gegnerische Ecke und fand anschliessend Forrer aussen an der Bande. Dieser nutzte die ihm gewährte Zeit mit einem präzisen Abschluss in die nahe obere Torecke zum 5:4. Die restlichen 26 Sekunden überstand Pfanni anschliessend souverän und feierte so den wichtigen Auswärtssieg. Somit steht es 2:0 in der Best-of-5-Viertlfinal-Serie. Siegesschütze Forrer zeigte sich nach dem Spiel stolz: «Trotz den vielen Ausfällen liessen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und zeigten während 60 Minuten eine defensiv abgeklärte Partie. Nun heisst es den Flow mitzunehmen und in der Kirchwies ein neues Pfanni-Märchen zu schreiben». Auch Torhüter Weber hob die Disziplin hervor: «Wir haben über drei Drittel eine sehr konzentrierte und äusserst disziplinierte Leistung gezeigt. Schlussendlich haben wir spät, aber dennoch verdient, gewonnen. Für das nächste Spiel vor heimischem Anhang müssen wir aber nochmals zulegen». Weiter geht’s in dieser engen Serie zwischen dem UHC Pfannenstiel
und dem UHC Grünenmatt am Sonntag, 02.03.2025 um 17:00 Uhr in der
3-fach Kirchwies in Egg. Der UHC Pfannenstiel wird erneut alles versuchen
um dem etablierten NLB-Team aus dem Emmental die dritte Niederlage zuzufügen. |
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| Telegramme: | UHC Grünenmatt – UHC Pfannenstiel
4:5 (2:2, 0:2, 2:1) |
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| 1.Playoff-Viertelfinal-Spiel
UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg) 21.02.2025 |
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Alles war angerichtet für den Start in die Playoffs, bei dem Pfanni auf Grund der starken Qualifikation Heimrecht geniessen durfte. Zwar hatten die Einheimischen in der 2. Minute den ersten Abschluss durch Bier nach einem Freistoss, doch zuerst jubeln konnten dann die Gäste. In der 3. Spielminute wurde der Abschluss von Ligatopscorer Jonas Ruch von seinem Bruder Joël vor dem Tor unhaltbar zur 1:0-Gästeführung abgelenkt. Definitiv nicht der erhoffte Start für das Heimteam. Gut drei Minuten später folgte in einem von Taktik geprägten Drittel dann der wichtige Ausgleich. Schläpfer spielte nach aussen zu Ushiu und dieser weiter in den Slot zum heranstürmenden Verteidiger Bär, der mit seinem Tor auch zugleich das erste NLB-Playoff-Tor der Pfanni-Geschichte erzielte. Beide Teams konzentrierten sich in der Folge auf saubere Defensivarbeit, so dass Chancen Mangelware blieben. In der 9. Minute versuchte sich Pfanni-Verteidiger Kreienbühl mit einem Alleingang, scheiterte mit seinem Distanzschuss aber an Grünenmatt-Hüter Aubert. Kurze Zeit später hatten dann die Gäste die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Das Pfanni-Boxplay vereitelte aber mit einer Ausnahme gute Möglichkeiten. Diese Ausnahme war nach einem Ballgewinn ein 3:1-Konter, den Grünenmatt aber nicht im Tor unterbringen konnte. Selbiges gilt für einen satten Abschluss von Luca Ruch kurz nach dem Überzahlspiel, welcher das Tor knapp verfehlte. Die 17. Spielminute hatte es dann in sich. Zuerst fing Pfanni-Verteidiger Scheuner einen 3:1-Konter ab, wenig später war es Jonas Ruch, der die erneute Gästeführung um Haaresbreite verpasste und auf der Gegenseite hatte Suter das 2:1 für Pfanni auf dem Stock, scheiterte aber im Slot am gut reagierenden Aubert. Besser machte es nur eine Zeigerumdrehung später Chlebda, der mit einem präzisen Abschluss in die nahe Torecke seine Farben in Führung schoss. Mit dieser 2:1-Heimführung ging es auch in die erste Pause. Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten dann die Emmentaler. Zuerst scheiterte Jonas Ruch nach einem Rush auf der linken Seite mit seinem Abschluss am hervorragend reagierenden Weber und wenig später war ein Abschluss von Bruder Luca eine sicher Beute von Weber. Pfanni trat in der 24. Minute erstmals wieder in Erscheinung. Nideröst sah seinen Direktschuss von der Schulter von Aubert abgewehrt. Nur 26 Sekunden später durfte Pfanni dann aber zum dritten Mal jubeln. Rizzi brachte den Ball von hinter dem gegnerischen Tor zu Luchsinger in den hohen Slot, dieser legte quer auf den völlig freistehenden Bier, der zum 3:1 einschoss. Die Reaktion der «Mättler» folgte aber nur zwei Minuten später. Nach einem Freistoss in der offensiven Ecke hatte der spätere Best Player Hügli viel zu viel Zeit, welche er mit einem gelungenen Abschluss zum Anschlusstreffer nutzte. Pfanni reagierte aber vehement und lag 10 Sekunden später bereits wieder um zwei Längen in Front. Rizzi spielte auf höhe Mittellinie quer zu Luchsinger in den Lauf, welcher schnörkellos abzog und zum 4:2 traf. Pfanni schien nun das Spiel unter Kontrolle zu haben, doch eine überharte Intervention von Torhüter Weber brachte seiner Mannschaft eine Strafe ein. Dies Chancen nutzten die Gäste. Captain Lüthi traf mit einem präzisen Abschluss zum 3:4-Anschlusstreffer kurz vor Spielmitte. Dadurch verlor Pfanni etwas den Faden und die «Mättler» gewannen die Oberhand. In der 35. Minute leitete Aubert mit einem schnellen Auswurf auf Hügli den Gegenstoss ein. Dieser legte ab zu Salzmann, der viel freien Raum vorfand und eiskalt zum 4:4-Asugleichstreffer versenkte. Keine zwei Minuten später sah es noch düsterer aus für die Einheimischen. Jonas Ruch setzte zu einem Bogenlauf in der Zone der Zürcher Oberländer an, welchen er mit einem erfolgreichen Abschluss zum 5:4 krönte. Diese Führung nahmen die Gäste auch mit in die Pause. Pfanni war nun gefordert. Pfanni-Trainer Werner wendete in der Pause laute und klare Worte an seine Mannen, die seine Wirkung nicht verfehlten. Pfanni startete wie verwandelt ins letzte Drittel. Zwar konnten in zwei Powerplay-Möglichkeiten keine Tore erzielt werden, dies lang vor allem auch am gut stehenden Emmentaler Boxplay. Doch in der 52. Minute «erlöste» Suter seine Farben mit dem wichtigen 5:5-Ausgleichstreffer. Er wurde dabei von Chlebda wunderschön im Slot freigespielt. Ziemlich genau zwei Minuten später konnten die Hausherren erneut jubeln. Kreienbühl fand Nideröst im hohen Slot, der mit einem Drehschuss Torhüter Aubert zum 6:5 bezwingen konnte. Grünenmatt erhöhte nun die Kadenz und kam zu weiteren guten Chancen, auch begünstig durch eine weitere Strafe gegen Pfanni. Die Zürcher Oberländer verteidigten aber solidarisch und blockten viele Schüsse weg, wichtig war vor allem der Megablock von Kreienbühl in der 58. Minute, mit welchem er den Ausgleich vereitelte. Kurze Zeit später zogen die Emmentaler das Time-Out ein und ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies sollte sich aber nicht auszahlen und Pfanni rettete den Vorsprung über die Zeit und konnte den wichtigen ersten Sieg in dieser Serie einfahren. Es war definitiv ein ganz hartes Stück Arbeit und die Erleichterung war überall spürbar. Pfanni-Best Player Chlebda nach dem Spiel: «Wir sind glücklich, dass wir unser erstes Playoff-Spiel gewinnen konnten. Es ist immer ein schönes Gefühl, im letzten Drittel ein Comeback zu schaffen und das Spiel zu drehen. Wir wissen, dass es einige Dinge gibt, an denen wir vor dem nächsten Spiel arbeiten müssen, also werden wir uns darauf fokussieren um im nächsten Spiel viel besser zu sein.» Verteidiger Bär ergänzte: «Das Spiel heute war ein erster Schritt in die richtige Richtung, welches wir mit den Fans im Rücken zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Nun gilt es am kommenden Wochenende bereit zu sein um weitere Siege einzufahren». Die nächsten Spiele dieser Best-of-5-Serie sind am kommenden Wochenende,
1./2. März 2025. Am Samstag, 01.03.2025 gastiert Pfanni um 18:00
Uhr im Forum in Sumiswald und Tags darauf am Sonntag, 02.03.2025 findet
um 17:00 Uhr das nächste Heimspiel in der 3-fach Kirchwies in Egg
statt. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Grünenmatt
6:5 (2:1, 2:4, 2:0) |
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| 22.
Runde UHC Pfannenstiel - Unihockey Langenthal Aarwangen (3-fach Kirchwies,
Egg) 16.02.2025 |
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Pfannenstiel war gewillt gegen die Oberaargauer einen Heimsieg einzufahren und sich so den 4. Rang zu sichern, das war das erklärte Ziel. Die Gäste hatten aber ihrerseits mit einem Sieg dieselbe Möglichkeit. Dementsprechend engagiert startete das Spiel und beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Schon in der ersten Minute gab es zwei gute Chancen für Pfanni und eine für ULA und im selben Stil ging es weiter, doch bis zum ersten Toren mussten sich die knapp 200 Zuschauer bis in die 10. Spielminute gedulden. Es waren die Gäste von ULA, die einen Ballverlust in der Mittelzone eiskalt ausnutzten und durch den Tschechen Mendrek mit 1:0 in Führung gehen konnten. Pfanni brauchte aber nur 62 Sekunden um das Spiel wieder auszugleichen. Hafner fand mit einem Querpass Nideröst, der zum 1:1 traf. Die Freude währte aber nur kurz. 28 Sekunden später zappelte der Ball bereits wieder im Gehäuse der Zürcher Oberländer. Nach einem unglücklich geblockten Distanzschuss drosch Mucha den Ball zur 2:1-Gästeführung in die Maschen. Pfanni hatte in den folgenden Minuten weitere gute Chancen, scheiterte aber am gut spielenden Gassmann im Tor der Oberaargauer oder am eigenen Unvermögen. So sahen sich die Einheimischen beim ersten Pausenpfiff trotz einem klaren Chancenplus mit einem Rückstand konfrontiert. Der Start ins Mitteldrittel gelang dann den Gästen besser, doch Edelmann im Pfanni-Tor lieferte eine ganz starke Partie ab und vereitelte der Reihe nach die Chancen von Bucher, Iseli und Mendrek und gab so seiner Mannschaft die Möglichkeit in der 26. Minute den Ausgleich zu erzielen. Rizzi traf mit einem präzisen Distanzschuss in die weiter Torecke. Noch in derselben Spielminute konnte Pfanni dann erstmals in Führung gehen. Hafner spielte wunderbar Heierli frei, der zum 3:2 traf. Erneut währte die Pfanni-Führung aber nicht lange. Gut eine Minute später stimmte die Organisation in der Defensive nicht, was der Finne Kimpanpää zum erneuten Ausgleich ausnutzte. Die Zuschauer kamen nun definitiv auf ihre Kosten, denn nur 46 Sekunden später lag Pfanni bereits wieder vorne. Erneut war es Heierli, der eine Vorlage von Hafner verwertete. Doch wiederum erfolgte die Reaktion der Gäste postwendend. In der 29. Minute wurde die Pfanni-Verteidigung überspielt und Vänttinen netzte zum 4:4 ein. Die Einheimischen kamen zu weiteren guten Chancen, unter anderem 2 Pfostenschüsse, das nächste Tor konnte aber erst 28 Sekunden vor der zweiten Pausensirene bejubelt werden. Luchsinger spielte magistral Bier am weiten Pfosten frei, der eiskalt abschloss und seine Farben erneut in Führung brachte. Der Start ins letzte Drittel verlief dann wieder besser für ULA.
In der 43. Minute glich Vänttinen das Spiel erneut aus. Pfanni wirkte
trotz des Gegentreffers im letzten Drittel souveräner und spritziger.
Der verdiente Lohn dafür war in der 51. Minute das 6:5 mit einem
schönen Handgelenkschuss durch Nideröst. Diese Führung
brachte Pfanni dann über die Runde und konnte nach dem Schlusspfiff
den wichtigen Sieg feiern. Die Zürcher Oberländer zeigten eine
starke Leistung, verpassten es aber in der Offensive mit etwas mehr Effizienz
eine frühere Entscheidung herbeizuführen. Doppeltorschütze Heierli nach dem Spiel: «Wir sind froh, dass
wir aus diesem intensiven Spiel nach drei Niederlagen in Serie wieder
einen Erfolg feiern konnten. Ein toller Effort des Teams und eine gute
Einstimmung auf die anstehende Crunch-Time». Die von Heierli angesprochene
Crunch-Time, die Playoff-Zeit, beginnt am kommenden Wochenende, 21.-23.02.2025
mit der Viertelfinal-Serie gegen den hartnäckigen UHC Grünenmatt.
Es darf eine Best-of-5-Serie auf Augenhöhe erwartet werden, in der
der UHC Pfannenstiel alles geben wird um die bisherige wunderbare NLB-Geschichte
weiter zu schreiben. Informationen zu den genauen Spieldaten folgen auf
den üblichen Online-Kanälen und Pfanni freut sich bis jetzt
auf lautstarken Support zu Hause in Egg und auswärts im Emmental. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Unihockey Langenthal
Aarwangen 6:5 (1:2, 4:2, 1:1) |
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| 21.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Thun (3-fach Kirchwies, Egg) 15.02.2025 |
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Der UHC Pfannenstiel war gewillt im Heimspiel dem unangefochtenen Leader UHC Thun alles abzuverlangen. Dies taten die Zürcher Oberländer, doch letztendlich resultierte eine 3:5-Niederlage, die vor allem dem schwachen Start ins dritte Drittel zuzuschreiben war. Die Torschützen waren Hafner, Ferrari und Suter. Während der UHC Thun im heutigen Spiel mit einem Sieg den NLB-Meistertitel
bzw. den Qualifikationssieg feiern konnte, war der UHC Pfanni gewillt
die Punkte möglichst in Egg zu behalten. Im Kader der Zürcher
Oberländer gab es kurz vor dem Spiel noch einige Fragezeichen, dadurch
durften der 16-jährige Simon Nufer und der 17-jährige Sebastian
Keller erstmals Luft im Fanionteam schnuppern. Die erste Chance in Drittel Nummer 2 hatten dann die Gäste. Nachdem sich die Thuner festsetzen konnten, scheiterte Bärtschi mit einem satten Distanzschuss an Weber. In der Folge agierte Pfanni aber aufsässiger und versuchte Druck aufzubauen, zwingende Torchancen resultierten aber vorerst keine. So waren es die Thuner, die kurz nach Spielmitte wieder in Führung gehen konnten. In der 32. Minute war es Ammann, der nach einem Gegenstoss mit einem ansatzlosen Direktabschluss Torhüter Weber auf dem falschen Fuss erwischte und das 2:1 erzielte. Noch in derselben Spielminute hatte Nideröst nach einer 2:1-Situation den Ausgleich auf dem Stock, doch scheiterte am stark spielenden Juon. Erneut nur zwei Minuten später legte Luchsinger wunderbare auf Suter ab, doch auch er fand seinen Meister in Juon. Kurz vor der Pause gab es dann noch die ein oder andere strittige Szene. Zuerst wurde Forrer bei einem 1:0-Angriff im letzten Moment von hinten am erfolgreichen Torabschluss gehindert, die Schiedsrichter taxierten dies als in Ordnung und nur wenig später kam nach einer Serie von Stockschlägen auf beiden Seiten Noaksson zum Abschluss und brachte seine Farben 9 Sekunden vor der Drittelspause mit 3:1 in Front – definitiv ärgerliche Szenen, zumal Pfanni ein sehr starkes Drittel zeigte und dem Leader alles abverlangte. Für das letzte Drittel stellte Pfanni dann die Reihen noch etwas um und ging All-in. Die sollte sich leider am Anfang nicht auszahlen. Nach nur 26 Sekunden zappelte der Ball bereits zum 4:1 im Pfanni-Gehäuse. Der Thuner Captain Graber profitierte von einem Zuteilungsfehler in der Defense des Heimteams und kam im Slot völlig unbedrängt zum Abschluss. Nur gut zwei Zeigerumdrehungen später war es Zbinden, der nach einem Gegenstoss mit einem nicht ganz unhaltbaren Abschluss auf 5:1 erhöhte. Diese 3 Gegentore innerhalb von 184 Spielsekunden schmerzten das Heimteam definitiv, dennoch gaben sie sich nicht auf. In der 50. Minute musste aber zuerst Weber seine Farben nochmals vor einem Gegentor bewahren, indem er den Halbdistanzschuss von Schwendimann parierte. In der Folge drückte aber Pfanni mächtig aufs Gaspedal und erarbeitete sich Chancen fast im Minutentakt. Doch Luchsinger, Heierli, Forrer und Suter scheiterten allesamt am Torhüter, am eigenen Unvermögen oder wie Heierli am Pfosten. Erst nach 58:08 verwertete Ferrari im Slot ein feines Zuspiel von Bier zum 2:5. Pfanni setzte nun nochmals alles auf eine Karte und ersetzte nach dem Time-Out den Torhüter durch einen 6. Feldspieler. 18 Sekunden vor Schluss betrieb Suter nach Zuspiel von Hafner in den Slot noch Resultatkosmetik. Er liess Torhüter Juon backhand aussteigen oder erzielte das 3:5 Schlussresultat. Die Einheimischen zeigten über weite Strecken eine starke Partie, rückblickend schade waren sicherlich dieser 3 Gegentore kurz vor und nach der 2. Drittelspause. Pfanni hat aber bewiesen, dass sie auch dem Leader alles abverlangen können und das die Playoffs kommen können. Gratulation gebührt abschliessen noch dem UHC Thun zum souveränen gewinn der NLB-Qualifikation und zum «Meistertitel». Verteidiger Kreienbühl fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Ich finde wir konnten gut mit dem Tabellenführer mithalten und haben zum Schluss Moral gezeigt. Leider waren wir zu emotional und liessen und auf Nebenschauplätze ein. Wenn wir effizient agieren, müssen wir das nicht tun.» Klauenbösch fügte noch an: «Es war ein intensives und schnelles Spiel auf Augenhöhe, in dem wir den NLB-Leader herausfordern konnten. Leider haben wir offensiv zu viele Chancen liegen gelassen, was letztendlich den Unterschied ausmachte.» Für Pfanni geht es bereits heute weiter gegen den offensivstarken
Mitaufsteiger Unihockey Langenthal Aarwangen, welche gestern Lok Reinach
mit 13:11 besiegen konnten. Spielbeginn ist am Sonntag, 16.02.2025 um
17:00 Uhr. Mit einem Sieg haben beide Teams die Möglichkeit sich
das Heimrecht zu sichern. Nach dem Spiel erfolgt dann das Playoff-Wahlprozedere,
wo sich die ersten 3 Teams der Qualifikation ihre Gegner für die
kommende Woche (21.-23.02.2025) beginnenden Playoffs aussuchen können. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Thun 3:5 (1:1,
0:2, 2:2) |
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| 20.
Runde UHC Grünenmatt - UHC Pfannenstiel (Forum, Sumiswald) 08.02.2025 |
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Der UHC Pfannenstiel muss sich im letzten Auswärtsspiel der diesjährigen Qualifikation in Sumiswald dem UHC Grünenmatt mit 4:6 geschlagen geben. Die Zürcher Oberländer zeigten zwar eine engagierte Leistung, doch führten zu viele Fehler zu einfachen Gegentoren und Offensiv liess Pfanni die Leichtigkeit gegen eine sehr gut und kompakt stehende Emmentaler Defensive etwas vermissen. Der UHC Pfannenstiel war gewillt im Emmental eine Reaktion auf die letzte bittere Niederlage in der Meisterschaft zu zeigen. Die Gäste starteten gut und kontrollierten den Ball in den ersten gut drei Minuten konsequent. Eine erste Chance hatte dabei Luchsinger, der aus der Distanz einen Abschluss knapp am rechten Pfosten vorbei schlenzte. In der 6. Minute hatte Chlebda die nächste gute Chance, doch auch er verpasste das Ziel. Während Pfanni das Spielgeschehen weitestgehend im Griff hatte, war Grünenmatt wie im Vorfeld angesprochen mit seinen schnörkellosen Gegenangriffen gefährlich. Ein erster solcher hatte Jonas Ruch in der 7. Minute, doch er scheiterte am gut reagierenden Weber im Pfanni-Tor. In der 8. Minute wurde dann Hurni für einen vermeintlichen Stockschlage auf die Bank geschickt, es sollte dies nicht die letzte fragwürdige Schiedsrichterentscheidung in diesem Spiel gewesen sein. Grünenmatt zog das Powerplay gekonnt auf. Die erste Chancen hatte dann aber doch Suter in Unterzahl, der aber erneut das 1:0 knapp verpasste. Die Emmentaler ihrerseits scheiterten in der Folge mit guten Abschlüssen von Luca und Jonas Ruch, sowie von Schuler an Weber. So mussten sich die gut 100 Zuschauer weiterhin für das erste Tor gedulden. Dieses wurde dann aber in der 12. Minute Tatsache. Nach einem nicht geahndeten Vergehen an Luchsinger schalteten die Einheimischen blitzschnell um und Luca Ruch schlenzte mit einem schönen Handgelenkschuss den Ball zur 1:0-Heimführung in die Maschen. Pfannenstiel konnte in der Folge nicht wie gewünscht reagieren und es war das Heimteam, welches bis zur Pause durch Jonas Ruch und den Finnen Korkki noch die Möglichkeit hatten das Skore zu erhöhen. So sahen sich die Zürcher zur ersten Pause mit einem 0:1-Rückstand konfrontiert und es gab einiges an Verbesserungen, die in der Pause klipp und klar angesprochen wurden. Der Start verlief für Pfanni dann besser, denn bereits nach 40 Sekunden erhielten die Gäste einen Strafstoss zugesprochen. Hafner nahm dieses Geschenk dankend an und verwertete eiskalt zum 1:1 Ausgleich. Nach 22:18 hatte Wittig nach einem Flipper-Ball den Ausgleich auf dem Stock, doch sein Volleyabschluss prallte von der Querlatte ins Feld zurück. Noch in derselben Minute bekam auch Grünenmatt einen Strafstoss zugesprochen und auch dieser wurde durch den omnipräsenten Luca Ruch in eindrücklicher Manier zur erneuten Heimführung verwertet. Pfanni war nun deutlich besser im Spiel als noch in Drittel 1 und vermochte in der 28. Minute zu reagieren. Rizzi spielte mit viel Übersicht diagonal auf die rechte Seite zu Luchsinger, der seinen Abschluss präzise am nahen Torpfosten zum 2:2 Ausgleich versorgte, es war dies zugleich das 100. Saisontor des UHC Pfannenstiel. Die Freude auf Zürcher Seite währte aber nur kurz, genau gesagt 77 Sekunden. Nach einem Gegenstoss der Mättler konnte Kreienbühl noch retten, doch der Ball sprang direkt auf die Schaufel von Salzmann, der volley unhaltbar zur erneuten Heimführung traf. Erneut hatte Pfanni aber eine Reaktion bereit, ein schön vorgetragener Angriff schloss Hafner nach feiner Vorlage von Nideröst am weiten Pfosten zum erneuten Ausgleich ab, gespielt waren inzwischen 33. Minuten. Bis zur Pause hatten zuerst Bier, Luchsinger und Rizzi für Pfanni den Führungstreffer auf dem Stock, sie scheiterten aber alle am gut aufgelegten Grünenmatt-Torhüter Aubert. Ehe dann Grünenmatt in Überzahl noch durch Schuler und Reber einen weiteren Treffer auf dem Stock hatten. Da alles diese Szenen ohne Torerfolg endeten hiess es nach 40 Minuten 3:3 und das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen. Die erste Chance im letzten Spielabschnitt hatte Luchsinger nach schönem Zuspiel von Suter, doch er verpasste den erfolgreichen Torabschluss. Besser machte es 5 Sekunden auf der Gegenseite Captain Lüthi. Ein raumöffnender Pass und dann ein satter Handgelenkschuss reichten für die erneute Heimführung. In der 46. Minute führte ein weiterer Fehler im Aufbau zu einer 2:1-Situation, doch Weber parierte gegen Luca Ruch und hielt so sein Team im Spiel. In der 49. Minute reduzierte Pfanni auf 2 Linien um das Tempo zu erhöhen, doch dies sollte sich vorerst nicht auszahlen, denn keine Minute später war es Jonas Ruch, der einen Ball in der Pfanni-Offensive abfangen und alleine auf Torhüter Weber zustürmen konnte. Diese Möglichkeit liess er sich nicht entgehen und erzielte die erstmalige Zweitore-Führung. Pfanni versuchte zu reagieren und das Zepter an sich zu reissen, tat sich aber gegen die massierte Mättler Defensive schwer gute Torchancen herauszuspielen. Als dann in der 53. Minute Luca Ruch nach einer unübersichtlichen Situation im Slot durchsetzen und den Ball zum 6:3 in die Maschen hämmern konnte, wurde die Aufgabe für die Gäste noch schwieriger. Unmöglich wurde diese dann nach einer weiteren doch ziemlich fragwürdigen Entscheidung wegen eines Wechselfehlers. Einzig Suter konnte 33 Sekunden vor der Schlusssirene noch Resultatkosmetik betreiben und das 4:6 erzielen. So musste sich Pfanni im Emmental dem UHC Grünenmatt geschlagen geben. Es war dies sicherlich keine zwingende Niederlage, aber der Sieg der Einheimischen geht definitiv in Ordnung, leisteten sie sich doch weniger Fehler und waren im Abschluss schlicht und einfach kaltblütiger, insbesondere die beiden stark aufspielenden Gebrüder Luca und Jonas Ruch. Best Player Hafner nach dem Spiel: «Es ist eine bittere Niederlage, wir haben schlicht nicht die gewünschte Intensität aufs Feld gebracht. Wir haben zwar nicht schlecht gespielt, haben aber zu einfache Gegentore zugelassen und konnten die Wege der Ruch’s trotz des Wissens um ihre Stärken nicht eingrenzen, so waren sie fast an jedem Tor beteiligt. Es heisst nun dieses Spiel abzuhaken und sich auf die kommende Doppel-Heimrunde zu freuen». Weiter geht es für den UHC Pfannenstiel am kommenden Wochenenden
15./16.02.2025 mit einer doppelten Heimrunde zum Qualifikationsabschluss.
Zuerst empfängt Pfanni am Samstag, 15.02.2025 um 19:00 Uhr den souveränen
NLB-Leader und Aufstiegskandidaten UHC Thun in der Kirchwies in Egg und
tags darauf am Sonntag, 16.02.2025 gastiert um 17:00 Uhr der starke Mitaufsteiger
Unihockey Langenthal Aarwangen in Egg. Für Pfanni geht es in diesem
beiden Spielen noch darum den starken 4. Rang zu verteidigen um dann mit
Heimrecht in die erstmaligen NLB-Playoffs zu starten. Grundlage für
erfolgreiche Spiele werden sicherlich viel Spielfreude und Fokus auf die
eigene Leistung sein, dafür gilt es die kommenden Trainings intensiv
zu nutzen. |
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| Telegramme: | UHC Grünenmatt – UHC Pfannenstiel
6:4 (1:0, 2:3, 3:1) |
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| 19.
Runde Ad Astra Obwalden - UHC Pfannenstiel (Dreifachturnhalle, Obwalden) 26.01.2025 |
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Wie der Titel schon sagt, gab es für den UHC Pfannenstiel beim sonntäglichen Auswärtsspiel bei Ad Astra Obwalden rein gar nichts zu holen. Die Zürcher Oberländer mussten am Ende gegen die äusserst effizienten Zentralschweizer eine äusserst bittere 0:8-Schlappe einstecken. Es war eines dieser berühmten Spiele, wo den Einheimischen fast alles gelang und dem UHC Pfanni eben nichts. Dem UHC Pfannenstiel war bewusst, dass es gegen die technisch versierten und formstarken Obwaldner eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vorabend benötigen würde, um Punkte nach Hause zu nehmen. Der Start ins Spiel gestaltete sich dabei ausgeglichen und intensiv, wobei Chancen auf beiden Seiten vorläufig noch ausblieben. Diese folgten dann in der 8. Minute. Zuerst kam der Jansson, der Schwede von Ad Astra aus bester Abschlussposition zum Abschluss, der Ball flog aber über die Querlatte hinweg. Auf der Gegenseite prüfte dann Kreienbühl mit einem satten Schuss die Reaktionsfähigkeit von Ad Astra-Hüter Mathys. In der 9. Minute passte dann die Zuteilung in der Pfanni-Defense nicht. Odermatt fand von hinter der Grundlinie den völlig freistehenden Furrer im Slot, der sich nicht zweimal mitten liess und zum 1:0 einschoss. In der Folge kam es auf beiden Seiten zu weiteren Abschlüssen, doch Weber und Mathys blieben gegen Jansson und Chlebda jeweils Sieger. In der 12. Minute dann der nächste Tiefschlag für die Gäste. Kürschner fand mit viel Übersicht Muff im Slot, der auf 2:0 erhöhen konnte – beinahe eine Kopie des Führungstreffers. Als dann Chlebda in der 14. Minute wegen eines wiederholten Vergehens die Strafbank aufsuchen musste, ahnte man böses. So sollte es dann auch kommen. Mit einer schönen ausländischen Kombination von Pluhar, zu Jansson in den Slot zu McKibbin zerlegte Ad Astra das Pfanni-Boxplay in seine Einzelteile und erhöhte auf 3:0. Dies war zugleich auch das Pausenresultat. Dies war sicherlich nicht unverdient, denn die Zentralschweizer spielten mit mehr Leidenschaft und Wille – etwas was in der Pfanni-Garderobe klipp und klar angesprochen wurde. Mit 2 Linien wollte Pfanni nun das Tempo erhöhen und den Weg zurück ins Spiel finden. Die ersten beiden Chancen gehörten aber gleich zu Beginn den Einheimischen. Muff scheiterte am gut reagierenden Weber und Heierli blockte im letzten Moment die Chance von Furrer weg. In der Folge drückte Pfanni aber auf den Anschlusstreffer. Chlebda mit seinem Handgelenkschuss, Nideröst mit einem Lattenknaller und Hurni mit einem satten Distanzschuss kamen diesem am nächsten. In der 25. Minute hatte dann Pfanni die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Doch entweder stand Mathys oder die zahlreichen Blocks der Obwaldner dem erfolgreichen Torschuss im Wege. So kam es wie es kommen musste. Bei einem Gegenstoss in Unterzahl fand Jansson den freistehenden Schwab, der eiskalt auf 4:0 erhöhte – eine symptomatische Szene für diesen Abend. Pfanni gab sich aber keineswegs auf und versuchte es weiter und weiter, doch die Blockquote der Einheimischen war schlicht von einem anderen Stern und wenn dann mal ein Schuss den Weg aufs Tor fand, war der stark spielende Mathys stets zur Stelle. Auf der Gegenseite zeigten sich Ad Astra eiskalt. So war es Eberhardt, der in der 34. Minute gar auf 5:0 erhöhte. Trotz einer klaren Steigerung der Zürcher Oberländer ging auf das zweite Drittel mit 0:2 verloren. Für das 3. Drittel wurden diverse Wechsel in den Reihen des UHC Pfannenstiel vorgenommen und es wurde fortan mit Schindele im Tor und wieder mit 3 Linien gespielt. Nach 32 Sekunden hatte Bier nach schöner Vorlage den 1. Pfanni-Treffer auf dem Stock, doch erneut zeigte Mathys eine mirakulöse Parade und vereitelte den Gegentreffer. Auf der Gegenseite nutzte U19-Nationalspieler Kürschner nach einem Ballverlust in der Auslösung eine 2:1-Situation mit einem satten Schuss in die entfernte Torecke zum 6:0. Knapp zwei Minuten später war es Schürch, dem im Slot erneut zu viel Platz zugestanden wurde, welcher auf 7:0 erhöhte. Pfanni hatte nach wie vor mehr Spielanteile, doch oft fehlte es an der nötigen Präzision oder an der Kaltschnäuzigkeit und es war unübersehbar, das Pfanni mit seinem Schicksal haderte und Ad Astra sich in einen unglaublichen Lauf spielte. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte dann Odermatt, der in der 49. den Ball im Pfanni-Slot gewann und keine Probleme bekundete das 8:0 zu markieren. Pfanni hatte zwar in der Schlussphase weitere gute Chancen durch Luchsinger, Wittig und Ferrari, doch es war einer dieser Abende, wo das Spiel noch Stunden hätte dauern können und der erfolgreiche Torabschluss wäre Pfanni verwehrt geblieben. So mussten die Zürcher Oberländer den Sieg der Einheimischen neidlos anerkennen und konnten abschliessend nur gratulieren. Es war eine äusserst bittere Auswärtsreise, die dem Aufsteiger aber aufgezeigt hat, dass die NLB trotz der bisherigen guten Resultate kein Selbstläufer ist und das die Einstellung und der Einsatz von der ersten Spielminute an stimmen müssen. Best Player Rizzi fasste es nach dem Spiel wie folgt zusammen: «Es war ein schwieriges Spiel gegen äusserst motivierte Obwaldner. Obwohl wir mehrheitlich das Spieldiktat innehatten, konnten wir nicht in gefährliche Abschlusspositionen kommen. Dazu luden wir Ad Astra durch Eigenfehler immer wieder zu guten Chancen ein. Das einzig positive an diesem Abend ist, dass wir nie die Köpfe hängen liessen und uns für die anstehenden Playoffs klar werden muss, dass es in der NLB immer 100% benötigt». Verteidiger Hurni pflichtete seinem Teamkollegen bei: «Wir haben absolut einen unglücklichen Tag erwischt, was frustrierend ist, weil wir eigentlich über weite Strecken gut gespielt haben. Es gilt dies nun abzuhacken und uns auf das nächste Spiel zu fokussieren.» Das nächste Spiel findet nach der Nationalmannschaftspause am Samstag,
08.02.2025 um 18:00 Uhr im Forum Sumiswald gegen den UHC Grünenmatt
statt. Pfanni ist dann wieder gewillt mit viel Leidenschaft weitere Punkte
einzufahren um den 4. Tabellenrang gegen die anstürmende Konkurrenz
zu verteidigen. |
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| Telegramme: | Ad Astra Obwalden – UHC Pfannenstiel
8:0 (3:0, 2:0, 3:0) |
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| 18.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Lok Reinach (3-fach Kirchwies, Egg) 25.01.2025 |
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Der UHC Pfannenstiel steigert sich nach einem bescheidenen ersten Drittel gegen den tiefstehenden UHC Lok Reinach mit zunehmender Spieldauer und konnte letztendlich mit einem 7:4-Heimsieg weitere drei NLB-Punkte einfahren. Einen grossen Anteil an diesem Sieg hatte Chlebda, der im letzten Drittel innerhalb von 12 Minuten drei Treffer erzielen konnte. Dem UHC Pfannenstiel war bewusst, dass es gegen die Aargauer von Lok Reinach eine konzentrierte und engagierte Leistung brauchen würde, um weitere Punkte einzufahren. Das Heimteam übernahm so von Beginn an das Zepter und hatte viel Ballkontrolle, gegen die sehr defensiv agierenden Reinacher. Die erste Chance gehörte dann aber den Gästen. Nach einem präzisen Auswurf von Torhüter Schaffner war es Lüscher, der am Pfanni-Schlussmann Schindele scheiterte. In der Folge konnte Pfanni den Druck erhöhen und sich durch Heierli, Scheuner, Nideröst, Hurni und Luchsinger verschiedenste gute Abschlussmöglichkeiten erarbeiten. Diesen blieb jedoch allen der Torerfolg verwehrt, entweder fehlte es an der nötigen Präzision oder der stark aufspielende Schaffner im Reinacher Tor vereitelte die Abschlüsse mit teils spektakulären Paraden. In der 12. Minute hatten dann die Gäste die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen und diese nutzten sie eiskalt zur 1:0-Führung aus, sicherlich nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend. Der Finne Arola zog von der rechten Seite vors Tor, liess mit einer Finte die Pfanni-Defense alt aussehen und verwertete eiskalt. Pfanni kontrollierte zwar das Spiel nach diesem Gegentor weiterhin, doch konnte bis zum ersten Pausenpfiff nur noch eine Grosschance erspielt werden. Suter verpasste in der 19. Minute nach einer schönen Kombination das offene Tor. So sah sich Pfanni nach dem ersten Drittel mit einem 0:1-Rückstand konfrontiert. In der Pause wurde dem Heimteam nochmals eindringlich eingeimpft, dass mehr Einsatz und Leidenschaft in allen Aktionen benötigt, um die Punkte in Egg behalten zu können. Pfanni startete wie gefordert druckvoller ins Mitteldrittel. Nideröst prüfte bereits nach 46 Sekunden Schaffner, doch dieser liess sich erneut nicht bezwingen. In der 24. Minute prüfte Nideröst Schaffner erneut, doch dieser wehrte den Ball gekonnt mit der Hand ab. Von dort gelangte dieser zu Luchsinger, welcher mit viel Übersicht den an den entfernten Pfosten stürmenden Verteidiger Bier fand, welcher zum verdienten 1:1-Ausgleich einschiessen konnte. Trotz des Ausgleiches blieben die Wynentaler aber der defensiven Spielweise treu und versuchten durch gelegentliche Nadelstiche zum Erfolg zu kommen. Ein solcher hatte der Finne Lehtonen in der 25. Minute, scheiterte aber am gut reagierenden Schindele. Kurz nach Spielmitte hatte Pfanni zwei Mal die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Im ersten Powerplay fehlte die Konsequenz Richtung Tor noch, das zweite konnte dann aber in der 36. Minute durch Suter ausgenutzt werden. Nach einem versuchten Abschluss von Luchsinger sprang der Ball Suter auf die Schaufel und dieser lupfte den Ball elegant zur erstmaligen Pfanni-Führung ins Netz. Reinach hatte dann seinerseits in Überzahl noch die Möglichkeit das Resultat vor Ende des Drittels auszugleichen. Die beste Möglichkeit des Tschechischen Neuzugangs Danis, wurde dann aber von Heierli weggeblockt. So hiess es nach 40 Minuten 2:1 für das Heimteam, doch das Spiel war weiterhin völlig offen. Der Start ins letzte Drittel misslang den Einheimischen dann aber komplett. Zuerst konnte Schindele gegen den durchgebrochenen Arola noch retten, doch in der 44. Minute war er zwei Mal machtlos. Zuerst führte ein Ballverlust in der Mittelzone zum Ausgleich durch Doyle und nur 16 Sekunden später war es Sommerhalder, der den Ball nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Pfanni-Tor in die Maschen drosch. Von Pfanni war nun eine Reaktion gefordert, diese wurde in Form einer Reduktion auf 2 Linien eingeleitet. Dies sollte sich auszahlen. In der 46. Minute fand Rizzi seinen Sturmpartner Chlebda im hohen Slot, welcher mit einem satten Abschluss zum erneuten Ausgleich traf. Gut drei Zeigerumdrehungen später erkämpfte sich Pfanni in der Offensivzone den Ball, dieser kam via Schläpfer zu Chlebda, der mit einem schönen Drehschuss Pfanni wieder mit 4:3 in Führung schoss. Im Anschluss hatten Luchsinger und Rizzi die erstmalige Zweitore-Führung auf dem Stock. Luchsinger traf nur das Aussennetz und Rizzi sah seine Chance mit einem Big Save von Schaffner pariert. Besser machte es Luchsinger dann in der 54. Minute, als er einen Freistoss unhaltbar zum 5:3 unter die Querlatte hämmerte. Reinach zog nun sein Time-Out ein und ersetzte den Torhüter durch einen 6. Feldspieler. Dies führte noch zu 3 Toren. Während für Pfanni Suter mit einem schönen Lob und Chlebda mit einem Empty Netter aus der eigenen Zone trafen, konnte Arola zwischenzeitlich mit etwas Glück noch verkürzen. So endete das Spiel letztendlich mit einem verdienten 7:4-Sieg des UHC Pfanni und so konnten sich die 191 Zuschauer neben dem feinen Chnoblibrot auch noch über drei Punkte freuen. Zum Abschluss wurden dann noch Suter für sein 100. Spiel geehrt und Feldmann ehrenvoll verabschiedet. 3-fach Torschütze Chlebda nach dem Spiel: «Wir sind froh, dass wir gegen einen defensivstarken Gegner 3 Punkte holen konnten. Jedes Spiel ist jetzt wichtig für uns, denn die Playoffs stehen vor der Tür und wir wollen mit einem guten Gefühl in diese starten. Nun freuen wir uns bereits auf das nächste Spiel.» Jubilar Suter fügte noch an: «Am Anfang waren wir etwas zu unpräzise und hatten Mühe richtig ins Spiel zu kommen. Im zweiten Drittel lief es dann besser und nach einem zwischenzeitlichen Rückstand, konnten wir uns dann die Differenz erarbeiten. Am Ende des Tages sicherlich verdiente 3 Punkte.» Für Pfanni geht es am Sonntag, 26.01.2025 gleich weiter mit dem zweiten Spiel der Doppelrunde. Um 20:00 Uhr treffen die Zürcher Oberländer dabei auswärts auf das formstarke und technisch versierte Ad Astra Obwalden. Eine weitere Challenge wartet also auf die Mannen vom Fusse des Pfannenstiels. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Lok Reinach
7:4 (0:1, 2:0, 5:3) |
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Runde Kloten-Dietlikon Jets - UHC Pfannenstiel (Sporthalle Stighag, Kloten) 18.01.2025 |
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Der UHC Pfannenstiel sichert sich dank einer äusserst solidarischen Teamleistung mit dem 3:2-Auswärtssige nach Verlängerung gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten Kloten-Dietlikon Jets den ersten Sieg im Jahr 2025 und zugleich auch die vorzeitige Playoff-Qualifikation und noch viel wichtiger den Ligaerhalt in der Nationalliga B. Das goldige Tor in der Verlängerung erzielte Chlebda in der 67. Minute. Die Zürcher Oberländer reisten als Aufsteiger als klarer Aussenseiter in die Sporthalle Stighag in Kloten. Mut gab den Gästen aber die gute Leistung und der Punktgewinn im Hinspiel und das Wissen sich gegen keinen Gegner in dieser Liga verstecken zu müssen. Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, wobei die Jets etwas mehr Spielanteile besassen. Die erste Chance hatten die Einheimischen bereits nach 32 Sekunden. Nach einem Ballverlust stand der Finne Sorri plötzlich alleine vor Torhüter Schindele, doch dieser parierte souverän und bewahrte seine Farben vor einem frühen Gegentor. Exakt vier Minuten später hatte Pfanni seine erste grosse Chance und nutzte diese eiskalt aus. Kreienbühl spielte einen langen Pass auf Wittig und dieser brachte den Ball zur Mitte, wo Ushiu mit einem Backhand-Abschluss Jets-Hüter Kern übertölpelte und zur 1:0-Gästeführung einschoss. Die Führung hatte aber keine Minute bestand. Nach 05:32 gestand Pfanni dem starken lettischen Nationalspieler Griezitis etwas gar viel Platz zu. Diesen nutzte er eiskalt und traf aus der Distanz präzise zum 1:1 Ausgleich. Die Möglichkeit für das Heimteam erstmals in Führung zu gehen, kam dann in der 11. Spielminute. Nach einem Ballgewinn in der Offensivzone stand Jets-Captain Krebs völlig frei im Slot, verpasste aber den erfolgreichen Torabschluss knapp. In der 13. Minute kamen dann auch die Gäste zu einer weiteren guten Gelegenheit, doch nach einer 3:2-Situationj zielte Hafner den Abschluss zu zentral auf Kern, welcher den Ball somit problemlos behändigen konnte. Kurz vor dem Pausentee hatte dann erneut Kern eine Topchance, als er plötzlich ganz alleine vor Schindele auftauchte, doch erneut parierte der Pfanni-Hüter mirakulös und rettete somit das 1:1 in die Pause. Pfanni zeigte bis anhin eine gute Partie und gestand den favorisierten Jets nur wenige Chancen zu. Offensiv waren die Oberländer gewillt im zweiten Drittel noch einen Gang hochzuschalten. Die erste Chancen im Mitteldrittel gehörte dann aber erneut den Flughafenstädtern. Griezitis zog mit einem seiner gefürchteten Distanzschüsse ab, Schindele war aber auf dem Posten und lenkte den Ball ins aus. In der 29. Minute hatte Pfanni dann nach einer Strafe die Möglichkeit in Überzahl aufzulaufen. Das Powerplay klappte gut, liess den Ball sehr gut laufen und kam zu vielen guten Gelegenheiten, der erfolgreiche Torabschluss blieb den Oberländern aber verwehrt. In der 32. Minute konnte dann aber Pfanni und seine zahlreich mitgereisten Fans trotzdem jubeln. Nach einem Ballverlust von Scheuner hinderte Suter die Jets im letzten Moment am Abschluss, dadurch sprang der Ball zurück zu Scheuner der mit einem Rush und einem schönen Schuss über die rechte Schulter von Kern zur erneuten Gästeführung traf. In der 35. Minute wanderte dann Pfanni-Verteidiger Bär für ein Stossen in die Kühlbox. Die Box der Gäste funktionierte aber gut und so war der Distanzschuss von Griezitis die einzige gute Jets-Chance. 80 Sekunden vor der zweiten Pausensirene musste sich dann aber Schindele doch noch ein zweites Mal geschlagen geben. Nach einem Ballgewinn von Burri hinter der Grundlinie gegen Bär, leitete dieser weiter zu Sorri, dieser zurück zu Burri und dieser fand mit viel Übersicht den in den Slot ziehenden Sorri, der zum 2:2-Ausgleich einschiessen konnte. Ein schönes und sicherlich nicht unverdientes Tor. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause. Pfanni war nach wie vor voll im Spiel und hatte nun noch die Möglichkeit im letzten Drittel Heierli, Nideröst und Luchsinger ins Spiel zu bringen. Der Start gehörte aber erneut dem Heimteam. Behringer verpasste nach 59 Sekunden den Führungstreffer, sein Abschluss zischte knapp über die Querlatte hinweg. Nur 8 Sekunden später wurde Chlebda von der Jets-Abwehr vergessen, er scheiterte aber alleine vor Kern. Beide Teams kamen nun vermehr zu Chancen. In der 44. Minute hatte Suter nach einer schönen Kombination die erneute Pfanni-Führung auf dem Stock, verzog aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch auch die Jets liessen sich nicht lumpen, scheiterten aber in der 45. Minute zwei Mal am prächtig aufgelegten Schindele. Nach der 50. Spielminute erhöhten die Jets dann den Druck und Schindele stand einige Male im Brennpunkt des Geschehens, doch er wehrte sich erfolgreich mit Händen und Füssen gegen die Abschlüsse von Burri (52.), Foelix (53.) und Griezitis (53.). In der 57. Minute zogen die Jets dann ihr Time-Out ein um nochmals die Schlussoffensive zu besprechen, doch Pfanni zeigte keine Schwächen und rettete sich in die Verlängerung mit dem festen Willen dort den Zusatzpunkt zu erobern. Diesem Ziel sehr nahe kam in der 64. Minute Verteidiger Bier. Nach wunderschönem Zuspiel von Luchsinger landete sein Abschluss im Aussennetz. Besser machte es in der 67. Minute dann Chlebda. Er wurde nach einem von Heierli ausgelösten Gegenstoss schön von Nideröst freigespielt und vollendete eiskalt zum vielumjubelten Siegestreffer. Sicherlich hatten die Jets übers ganze Spiel gesehen mehr Spielanteile, doch Pfanni kämpfte jederzeit solidarisch und aufopferungsvoll und verdiente sich so den Punkt. Eindrücklich war vor allem auch, dass sämtliche Feldspieler zum Einsatz kamen, die «jungen Wilden» erneut zu überzeugen vermochten und das Pfanni in der Jets-Arena auf Grund der zahlreichen lausstarken Fans ein gefühltes Heimspiel hatte. Mit den Punkten 31 und 32 in dieser Saison erkämpfte sich Pfanni auch definitiv das frühzeitige Playoff-Ticket und noch viel wichtiger den vorzeitigen Ligaerhalt. Der stark spielende Torhüter Schindele nach dem Spiel: «Spiele wie heute zeigen, für was der UHC Pfanni steht. Das mit- und füreinander «Chrampfe» und die Freude am Unihockey haben die heutige Leistung geprägt. Diese Qualitäten müssen wir in die nächsten Wochen mitnehmen, um uns die bestmögliche Ausgangslange für die weitere Saison zu erarbeiten.» Das ebenfalls fehlerfrei spielende Geburtstagskind Kreienbühl ergänzte: «Wir haben jederzeit solidarisch verteidigt und gut geblockt. Im 3. Drittel konnten wir nochmals einen Gang hochschalten und uns gute Chancen herausspielen. Es war eine starke Teamleistung und eine starke Torhüterleistung. Wenn man gegen einen solchen Gegner nur zwei Gegentore hinnehmen muss und eines davon ein wunderschönes Tor war, dann hat man doch einiges richtig gemacht und darf zufrieden sein.» Für Pfanni geht es nach der erstmaligen Playoff-Qualifikation in der NLB, einem weiteren Meilenstein in der Vereinsgeschichte, aber Schlag auf Schlag weiter. Am kommenden Samstag, 25.01.2025 empfangen die Zürcher Oberländer zu Hause in der Kirchwies in Egg den UHC Lok Reinach und tags darauf am Sonntag, 26.01.2025 führt die Reise in die Dreifachturnhalle in Sarnen, wo um 20:00 Uhr Ad Astra Obwalden wartet. Es sind erneut zwei schwierige Herausforderungen, die Pfanni mit viel Demuth und mit viel Freude in Angriff nehmen wird. |
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| Telegramme: | Kloten-Dietlikon Jets – UHC Pfannenstiel
2:3 n.V. (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) |
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| 16.
Runde Ticino Unihockey - UHC Pfannenstiel (Arti e Mestieri, Bellinzona) 12.01.2025 |
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Der Start ins neue Jahr glückte dem UHC Pfannenstiel auswärts bei Ticino Unihockey nicht ganz wunschgemäss, musste doch eine 5:6 Niederlage nach Verlängerung eingesteckt werden. Diese Niederlage ist umso ärgerlicher, da die Zürcher Oberländer knapp zwei Minuten vor Schluss in Führung gingen, aber dann 46 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Der UHC Pfannenstiel war gewillt seine gute Tabellenposition auch im neuen Jahr zu verteidigen und dafür waren Punkte gegen Verfolger Ticino Unihockey fast Pflicht. Das dies auch ein äusserst schwieriges Unterfangen werden würde, war den Zürcher aber bewusst. Zusätzlich wurde dies noch durch den schmalen Kader erschwert. Dies brachte aber mit sich, dass die Jungen Verantwortung übernehmen mussten und dies auch mit einer tadellosen Leistung taten. Der Start ins Spiel gehörte dann den Einheimischen, die bis zur 5. Spielminute klar die Initiative übernahmen und durch Gervasoni und Monighetti zu ersten guten Abschlussmöglichkeiten kamen. Ab der 6. Minute fanden dann auch die Zürcher Gäste immer mehr Zugriff aufs Spiel. Trotz allem konnte das Heimteam in der 10. Spielminute in Führung gehen. Ein 2:1-Gegenstoss wurde von Finnen Kainulainen wunderbare auf den Ligatopscorer Gervasoni quergelegt, welcher nur noch vollenden musste. Die Reaktion von Pfanni folgte aber, in dem sie nun das Spieldiktat übernahmen. In der 11. Minute war es Rizzi, der Ticino-Hüter Bechtiger prüfte. Gut eine Zeigerumdrehung später konnte Pfanni-Verteidiger einen Gegenstoss nur noch regelwidrig unterbinden, doch Kainulainen verschoss den fälligen Strafstoss. Pfanni schnürte in der Folge das Heimteam immer wieder ein und kam zu guten Abschlussmöglichkeiten durch Chlebda (14.), Bier (14.) und Wittig (15.). Doch auch die Tessiner blieben durch ihr beiden starken Individualisten Gervasoni und Kainulainen gefährlich. Kurz vor der Pause erhielt auch Pfannenstiel einen Strafstoss zugesprochen, der Pfanni-Topscorer Hafner wunderbar backhand zum verdienten Pausenresultat von 1:1 verwandelte. Pfanni zeigte bis anhin über 3 Linien eine starke Partie und wollte im Mitteldrittel noch zulegen. Der Start ging aber zünftig in die Hosen, denn innerhalb von 67 Sekunden schepperte es zwei Mal hinter Pfanni-Hüter Weber. Zuerst traf Bazzuri nach einem Ballverlust volley und unhaltbar mit einem Sonntagsschuss in die linke obere Torecke und nur 35 Sekunden später führte ein Ballverlust in der Offensivzone zu einem Gegenstoss, den Tomatis zur erstmaligen Zweitore-Führung verwertete. Pfanni liess sich aber erneut nicht aus dem Konzept bringen und reagierte stark. Nach einer schönen Kombination fand Suter Forrer im Slot, welcher den Ball in der 24. Minute zum Anschlusstreffer über die Linie drückte. Wenig später hatte der Pole Chlebda nach einem Gegenstoss und dem Zuspiel von Rizzi die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Ball segelte knapp über die Querlatte hinweg. Besser machte es in der 29. Minute Wittig der ebenfalls einen Gegenstoss mit einem Hocheckschuss wunderbar abschloss – der verdiente Lohn für eine starke Leistung der Linie um Ferrari, Ushiu und Wittig. Kurz nach Spielmitte hatte Ticino in Person von Surakka die erneute Führung auf dem Stock, doch Torhüter Weber war auf dem Posten und vereitelte die Chance. Auch in der Folge war Weber mit drei starken Saves im Brennpunkt des Geschehens, als die Zürcher nach einer Strafe gegen Hurni zwei Minuten Unterzahl zu überstehen hatten. Kurz vor dem zweiten Pausentee hatte Hafner nach einer 3:1-Situation die erstmalige Gästeführung auf dem Stock, doch Bechtiger parierte mirakulös und so war das Spiel auch nach 40. Minuten ausgeglichen und das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen. Der Start ins letzte Drittel verlief aber erneut gar nicht nach dem Gusto der Gäste. Bereits nach 8 Sekunden wurde Gervasoni zu viel Platz zugestanden und dieser nutzte diesen zur 4:3-Führung. In der Folge konnte sich Pfanni einige Male bei Torhüter Weber bedanken, nicht weitere Gegentore hinnehmen zu müssen. Kainulainen, Ciapini und Monighetti scheiterten am stark aufspielenden Pfanni-Hüter. Doch auch Pfanni hatte immer wieder vorzügliche Abschlussmöglichkeiten, so scheiterten Forrer und Hafner aus hervorragenden Positionen. In der 53. Minute war es dann Suter vergönnt den 4:4 Ausgleich zu erzielen. Hafner fand Suter im Slot, der eiskalt vollendete. Nach diesem Tor reduzierte Pfanni auf 2 Linie und hatte wenig später Glück, dass ein Abschluss von Gervasoni nur den Pfosten traf und Canevascini ein sicheres Tor verpasste. Die Emotionen und die Spannung waren definitiv da, erst recht als Ticino-Captain Monighetti wegen eines Handspiels eine Strafe aufgebrummt erhielt. Diese konnte Pfanni allerdings nicht nutzen, im Gegenteil kurz vor Ablauf der Tessiner Strafe wanderte auch Hurni für ein sehr hart gepfiffenes Reklamieren in die Kühlbox. Es war dann aber Schläpfer, der sich durchtankte und in Unterzahl die Gäste nach 58:03 erstmals in Führung brachte. Die Tessiner reagierten mit einem Time-Out und der Herausnahme des Torhüters. Die sollte sich kurz nach Ablauf der Strafe gegen Hurni auszahlen. Nach einem Freistoss traf Gervasoni mit seinem dritten persönlichen Tor wunderbar unter die Querlatte. Somit musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Die Spielentscheidung hatte dann nach 86 Sekunden Suter auf dem Stock, doch irgendwie brachte Bechtiger noch die Hand hinter den Ball und konnte Abwehren. Auf der Gegenseite konnte dann aber auch Weber zwei Mal brillieren als er die Grosschancen von Tomatis (62.) und Gervasoni (64.) zur Nichte machte. In der 67. Minute war er dann aber machtlos. Tomatis hämmerte den Ball erneut nach einem Freistoss wunderbar in die weite Toreck zum siegbringenden 6:5 für das Heimteam. Sicherlich eine bittere Niederlage, liess sich Pfanni doch kurz vor Schluss noch die Butter vom Brot nehmen. Alles in allem war es aber eine starke Leistung und ein mehr als verdienter Punktgewinn im Süden der Schweiz. Verteidiger Heierli nach dem Spiel: «Für die Offensive haben wir in den letzten Wochen daran gearbeitet den Ball länger in dieser Zone zu halten und Chancen zu kreieren. Ich denke wir haben dies über weite Strecken gut gemacht. Durch Eigenfehler haben wir einem disziplinierten Gegner jedoch gute Möglichkeiten zugestanden, die uns letztlich um drei Punkte brachten.» Premieren Torschütze Wittig ergänzte: «Natürlich sind wir mit einem anderen Ziel ins Tessin gereist, jedoch war unsere Leistung über alle Linien gut. Nächste Woche haben wir gegen die Jets die Möglichkeit auf die Siegesstrasse zurückzukehren.» Das Spiel gegen die Kloten-Dietlikon Jets finden am kommenden Samstag, 18.01.2024 um 18:00 Uhr auswärts in der Sporthalle Stighag in Kloten statt. Es wird dies für Pfanni eine weitere grosse Herausforderung, stehen die Jets doch auf dem 2. Tabellenrang. |
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| Telegramme: | Ticino Unihockey – UHC Pfannenstiel
6:5 n.V. (1:1, 2:2, 2:2, 1:0) |
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| 15.
Runde UHC Pfannenstiel - Unihockey Limmattal (3-fach Kirchwies, Egg) 21.12.2024 |
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Der UHC Pfannenstiel fährt mit dem 6:2-Heimsieg gegen Unihockey Limmattal den 11. Sieg im 15. NLB-Spiel ein und schliesst somit ein unvergleichliches Jahr 2024 erfolgreich ab. 1.Liga-Meistertitel, NLB-Aufstieg, zwei Cup-Highlights gegen Unihockey Basel Regio und die Unihockey Tigers Langnau, sowie aktuell der 4.Tabellenrang in der NLB, schlicht ein Jahr der Superlativen für den Verein am Fusse des Pfannenstiels. Mit über erneut weit über 200 Zuschauern, 45 Einlaufkindern, Weihnachtsbaum, Glühwein, einer weihnachtlichen Guetzli-Aktion und dem Zürcher Derby war alles angerichtet für einen wunderbaren unihockeyanischen Jahresabschluss. Das Spiel startete intensiv, wobei sich vorerst beide Teams auf eine kontrollierte Defensive fokussierten. So mussten sich die lautstarken Fans bis zur 7. Minute gedulden, ehe die erste Grosschance notiert werden konnte. Limmattal-Torhüter Maurer konnte aber den Angriff von Forrer und Hafner im letzten Moment auf der Linie klären. Keine Zeigerumdrehung später kamen auch die Gäste aus dem Limmattal zur ersten Gelegenheit. Pfanni hatte dabei Glück das der omnipräsente Ladner aber nur den Pfosten traf. Kurz nach Drittelshälfte hatte Scheuner das erste Tor für die Einheimischen auf dem Stock, er verzog aber seinem Abschluss aus dem Slot heraus. Auf der Gegenseite stand dann plötzlich Torhüter Weber vermehrt im Fokus, doch er behielt gegen Bär und Ladner den überblick und vereitelte einen Rückstand. In der 14. Minute konnten dann die Heimfans erstmals jubeln. Hafner lancierte einen Gegenstoss und spielte einen Diagonalpass millimetergenau auf die Schaufel von Forrer, der am weiten Pfosten sehenswert volley zum 1:0 traf. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam Rizzi im Slot zu drei guten Abschlussmöglichkeiten, scheiterte aber immer am gut reagierenden Gäste-Hüter. Exakt eine Minute vor der ersten Drittelspause fasste sich der Limmattaler Jordan knapp nach der Mittellinie ein Herz und traf mit seinem Abschluss an Freund und Feind vorbei wunderbar in die entfernte Torecke zum 1:1-Pausenresultat. Sicher auf Grund des bisherigen Spielverlaufs ein gerechtes Resultat. Auch im zweiten Drittel legten die beiden Teams ihre Fesseln noch nicht ab und es war weiterhin ein sehr taktisches Spiel, so dass die Highlights für die Zuschauer Mangelware blieben. Dies war verständlich, da es für beide Mannschaften doch um recht viel ging. Die erste Chance gehörte in der 26. Minute dem Heimteam. Schläpfer konnte im Slot den Ball jedoch nicht wie gewünscht kontrollieren und so war sein Abschluss eine sichere Beute von Torhüter Maurer. In der 32. Minute hatte Maurer dann Glück, dass nach einem schön vorgetragenen Angriff des Heimteams der Abschluss von Bier knapp am Pfosten vorbeizischte. In der 35. Minute konnte aber dann doch gejubelt werden. Bär spitzelte in der eigenen Verteidigung Hasenböhler den Ball weg, dieser sprang zu Hafner welcher den Konter lancierte, quer zu Nideröst legte, welcher eiskalt zum 2:1-Führungstreffer vollendete. Als in der 38. Minute Khan für ein Bodenspiel auf die Strafbank wanderte, hatte Pfanni die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen und dies gelang dann kurz vor Ablauf der Strafe auch. Nideröst zog aus der Distanz mit einem seiner gefürchteten Handgelenkschüsse ab und traf zur Zweitore-Führung. Somit war von Limmattal im letzten Drittel eine Reaktion gefordert. Diese kam dann auch in der 44. Minute als es nach zwei Abschlüssen von Ladner lichterloh brannte vor dem Pfanni-Tor und wenig später hatte auch Zahner noch eine gute Chance. Weber verteidigte sein Tor aber weiterhin souverän. Pfannenstiel seinerseits kam in der 47. Minute zu einem weiteren Überzahlspiel und auch dieses wurde erfolgreich genutzt. Erneut traf Nideröst mit seinem drittel Tor in Folge, dieses Mal mit einem satten Schuss nach einem Bogenlauf. Das Spiel verlor nun seine taktischen Fesseln und es wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Während für Limmattal Friedli und Ladner scheiterten, verpassten bei Pfanni Schläpfer, Ushiu und Chlebda die Vorentscheidung. Nach 55:16 setzte dann Limmattal-Trainer Spahija alles auf eine Karte. Nach dem Time-Out wurde der Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzt. Auf Grund dieser Massnahme konnte die Zuschauer in der Schlussphase noch drei Tore bejubeln. Zuerst traf Forrer in der 57. Minute ins verlassene Gäste-Gehäuse zum 5:1. In der 59. konnte Limmattal mit einem abgelenkten Distanzschuss nochmals auf 2:5 verkürzen. Der Schlusspunkt gehörte dann aber 25 Sekunden vor der Schlusssirene den Einheimischen. Rizzi traf zum Schlussstand von 6:2. Mit diesem Sieg konnte sich Pfanni auf dem 4.Tabellenrang festsetzen und ist auf gutem Weg das Saisonziel «Playoffs» zu erreichen. Um dieses Ziel im 2025 sicherzustellen, bedarf es aber weiterhin grosser Anstrengungen und disziplinierter Leistungen. Den krönenden Abschluss dieses Spieles und Jahres bildeten dann noch die Ehrungen von Forrer (150. Spiele) und Maurer (555. Spiele). Neben dem Sieg durften sich dann die Fans auch noch über einen kleinen Grittibänz auf den Nachhauseweg freuen. Der stark spielende Verteidiger Bär meinte nach dem Spiel: «Wir haben eine solide Defensivleistung gezeigt, welche die Grundlage für den Sieg war. Es war ein guter Jahresabschluss, der uns mit einem guten Gefühl ins neue Jahr starten lässt». Dreifach-Torschütze Nideröst ergänzte: «Das Spiel gegen Limmattal hat für uns auf Grund der Playoff-Vorgeschichte immer eine besondere Bedeutung. Umso schöner, dass wir dieses erfolgreiche Unihockey-Jahr voller Highlight mit einem weiteren Sieg abschliessen konnten. Ein herzliches Dankeschön an unsere Fans, Sponsoren, Funktionäre und die gesamte Pfanni-Familie für die grossartige Unterstützung. Wir wünschen euch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr». Für Pfanni geht es dann im Jahr 2025 nach einer dreiwöchigen
Pause am Sonntag, 12.01.2025 weiter mit dem schwierigen Auswärtsspiel
in Bellinzona gegen Ticino Unihockey. Gegen die Tessiner hat Pfanni definitiv
noch eine Rechnung offen, musste doch im Hinspiel eine 3:11-Heimniederlage
geschluckt werden. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Unihockey Limmattal
6:2 (1:1, 2:0, 3:1) |
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| 1.
Runde Ireon Marmots Davos-Klosters - UHC Pfannenstiel (Sportzentrum Arkaden,
Davos Platz) 07.12.2024 |
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Der UHC Pfannenstiel fährt mit einem stark dezimierten Kader einen äusserst wichtigen Sieg im 6-Punkte Spiel auswärts gegen die Iron Marmots Davos-Klosters ein. Das klipp und klare Schlussresultat von 13:3 täuscht aber etwas über den Spielverlauf hinweg. Erfolgreichste Punktesammler im starken Pfanni-Kollektiv, in dem sich ganze 8 Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, waren ex-Davoser Rizzi (2 Tore / 2 Assist) und Verteidiger Scheuner (2 Tore / 2 Assists). Die Zürcher Oberländer nahmen die Reise in die Bündner Berge mit einer grossen Portion Vorfreude und dem Wissen, dass es ein schwieriges Auswärtsspiel werden würde in Angriff. Dies auf Grund einiger namhaften Absenzen und weil der letzte Auswärtssieg doch schon über 7 Jahre zurückliegt. Der Start ins Spiel hätte dem UHC Pfannenstiel kaum besser gelingen können. Bereits nach gut 100 Sekunden bekamen sie nach einem Stockschlag gegen Ushiu einen Penalty zugesprochen. Diese Chance liess sich Hafner nicht entgehen und verwertete sehenswert backhand zur 1:0-Gästeführung. Pfanni fokussierte sich in der Anfangsphase primär auf eine saubere Defensive und so hatten die Davoser etwas mehr Ballbesitz ohne sich jedoch gute Chancen herauszuspielen können. Erst in der 7. Minute musste Pfanni-Hüter Weber ein erstes Mal eingreifen, indem er einen Abschluss von der linken Seite sicher entschärfte. Effizienter zeigten sich die Gäste aus Zürich. In der 8. Minute lancierte Bier der linken Bande entlang Ernst, der nicht lange fackelte und den Ball mit einen satten Schuss äusserst sehenswert zum 2:0 unter die Querlatte hämmerte. Als in der 9. Minute eine Strafe gegen den Davoser Ambühl ausgesprochen wurde, hatten die Gäste die Möglichkeit den Vorsprung weiter auszubauen. Die beste Chance hatten aber die Einheimischen in Unterzahl, doch ein wichtiger Block von Pfanni-Verteidiger Kreienbühl verhinderte den Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite kam Hafner noch zu einem guten Abschluss, doch der finnische Torhüter Kärki war auf dem Posten. In der 12. Minute war es dann Marugg, der aus bester Abschlussposition an der Maske von Weber scheiterte. Effizienter zeigten sich eine Minute später erneut die Zürcher Gäste. Rizzi verbuchte nach einem Freistoss ein «Buebetrickli» und war damit erfolgreich. Der gegnerische Torhüter liess sich dabei aber etwas gar einfach übertölpeln. Nur 30 Sekunden später folgte aber ein erstes Lebenszeichen der Davoser. Es war der lauffreudige und schussgewaltige Wiedmer der sich in der eigenen Zone den Ball erkämpfte und dann loszog und wunderschön unter die Querlatte zum 1:3 abschloss. In der Folge hatten die Davoser durch Meier und Marugg weitere gute Chancen, doch Pfanni-Hüter Weber zeigte einmal mehr eine starke Darbietung. Der Schlusspunkt im ersten Drittel gehörte dann erneut den Gästen. Scheuner schloss von der Mittellinie aus ab und der Ball fand den Weg an Freund und Feind vorbei in die Davoser Maschen zum Drittelsresultat von 4:1. Sicherlich ein schmeichelhaftes Resultat für die Gäste, war es doch alles in allem ein äusserst ausgeglichenes Startdrittel, aber die Zürcher bestachen für einmal mit grosser Effizienz. So sollte es dann auch zu Beginn des Mitteldrittels weitergehen. In der 22. Minute scheiterten Nerreter und der Kaartinen am stark reagierenden Weber, während in der der 24. und 25. Minute Hafner und Rizzi mit ihren Abschlüssen auf 5:1 respektive 6:1 erhöhten. Hafner konnte nach einem Ballgewinn von Forrer in der Mittelzone auf Kärki losziehen und verwandelte eiskalt und Rizzi profitiere von einem Abschluss von Scheuner, der zur perfekten Vorlage wurde. Das alles war nun zu viel für den tschechischen Trainer Malecek auf Davoser Seite. Er zog sein Time-Out ein und wechselte wenig später auch seinen Torhüter. Diese Massnahmen sollten sich vorerst auszahlen. In der 28. Minute profitierte Wiedmer von einem Ballverlust der Zürcher in der Offensivzone. Das Umschaltspiel funktionierte tadellos und so bezwang er Weber eiskalt zum 2:6. Die Davoser hatten nun mehr vom Spiel, doch Marugg (30. / 32.), Meier (34.), Conzett (33.) brachten den Ball nicht an Torhüter Weber vorbei, der die Davoser reihenweise zur Verzweiflung brachte. In der 35. Minute war es dann der Finne Kaartinen, der erneut nach einem Gegenstoss, mit einem gezielten Handgelenkschuss auf 3:6 verkürzen konnte und die Hoffnung definitiv zurückbrachte. Dies äusserste sich auch in einem erhöhten Lärmpegel auf der gute besuchten Tribüne. Die Davoser wollte nun vor der Drittelspause den Rückstand weiter verkürzen, doch es trat genau das Gegenteil ein. Das Duo Nideröst-Hafner schloss eine Freistossvariante mit einem wunderschönen Abschluss von Nideröst zum 7:3 ab und 7 Sekunden vor der Pausensirene war es Scheuner, der ein Zuspiel von Forrer wunderbare in der rechten oberen Torecke zum Pausenresultat von 8:3 versorgte. Ein komfortabler Vorsprung, aber es brauchte nochmals konzentrierte letzte 20 Spielminuten. Symbolisch für das ganze Spiel war auch der Anfang ins letzte Drittel. Während Marugg mit einer weiteren guten Chance an Weber scheiterte, traf Pfanni nach einem mustergültig ausgespielten Gegenstoss zum 9:3 durch Ushiu. Das war nun definitiv zu viel für die Einheimischen, wenig später kassierte Captain Guidon und Lemm jeweils 2’+2’ Minuten für grobe Stockschläge und dann auch noch eine Strafe gegen Nerreter wegen Reklamierens. Pfanni nutzte diese Möglichkeiten zu drei weiteren Toren. Zuerst traf Bier nach mustergültiger Vorlage von Rizzi in der 51. Minute. In der 52. Minute war es Suter, der nach einem Abschluss von Rizzi den Abpraller verwertete und in der 54. Minute war es dann Nideröst, der mit einem satten Abschluss das Resultat auf mittlerweile 12:3 stellte. Den Schlusspunkt in diesem verrückten Spiel setzte dann Pfanni-Verteidiger Bär, der sich am eigenen Torraum den Ball schnappte, zum Solo ansetzte und letztendlich von der rechten Seite wunderbare in die entfernte Torecke zum Schlussresultat von 13:3 traf. Es war dies für Pfanni ein extrem wichtiger Sieg und wertvolle 3 Punkte. Der Sieg war in dieser Höhe sicherlich einige Tore zu hoch. Während den Zürcher Oberländern fast alles gelangt, klebte den Davosern das Pech förmlich an den Sohlen. Schade war dies natürlich vor allem für die zahlreichen einheimischen Fans, haben sich die Davoser doch einen grossen Aufwand mit Einlaufkindern, Murmeli-Kostümen und wohlverdienten Ehrungen verdienter Spieler gemacht und so eine wunderbare Atmosphäre kreiert. Pfanni hat dies als zusätzliche Energie genutzt und angetrieben von seinen vielen mitgereisten Fans ein starkes Spiel abgeliefert, bei dem jeder seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat. Das sah auch Nideröst so: «Trotz einigen Absenzen haben wir über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt. Besonders gefreut hat mich, dass auch unsere jungen Spieler zum Einsatz kamen und ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnten. Auch wenn heute doch auch viel für uns gelaufen ist, nehmen wir diese wichtigen 3 Punkte gerne mit.» Ähnlich tönte es auch bei Ernst: «Durch eine fast durchgehend disziplinierte Leistung, konnten wir heute eine eindrückliche Leistung abliefern» Vor allem schön war, dass viele heimische Fans mitgereist sind und sich am frühen Weihnachtsgeschenk in Form von einem Torspektakel mitfreuen konnten. Und natürlich freue ich mich, heute endlich mal einen brutal unter die Latte gebügelt zu haben». Nach dem Spiel genossen viele auch noch das Nachtleben in den Bündner Bergen und dies wohlgemerkt zusammen mit dem Gegner, etwas dass das Unihockey eben ausmacht. Nun steht für Pfanni ein spielfreies Wochenende bevor, ehe es am
21. Dezember 2024 zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2024 – dem
erfolgreichsten Jahr der Pfanni-Geschichte - kommt. Die Zürcher Oberländer
empfangen um 17:00 Uhr Unihockey Limmattal zum Zürcher Derby in der
heimischen Kirchwies in Egg. Erneut ein sehr wichtiges Spiel für
beide Teams und neben dem Spektakel auf dem Feld, wird auch abseits des
Feldes einiges geboten. Also vorbeikommen und geniessen. |
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| Telegramme: | Iron Marmots Davos-Klosters – UHC
Pfannenstiel 3:13 (1:4, 2:4, 0:5) |
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| 14.
Runde UHC Pfannenstiel - Floorball Fribourg (3-fach Kirchwies, Egg) 01.12.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Nach dem harten Spiel am Vorabend im Tessin zeigte Pfanni auch gegen Floorball Fribourg zu Hause eine starke Darbietung, musste sich aber letztendlich vor 237 Zuschauern mit 2:4 geschlagen geben. Die Gäste haben den Sieg definitiv nicht gestohlen, agierten sie doch vor allem in der eigenen Zone äusserst konsequent und machten die Räume eng. Pfannenstiel war nach dem überraschenden Auswärtssieg in der Hinrunde in der Westschweiz gewillt auch zu Hause Floorball Fribourg das Leben schwer zu machen und möglichst viele Punkte in Egg zu behalten. Das dies ein schwieriges Unterfangen werden würde, war allen bewusst. Der Start ins Spiel war ausgeglichen. Den ersten Abschluss hatte dabei in der 3. Minute Schläpfer für die Einheimischen. Der Ball segelte aber über das Tor hinweg. In der 6. Minute kamen dann die Gäste dem ersten Torerfolg sehr nahe. Ciurea scheiterte aber am Pfosten. Nun war wieder Pfanni dran. In der 7. Minute scheiterte Rizzi alleine vor Perroulaz und nur drei Minuten später scheiterte Ushiu in kurzer Folge zwei Mal. Zuerst verpasste er ein schönes Zuspiel von Schläpfer an den weiten Pfosten und wenig später sah er seinen Abschluss vom gut reagierenden Perroulaz pariert. In der 17. Minute erarbeiteten sich dann Bier und Rizzi nochmals zwei gute Chancen für Pfanni, die aber beide ungenutzt blieben. Selbiges gilt für Pilloud auf der Gegenseite. Zuerst sah er seinen Abschluss aus bester Position von Heierli geblockt und seinen Nachschuss dann von Torhüter Weber abgewehrt. So ging es nach den ersten 20 Spielminuten mit einem gerechten Unentschieden in die Garderobe. Der Start ins Mitteldrittel gehörte dann den Gästen. Zwar scheiterte Forrer mit einem Ablenker nach 63 Sekunden nur knapp am Führungstreffer. In der Folge hatten dann aber zwei Mal Ritz, Pilloud und Fasel gute Chancen um die Gäste in Front zu bringen. Sie scheiterten aber allesamt am gut reagierenden Weber oder am eigenen Unvermögen. Kurz nach Spielmitte musste sich dann aber Weber doch ein erstes Mal geschlagen geben. Nach einem Ballverlust der Einheimischen in der Mittelzone, schnappte er sich den Ball, zog von der Mitte leicht nach links und schloss sehenswert zum 1:0 Führungstreffer für Fribourg ab. Die Gäste nutzen das Momentum keine zwei Zeigerumdrehungen erneut aus. Das 2:0 war nahezu ein Ebenbild des ersten Gegentores. Ballverslust in der Mittelzone, schnelles Umschaltspiel, Tor. Dies Mal war es Pilloud, der Pesu fand und der Finne traf eiskalt in die linke obere Torecke. Pfanni fing sich aber wieder und konnte in der 35. Minute durch Nideröst den Anschlusstreffer erzielen. Nach einem Abschluss von Klauenbösch kam der Ball via Forrer zu Nideröst, der im zweiten Versuch den Ball über die Linie drücken konnte. Trotz weiteren Chancen unter anderem in einem Überzahlspiel von Stirnimann, Münger und Pesu fielen keine weiteren Tore mehr im Mitteldrittel. So hiess es nach 40 gespielten Minuten 2:1 für die Gäste. Im letzten Drittel versuchte Pfanni mit 2 Verteidigungs-Paaren und 3 Sturm-Linien den Druck zu erhöhen. Der Start misslang aber komplett. Nach gerade mal 33 Sekunden zappelte der Ball bereits im Pfanni-Gehäuse. Nach einem Zürcher Ballverlust in der Offensivzone schalteten die Fribourger blitzschnell um. Pilloud hatte dann in der linke Ecke viel Zeit um im Slot Pesu zu finden, der aus vollem Lauf zum 3:1 einschoss. In der 44. Minute hatte Pfanni Glück nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, Pilloud scheiterte mit seinem Abschluss am Pfosten und wenig später verpassten die Fribourger bei einer 2:1-Situation das offene Tor. Pfanni seinerseits tat sich nach wie vor schwer gegen die massierte Fribourger Defense zu guten Chancen zu kommen und wenn sie sich mal durchspielen konnten, stand der stark aufspielende Torhüter Perroulaz im Weg. Also Fribourg nach einer hart gepfiffenen Strafe gegen Schläpfer gar durch den Tschechen Kopecky auf 4:1 erhöhen konnte, schien das Spiel entschieden zu sein. Pfanni versuchte aber mit dem Time-Out und der Herausnahme des Torhüters nochmals alles, doch zu mehr als dem 6:5 durch Nideröst reichte es aber nicht mehr. So musste Pfanni also im 13. Spiel die 4. Niederlage in der NLB hinnehmen. Man darf da sicherlich von einem verdienten Sieg für die Gäste aus Fribourg sprechen. Best Player Forrer war aber trotz der Niederlage zufrieden mit dem Wochenende: «Mit dem 3 Punkten ab gestrigen Abend im Tessin und der durchaus zufriedenstellenden Leistung heute, können wir positiv auf das Wochenende zurückblicken. Der Fokus liegt nun schon wieder auf dem wichtigen Nachholspiel am kommenden Samstag in Davos, wo wir die Punkte nach Egg bringen wollen». Das Nachholspiel der 1.Runde steigt am Samstag, 7. Dezember 2024 um 18:00
Uhr in der Sporthalle Arkaden in Davos. Es darf in jedem Falle ein äusserst
intensives Duell erwartet werden, wenn man an die erste Begegnung vor
Wochenfrist zurückdenkt. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Floorball Fribourg
2:4 (0:0, 1:2, 1:2) |
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| 13.
Runde Regazzi Verbano UH Gordola - UHC Pfannenstiel (CST, Tenero) 30.11.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannensteil gewinnt das schwierige Auswärtsspiel auf dem Parkett des CST in Tenero letztendlich souverän mit 7:3 gegen Regazzi Verbano UH Gordola. Der Grundstein für den Erfolg war eine souveräne und grösstenteils abgeklärte Teamleistung, ein Florian Hafner der sich 4 Skorerpunkte gutschreiben liess und ein Patrick Weber im Tor, der die Tessiner vor allem im Mitteldrittel zur Verzweiflung brachte. Die Ausgangslage für die Zürcher Oberländer war klar, wollten sie den Vorsprung auf den Strich bewahren, musste gegen den aktuellen Tabellenletzten auch auswärts gepunktet werden. Mit diesem klaren Ziel reiste Pfanni in den Süden der Schweiz. Gordola hatte sich unter der Woche noch mit dem finnischen Torhüter Kortelainen verstärkt, was die Aufgabe nicht unbedingt erleichterte. Eben dieser Kortelainen musste aber nur 11 Sekunden nach Spielanpfiff das erste Gegentor hinnehmen. Hafner fing einen Querpass von Mattila durch den eigenen Slot ab und verwertete volley zur 1:0-Gästeführung – ein Start nach Mass für die Zürcher. Die Gäste hatten in der Folge mehrheitlich den Ball, mussten aber den Einheimischen auch immer wieder gefährliche Gegenangriffe zugestehen. So auch zweimal in der 6. Spielminute. Zuerst setzte Mocettini den Ball nach einer schönen Kombination den Ball über das Tor hinweg und nur 50 Sekunden später war es der finnische Verteidiger Mattila, der nach einem abgefangenen Ball Pfanni-Hüter Weber zu einer Grosstat zwang. In der 11. Minute hatten dann die Tessiner die Möglichkeit nach einer Strafe gegen Scheuner ein erstes Mal in Überzahl aufzulaufen. In dieser war es der finnische Ausnahmekönner Lavonen, der zum Bogenlauf ansetzte, die Lücke fand und eiskalt zum 1:1 verwertet. Pfanni liess sich aber durch dieses Gegentor und die nun etwas aufflammende Stimmung nicht beirren und konnte nur 25 Sekunden später bereits wieder in Führung gehen. Nach einem Ballgewinn reagierten die Zürcher blitzschnell – 3 Pässe und Forrer stand im Slot frei und musste nur noch einschieben. Kurze Zeit später hatte auch Pfanni erstmals die Möglichkeit seine Powerplay-Formation aufs Feld zu stellen. In dieser wurde zirkulierte der Ball zwar wunderbare in den eigenen Reihen, aber grosse Torgefahr konnte nicht heraufbeschworen werden und blieb somit ohne Erfolg. Das 3:1 für die Gäste viel dann aber doch noch knapp zwei Minuten vor der ersten Pausensirene. Suter eroberte sich hinter dem gegnerischen Tor den Ball, spielte auf Luchsinger, der wunderbar in die linke obere Torecke versenken konnte. Dieses 3:1 war dann auch gleichbedeutend mit dem ersten Drittelsresultat. Pfanni-Trainer Werner war grundsätzlich zufrieden mit dem Gezeigten, verlangte aber, dass die Anzahl Ballverluste in der Mittelzone klar reduziert und das mit mehr Geduld gespielt werden muss. Gordola stand nun im Mitteldrittel etwas höher und es war Prato, der den ersten Akzent setzten konnte. Sein Abschluss war aber eine sichere Beute von Torhüter Weber. In der Folge flachte das Spiel etwas ab bis zur Spielmitte. Das erste Ausrufezeichen setzte Nideröst, der im Slot einen Ball der glücklich zu ihm kam, sehenswert mit einem Dreh-Volley in den gegnerischen Maschen zum 4:1 versorgte. Die Tessiner reagierten nach diesem Gegentor heftig. Innert kürzester Zeit musste Weber vier Mal sein ganzes Können auspacken um Pfanni vor einem weiteren Gegentor zu bewahren. Mattila, Lavonen, Nicoli und nochmals Mattila scheiterten aus allerbesten Abschlusspositionen und auch das anschliessende Powerplay nach einer Strafe gegen Heierli brachte den Tessinern kein Erfolg. Da auch nach dieser geballten Offensive beiden Teams keine weiteren Tore gelangen, hiess es nach 40 Minuten 4:1 zu Gunsten der Gäste. Den Zürchern war bewusst, dass nun nochmal ein heisses Schlussdrittel auf sie warten würde. Die erste Chance im Spiel die Vorentscheidung herbeizuführen kam in der 45. Minute als Alberti für einen Stockschlag die Strafbank aufsuchen musste. Dier Ernüchterung folgte aber postwendend. Der neue finnische Torhüter Kortelainen bewies nach einer Parade, wie gut er auch einen Gegenstoss lancieren kann. Mit einem scharfen und präzisen Auswurf lancierte er Lavonen, der in Unterzahl mit einem Kabinettstückchen den Anschlusstreffer erzielen konnte. Das Pfanni-Überzahlspiel reagiert aber kurz vor Ablauf der Strafe mit dem 5:2. Heierli legte auf die linke Seite zu Nideröst, der mit einem satten Schuss Torhüter Kortelainen zum fünften Mal bezwingen konnte. Mit dem Dreitore-Vorsprung im Rücken ging es in die letzten 10 Minute und dort führte der stark aufspielende Hafner in der 53. Minute eine Vorentscheidung herbei. Ein Querpass von Nideröst durch die gegnerische Zone verwertete er eiskalt zum 6:2. In der 55. Minute zog der Tessiner Trainer-Staff dann sein Time-Out an und forcierte in der Schlussphase seine besten Kräfte. Entgegen kam dem Heimteam noch eine Strafe gegen Scheuner und kurze Zeit später eine weitere und etwas unglückliche gegen Ushiu. Pfanni zeigte aber ein starkes Boxplay und überstand die 5:3-Situation fast unbeschadet. Kurz vor Ablauf war es dann aber Mattila, der mit einem Flachschuss aus der Distanz die Tessiner Hoffnungen nochmals aufkeimen liess. Diese machte aber wenig später Forrer mit einem schönen Lob ins verlassene Tessiner Gehäuse zur Nichte. So konnte Pfanni mit dem 7:3-Auswärtssieg die 3 Punkte doch noch ziemlich souverän einfahren. Diese waren umso wichtiger, da viele Teams, die hinter Pfanni klassiert sind auch fleissig punkteten. Pfanni-Hüter Weber war dann auch sichtlich zufrieden: «Wir dürfen sehr stolz sein, dass wir aus Tenero 3 Punkte mitnehmen können. Jetzt gilt es diese positiven Emotionen aufrecht zu erhalten um gegen Fribourg erneut zu punkten.» Auch Verteidiger Gmür zeigte sich erleichtert: «Es war ein sehr wichtiger Sieg mit der vollen Punkteausbeute, den wir mit einer über weite Strecken disziplinierten Teamleistung erreicht haben. Zudem konnten wir uns in den heiklen Momenten auf unseren Schlussmann Weber verlassen». Die Erholungszeit nach der beschwerlichen Reise ins Tessin ist eher kurz, denn bereits heute Sonntag, 01.12.2024 geht es um 16:00 Uhr in der heimischen Kirchwies weiter mit dem Duell gegen den letztjährigen NLB-Meister und aktuellen Tabellendritten Floorball Fribourg. Auch abseits des Spieles warten mit einem feinen Raclette-Essen, einem speziellen Kuchenverkauf und dem Samichlaus einige Highlights. |
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| Telegramme: | Regazzi Verbano UH Gordola – UHC Pfannenstiel
3:7 (1:3, 0:1, 2:3) |
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| 12.
Runde UHC Pfannenstiel - Iron Marmots Davos-Klosters (3-fach Kirchwies,
Egg) 23.11.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
15 Tore, 3 Penaltys, Boxplay-Tore, Powerplay-Tore, ein äusserst spannendes, intensives und emotionales Spiel – das Duell UHC Pfannenstiel gegen Iron Marmots Davos-Klosters bot den über 200 Zuschauern und den vielen anwesenden ehemaligen Akteuren einiges an Spektakel. Das glücklichere Ende behielten letztendlich die Zürcher Oberländer mit 8:7 für sich und konnten so erstmals in dieser Saison die volle Punktzahl in der heimischen Kirchwies einfahren. Für beide Teams ging es in diesem Spiel, denn jeder Punkt ist im engen Mittelfeld bzw. im Kampf um die Playoff-Plätze doppelt wertvoll, insbesondere gegen direkte Konkurrenten. Pfanni startete mit etwas mehr Ballbesitz, doch die erste Chance gehörte dann den Gästen aus dem Bündnerland. In der 3. Minute parierte Weber im Pfanni-Tor zuerst den Abschluss von Wiedmer und anschliessend auch noch den Nachschuss von Nerreter und bewahrte sein Team so vor einem Rückstand. Im Anschluss bestimmte aber Pfanni wieder das Geschehen und erhielt nach einem Schutzraumvergehen in der 4. Minute einen Penalty zugesprochen. Hafner liess sich nicht zweimal bitten und brachte das Heimteam mit 1:0 in Front. In den folgenden Minuten hätte diese Führung noch erhöht werden können, doch der finnische Schlussmann Kärki rettete gegen den Distanzschuss von Hurni und de Abschluss von Luchsinger. In der 6. Minute hatte Kärki dann aber auch das Glück des Tüchtigen, als der sehenswerte Abschluss von Luchsinger vom Pfosten abprallte. Kurz nach dieser Aktion konnte Pfanni erstmals in Überzahl auflaufen, ausser 1-2 guten Chancen resultierte aber nichts Zählbares. Nach Drittelsmitte setzten dann auch die Marmots wieder offensive Akzente. In der 13. Minute verfehlte ein Abschluss nach einem Gegenstoss nur knapp das Pfanni-Tor und in der 13. und 14. Minute bewahrte Weber mit vier sehenswerten Aktionen innert kürzester Zeit die Einheimischen vor dem Ausgleich. In der 15. Minute war aber auch er machtlos. In Überzahl verwertete Meier ein schönes Zuspiel zum 1:1 Ausgleich. In der 19. Minute hatte Niggli dann noch die Gästeführung auf dem Stock, doch dank konsequentem Backchecking von Luchsinger wurde er im letzten Moment am erfolgreichen Abschluss gehindert. So hiess es nach 20 gespielten Minuten 1:1 auf der Anzeigetafel. Der Start ins Mitteldrittel gelang dann den Davosern besser, dies obwohl sie in der 24. Minute eine weitere Strafe aufgebrummt erhielten. In dieser war es dann aber Marugg, der nach einem Gegenstoss im zweiten Nachschuss traf und die Gäste erstmals in Führung brachte. Nun folgten einige ruhigere Minuten, ehe dann aber der 28. Minute wieder richtig Pfeffer im Spiel war. In der 29. Minute hätten eigentlich sowohl Hafner als auch Nideröst, den erneuten Ausgleich erzielen müssen, doch Hafner vergabe ein schönes Zuspiel von Nideröst am weiten Pfosten und nur wenig später schoss Nideröst eine 1:0-Situation knapp am rechten Torpfosten vorbei. Besser machte es Bier keine Zeigerumdrehung später. Er verwertete ein Diagonalpass von Luchsinger eiskalt zum 2:2 Ausgleich. Es ging nun hin und her und so lagen die Davoser nur 53 Sekunden später bereits wieder in Front. Erneut war es Marugg, der seine Farben in Führung schiessen konnte. Als kurze Zeit später noch Pfanni-Spieler Forrer wegen eines Stockschlages auf die Strafbank wanderte, ahnte man böses für das Heimteam. Doch das Gegenteilige war der Fall. Schläpfer kam in der gegnerischen rechten Ecke an den Ball, liess drei Davoser aussteigen und schloss mit einem schönen Handgelenkschuss zum 3:3 ab. Kurz nach Ablauf der Strafe trafen die Bündner aber doch noch. Marugg traf mit einem satten halbhohen Distanzschuss zur erneuten Gästeführung. Pfanni liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und kam durch Nideröst (33.) und Suter (34.) zu weiteren guten Torchancen. Nideröst durfte dann in der 36. Minute endlich jubeln. Nach einem Bogenlauf traf er zum 4:4, ein Tor das er sich hart erarbeiten musste und redlich verdient hatte. Kurz vor der Pause sah Nideröst seinen Abschluss vom Pfosten abprallen und so war der Spielstand auch nach zwei Dritteln ausgeglichen und der letzte Spielabschnitt versprach richtig spannend zu werden. Pfanni wollte nun mit 2 Linien das Tempo erhöhen und kam mit viel Power aus der Garderobe. Dies sollte sich auszahlen. Verteidiger Klauenbösch liess einen Davoser aussteigen, zog in die Mitte und traf nach nur 117 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 5:4. 37 Sekunden später leitete Luchsinger nach einem abgefangenen Ball den Konter ein, legte quer zu Rizzi, welcher zum 6:4 in der nahen Torecke versenke. Und es sollte noch besser kommen, denn wiederum nur 71 Sekunden später war es erneut Rizzi der auf 7:4 erhöhen konnte. Luchsinger gewann auf der linken Angriffsseite den Ball, legte quer zu Suter und dieser weiter zu Rizzi, der sich nicht zweimal bitten liess. Diese drei Gegentore waren zu viel für Davos-Trainer Malecek und er beorderte sein Team für das Time-Out an die Bande. Vorerst zeigte diese Massnahme jedoch noch keine Wirkung, denn der Davoser Ambühl musste für dein Beinstellen die Strafbank aufsuchen. Statt den Vorsprung weiter auszubauen, wurde den Davoser nach einem Foul ein Penalty zugesprochen, denn der Finne Kaartinen eiskalt gegen den eigewechselten Schindele verwertete. Dieses Tor gab den Gästen unnötigerweise Aufschwung. Nur zwei Minuten später war es Wiedmer, der eine Strafe gegen Luchsinger im Überzahlspiel zum 6:7-Anschlusstreffer ausnutzen konnte. Das Spiel war nun definitiv hitzig und dies sollte sich bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr ändern. In der 53. Minute profitierte Meier von einem unglücklichen Ballverlust von Pfanni in der Vorwärtsbewegung. Nach dem Ballgewinn fackelte er nicht lange und traf flach zum 7:7-Ausgleich in die Maschen. Die Freude der Gäste währte aber keine Minute. In der 54. Minute erhielt Pfanni nach einem Bodenspiel einen weiteren Penalty zugesprochen. Der ex-Davoser Rizzi schnappte sich den Ball, lief an und versenkte flach via Innenpfosten mit seinem dritten persönlichen Tor an diesem Abend zum 8:7. In der Schlussphase versuchte Davos nochmals alles um das Spiel zu drehen, trotz der Herausnahme des Torhüters und einer Strafe gegen Pfanni-Verteidiger sollte dies nicht gelingen und so konnten die Hausherren in einem äusserst spektakulären Spiel mit 8:7 gewinnen und drei weitere wichtige Punkte einfahren. Es war ein Spiel, dass schlicht und einfach alles beinhaltete und beste Unterhaltung bot. Die über 200 Pfanni-Fans feierten nach Spielende den Sieg, während sich das Team mit all den ehemaligen Herren 1-Akteueren zum gemeinsamen Teamfotos versammelte. Neben dem erfolgreichen Spiel, war es ein äusserst gelungener Legenden-Anlass mit vielen schönen Gesprächen und Geschichten – all das was Pfanni seit vielen Jahren auszeichnet. Verteidiger Hurni nach dem Spiel erleichtert: «Wir haben durchgehend ein sehr gutes Spiel gezeigt, doch konnten wir leider unsere Chancen nicht so effizient ausnutzen wie geplant. Dadurch war das Spiel unnötig spannend. Letztendlich sind wir happy haben wir gewonnen und nun schauen wir vorwärts auf das nächste Spiel.» Das nächste Mal im Einsatz steht Pfanni am kommenden Wochenende.
Am Samstag, 30.11.2024 trifft es um 19:30 Uhr auswärts in Tenero
auf Regazzi Verbano UH Gordola und tags darauf am 01.12.2024 kommt es
um 16:00 Uhr in Egg zum Duell mit dem letztjährigen NLB-Meister und
aktuellen Tabellenvierten Floorball Fribourg. Bei diesem Duell wir dann
auch abseits des sportlichen wieder einiges geboten mit feinem Raclette-Essen,
einem speziellen Kuchenverkauf und dem Samichlaus, der vor Ort sein wird. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Iron Marmots Davos-Klosters
8:7 (1:1, 3:3, 4:3) |
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| 11.
Runde Unihockey Langenthal Aarwangen - UHC Pfannenstiel (Kreuzfeld, Langenthal) 17.11.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel gewinnt auswärts das Spiel gegen Mittaufsteiger und Tabellennachbar Unihockey Langenthal Aarwangen, kurz ULA, mit 4:3 nach Verlängerung und nimmt zwei äusserst wertvolle Punkte mit nach Hause. Der UHC Pfannenstiel hatte lange Mühe die herausgespielten Chancen auch zu verwerten und musste letztendlich froh sein, sich durch ein Tor von Suter 56 Sekunden vor der Schlusssirene noch in die Verlängerung zu retten. Dort machte dann nach nur 99 Sekunden Schläpfer den Sack zu und liess Pfanni zum 5. Mal in dieser Saison in der Verlängerung jubeln. Der UHC Pfannenstiel reiste mit dem klaren Ziel ins Oberaargau Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Start gelang den Zürcher Oberländern gut. Bereit in der 2. Minute hatte Ushiu nach einem abgefangenen Ball eine erste Möglichkeit. Sein Abschluss war aber zu zentral und somit eine leichte Beute für ULA-Hüter Gassmann. Anschliessend entwickelte sich ein abwechslungsreiches hin und her. In der 4. Minute hatten Mendrek und Bucher die ersten Chancen, wobei vor allem der Ablenker von Bucher fast zum 1:0 geführt hätte. Selbiges galt aber auch für den nächsten Abschluss von Pfanni. Ein abgefangener Ball führte zum Gegenstoss. Forrer passte quer zu Nideröst, dieser verzog jedoch seinen Abschluss links am Tor vorbei. In der 9. Minute war es dann das Heimteam, dass erstmals jubeln konnte. Nach einem hohen Ball verlor Pfanni die Orientierung. Dies nutzte Vänttinen zu einem sauberen Pass in den Slot zum freistehenden Kimpanpää, der zum 1:0 einschoss. Es sollte dies nicht der letzte Auftritt der quirligen Finnen in den Langenthaler-Reihen gewesen sein. ULA könnte die Führung aber nicht lange behaupten. Keine Minute später setzte sich Luchsinger auf der linken Seite durch und fand im Slot Rizzi, der zum 1:1 ausgleichen konnte. In der 12. Minute hatte Klemetti völlig freistehend im Slot die Möglichkeit das Heimteam wieder in Führung zu schiessen, doch er verpasste diese Grosschance. Sekunden später wanderte dann sein finnischer Kollege Vänttinen auf die Strafbank. Pfanni konnte aber in Überzahl nicht reüssieren. Dem Tor am nächsten kamen Luchsinger mit seinem Abschluss übers Tor und Nideröst, der rechts am Tor vorbei zielte. Kurz vor Drittelspause hatte dann auch ULA nach einer Strafe gegen Klauenbösch die Möglichkeit mit einem Mann mehr aufzulaufen. Die erste Chancen hatte aber Pfanni. Schläpfer lancierte einen Konter, spielte rechts nach aussen zu Ushiu, der allerdings am Tor vorbeischoss. Auf der Gegenseite war es dann der ULA-Topscorer Vänttinen der mit einem satten Distanzschuss in die rechte untere Torecke das Überzahlspiel ausnutzte und seine Farben mit 2:1 in Führung brachte, dies war zugleich auch das Pausenresultat. Es war ein ausgeglichenes Spiel, wobei Pfanni bis anhin noch nicht die nötige Intensität und Präzision aufs Feld brachte. Dies sollte in Drittel Nummer 2 verbessert werden. Das Mitteldrittel war dann etwas ereignisarmer als noch das Startdrittel. Zwar bemühten sich beide Teams, doch gute Chancen wurden oftmals bereits im Keim erstickt durch gute Blockarbeit oder auch durch frühzeitiges Stören. So konnte erst nach 28:15 die erste Grosschance notiert werden als Pfanni zu einer 2:1-Situation kam. Suter spielte dabei nach einem Steal quer zu Luchsinger, dessen Flachschuss wurde aber von Gassmann pariert. In der 34. Minute kamen dann Nideröst, Hafner und Forrer zu drei guten Abschlussmöglichkeiten innert kürzester Zeit, doch Gassmann oder das eigene Unvermögen standen dem Ausgleich im Wege. Quasi im Gegenzug schepperte es dann auf der anderen Seite. Klemetti konnte einen schön vorgetragenen Angriff nach Zuspiel von Vänttinen sehenswert zum 3:1 für ULA abschliessen. Erneut hatte Pfanni aber die richtige Antwort bereit. Etwas mehr als eine Minute später konnte Suter den Ball gewinnen, mit Übersicht spielte er quer zu Luchsinger und dieser weiter zu Rizzi, welcher seinen zweiten persönlichen Treffer an diesem Abend bejubeln konnte. Mit dem 2:3-Rückstand aus Sicht von Pfanni ging es dann auch ins letzte Drittel. Pfanni-Trainer Werner forderte in der Garderobe von seinem Team mehr Zug Richtung Tor und eine positivere Grundeinstellung. Gesagt getan – Pfanni übernahm nun im letzten Drittel definitiv das Zepter und hatte viel mehr Ballkontrolle als noch zu vor. Trotz starker ULA-Verteidigungsarbeit konnten sich die Zürcher immer wieder Chancen erspielen, doch der erfolgreiche Abschluss fehlte. In der 45. Minute hatte Bier am weiten Pfosten die Ausgleichsmöglichkeit und nur wenig später scheiterte Rizzi bei einer 1:0-Situation. Kurz vor Drittelsmitte bündelten beide Teams ihre Kräfte und reduzierten auf 2 Linien. Als Nideröst dann in der 51. Minute wegen überhartem Körpereinsatz die Strafbank aufsuchen musste, hatten die Langenthaler die Möglichkeit auf zwei Tore davonzuziehen. Die beste Chance hatte aber Chlebda in Unterzahl. Nach einer schönen Einzelleistung flog sein Abschluss aber rechts am Tor vorbei. In der Folge hatten beide Teams beste Tormöglichkeiten. Für Pfanni scheiterten Bier und Hafner, während für ULA Klemetti (2x) und Kuik die Vorentscheidung verpassten. Das Spiel war nun an Spannung kaum mehr zu überbieten. 124 Sekunden vor Schluss setzte Pfanni dann alles auf eine Karte und ersetzte nach dem Time-Out Torhüter Weber durch einen sechsten Feldspieler. Diese Massnahme sollte sich auszahlen. Knapp eine Minute vor Schluss fand Hafner den quirligen Suter im Slot, der zum 3:3 ausgleichen konnte. Somit rettete sich Pfanni noch in die Verlängerung. Nach 61:25 hatte Luchsinger den Siegtreffer auf dem Stock, doch er verstolperte eine 1:0-Situation. Nur 14 Sekunden später machte aber dann Schläpfer den Sack zu. Er wurde mustergültig im Slot von Suter freigespielt und verwertete eiskalt zum umjubelten 4:3-Auswärtssieg für die Mannen vom Pfannenstiel. Es war dies im 10 Spiel der 7. Sieg, die 6. Verlängerung und der 5. Sieg in der Verlängerung – eine aussergewöhnliche Bilanz. Aber wichtiger als diese Zahlen sind die Punkte 16 und 17 auf dem Konto des UHC Pfannenstiel. Doppeltorschütze Rizzi nach dem Spiel: «Leider konnten wir unsere Chancen nicht wie gewünscht verwerten und müssen am Schluss froh sein, überhaupt etwas mitnehmen zu können. Positiv kann sicherlich gesehen werden, dass wir wiederum einen Rückstand kehren konnten, das spricht für die Moral im Team». Auch Siegesschütze Schläpfer brachte die vielen Chancen zur Sprache: «Wie immer war es ein hart umkämpftes und spannendes Spiel. Leider konnten wir unsere Chancen nicht konsequent nutzen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden, weshalb es erneut in die Verlängerung ging. Umso schöner war es für mich, mit meinem Tor am Enden den Sieg klarzumachen.». Pfanni steht somit nach Abschluss der Hinrunde, bei einem Spiel weniger,
auf dem guten 5. Tabellenrang. Am kommenden Samstag, 22.11.2024 kommt
es aber bereits zum nächsten wichtigen Heimspiel gegen den aktuellen
Tabellenachten Iron Marmots Davos-Klosters. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr
in der heimischen Kirchwies in Egg. Speziell an diesem Abend wird noch
sein, dass Pfanni zum «Klassentreffen 1.0» einlädt, wo
ganz viele Ehemalige, die sich alle einmal das Trikot des Pfanni-Herren
1 übergestreift haben, einen Aperitif geniessen. |
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| Telegramme: | Unihockey Langenthal Aarwangen – UHC
Pfannenstiel 3:4 n.V. (2:1, 1:1, 0:1, 0:1) |
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| 10.
Runde UHC Thun - UHC Pfannenstiel (MUR, Thun) 03.11.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel trat in leicht veränderter Formation gegenüber dem Vorabend gegen den Leader UHC Thun an. Trotz teils starken Phasen war beim einem der meistgenannten Aufstiegsfavoriten nicht zu holen. Zu souverän und vor allem zu effizient traten die Berner Oberländer auf und gewannen letztendlich klipp und klar mit 10:2. Der Sieg war sicherlich das ein oder andere Tor zu hoch, aber mehr nur verdient. Der UHC Pfannenstiel war gewillt auswärts in der berüchtigten MUR-Halle einen mutigen Auftritt aufs Parkett zu legen und sich nicht zu verstecken. Dies gelang in der Anfangsphase sehr gut. Und so gehörten die Startminuten den Zürcher Oberländern. Die besten Chancen hatten dabei Bier (1.), Ernst (3.) und Wittig (3.). Während Bier am weiten Pfosten knapp den Ball verpasste, zielte Ernst seinen Abschluss am Tor vorbei und Wittig scheiterte am gut reagierenden Juon im Thuner Tor. In der 4. Minute musste dann auch Pfanni-Hüter Schindele das erste Mal aktiv eingreifen, er behändigte aber den Abschluss von Graber sicher. In der 6. Minute war es dann der Zürcher Oberländer Schläpfer, der die Gästeführung knapp verpasste. Er lupfte den Ball nach einem Alleingang knapp am Tor vorbei. Bis anhin war es ein Spiel auf Augenhöhe und der Auftritt des Aufsteigers gefiel. Ab Drittelsmitte kamen auch die Thuner vermehrt zu Chancen. Würz und Ligatopscorer Torkelsson verpassten aber ebenfalls den Führungstreffer. In der 15. Minute kam Luchsinger diesem nach einer 1:0-Situation am nächsten, doch Juon hielt den Thuner Kasten weiterhin sauber. Keine Minute später konnten dann die Einheimischen in Führung gehen. Nach einem schönen Seitenwechsel traf Bärtschi mit einem Direktschuss unhaltbar zum 1:0 ins Gästetor. Nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Thun nach einem hart gepfiffenen Strafstoss durch den U19-Nationalspieler Reusser souverän auf 2:0. Dieses Resultat hatte auch zur ersten Drittelspause bestand. Pfanni verkaufte sich teuer, lag aber dennoch 0:2 im Hintertreffen. Auch im Mitteldrittel versteckte sich Pfanni keineswegs, hatte aber Mühe gegen die kompakte Defensive des UHC Thun weitere gute Abschlussmöglichkeiten zu erarbeiten. So waren es in der 25. Minute die Berner Oberländer, die das nächste Mal jubeln konnten. Ein schnell vorgetragener Konter schloss Widmer zum 3:0 ab. Auch als in der 25. Minute der Pfanni-Spieler Wittig für eine Unsportlichkeit auf die Strafbank wanderte, zeigten sich die Einheimischen äusserst abgeklärt und nutzten das Überzahlspiel durch Zimmermann mit einem Abschluss in die kurze Ecke zum 4:0 aus. Nur 8 Sekunden später durfte dann aber auch Pfanni ein erstes Mal jubeln, ein wunderschöner Diagonalpass von Rizzi fand Hafner, der volley zum 1:4 Anschlusstreffer versenken konnte. Die Freude währte aber nur kurz. Erneut wurde Pfanni klassisch und eiskalt ausgekontert und Bolliger erhöhte auf 5:1. Die Effizient der Einheimischen war definitiv eindrücklich. Dennoch überstand Pfanni die folgenden Minuten schadlos und musste erst in er 37. Minute wieder ein Gegentor hinnehmen. Es war Ammann, der sehenswert und präzise in die weite Torecke zum 6:1 traf. Den Schlusspunkt im Mitteldrittel setzte dann aber wieder Pfanni. Suter konnte in der offensiven Zone einen Ballgewinnen und spielte quer zu Hafner, der zum 2:6 verkürzen konnte. Für das letzte Drittel setzte Pfanni nochmals alles auf eine Karte und reduzierte auf 2 Linien. Dies sollte Wirkung zeigen. Die Zürcher Oberländer drückten nun auf den Anschlusstreffer. In der 43. Minute war es Ferrari, der seinen Abschluss von Juon eindrücklich pariert sah. Der Bruch im Pfanni-Spiel kam dann definitiv in der 49. Minute als Pfanni wegen einer Unsportlichkeit von Suter eine weitere 10-Minuten-Strafe kassierte. In der Folge nutzte Thun auch das zweite Powerplay durch Zimmermann eiskalt aus und konnte in der Schlussphase durch drei weitere Tore von Bärtschi, Graber und Ammann das Resultat auf 10:2 erhöhen. Ärgerlich dabei war erneut, das Pfanni 2 der 3 Tore nach Gegenstössen hinnehmen musste. Alles in allem war der Sieg der Einheimischen mehr als nur verdient. Pfanni zeigte zwar eine aufopferungsvolle Leistung und hatte sehr gute Abschnitte, doch letztendlich fehlte es an der Cleverness und Thun zeigte sich an diesem Sonntagabend auch äusserst kaltschnäuzig im Abschluss. Stürmer Ferrari fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel. Wir haben einen guten Start erwischt, doch der Ball wollte vorne einfach nicht rein. Gegen Ende des ersten Drittels kamen dann die Thuner besser ins Spiel und haben mit zunehmendem Spielverlauf ihre Chancen eiskalt ausgenutzt. Auch im letzten Drittel wollte der Ball vorne nicht rein und letztendlich gewinnt man mit nur zwei geschossenen Toren selten ein Spiel». Für Pfanni war das erst die zweite Niederlage nach regulärer
Spielzeit im neunten Spiel. Nun steht ein freies Wochenende bevor, ehe
es am Sonntag, 17.11.2024 um 18:00 Uhr auswärts bei Unihockey Langenthal
Aarwangen mit einem weiteren wichtigen Spiel weitergeht. Die bisherige
Saison hat eindrücklich gezeigt, dass in der Nationalliga B alles
möglich ist. Dies zeigt sich auch in der Tabelle an den geringen
Punkteabständen im breiten Tabellenmittelfeld. |
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| Telegramme: | UHC Thun – UHC Pfannenstiel 10:2 (2:0
/ 4:2 / 4:0) |
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| 9.
Runde UHC Pfannenstiel - UHC Grünenmatt (3-fach Kirchwies, Egg) 02.11.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel kann in den Schlusssekunden das Spiel gegen den Tabellenzweiten UHC Grünenmatt noch ausgleichen und in der Verlängerung durch Verteidiger Bier das vielumjubelte 5:4-Siegestor erzielen. Das Team zeigte einmal mehr wie viel Moral in ihm steckt und bot den 167 Zuschauern zum wiederholten Male ein Spektakel, dass an die Nerven ging. Pfanni war sich der Stärken der Emmentaler mehr als bewusst – eine starke, kompakte Defensive und überfallartige, effiziente Konter. Das Wissen darum sollte sich aber im Startdrittel nicht auszahlen. Zwar kontrollierte Pfanni in der Anfangsphase den Ball und das Spiel und kam auch zu guten Chancen. Die Beste hatte Rizzi, als er in der 4. Minute von Hafner perfekt im Slot freigespielt wurde. Er verpasste aber den erfolgreichen Torabschluss und schoss links vorbei. Besser machte es da Jonas Ruch auf der Gegenseite. Er eroberte in der 8. Spielminute den Ball, schaltete blitzschnell um und liess Pfanni-Hüter Weber eiskalt aussteigen. So sah sich Pfanni trotz viel Ballbesitz mit einem Rückstand konfrontiert und dieser sollte in den folgenden Minuten gar noch anwachsen. In der 11. Minute leitete Captain Lüthi eine schöne Kombination weiter in den Slot zu Joël Ruch, der den Ball gekonnt ins Tor ablenkte. Gut zwei Minuten später war es dann erneut die beiden Ruchs, die nach einem abgefangenen Freistoss der Zürcher Oberländer in der Offensivzone, den Gegenstoss lancierten und zum 3:0 abschlossen. Ein ernüchternde Resultat für das Heimteam, die aber weiter ruhig und kontrolliert spielten und sich weitere Chancen erarbeiteten. In der 14. Minute verpasste Bier am weiten Pfosten und in der 19. Minute verpasste Rizzi vor dem Tor. So lag Pfanni auch beim Pausenpfiff noch drei Tore im Hintertreffen. Pfanni spielte eigentlich weitgehendst gut, doch schlugen die Emmentaler mit den bekannten Waffen zu. Trainer Werner mahnte seine Mannschaft in der Pause weiter geduldig zu spielen und Schritt für Schritt den Rückstand wieder aufzuholen. Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten aber die Gäste. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war es Salzmann der nach 20 Sekunden Weber zu einer starken Parade zwang und in der 25. Minute hämmerte Schilt einen Distanzschuss ans Lattenkreuz, da hatte Pfanni Glück. Nur eine Minute später schlug es dann jedoch auf der Gegenseite ein. Nachdem sich die Zürcher Oberländer festgesetzt hatten, wagte Hurni einen Distanzschuss. Der folgende Abpraller wurde von Suter quer zu Ushiu gespielt, welcher nur noch zum 1:3-Anschlusstreffer einschieben musste. Fortan kontrollierte Pfanni zwar das Spiel, tat sich jedoch weiterhin schwer gegen die konsequente Abwehr der Emmentaler gute Chancen zu erarbeiten. Grünenmatt fokussierte sich weiterhin auf die brandgefährlichen Konter. Einen solchen hatte in der 32. Minute auch der Finne Korrki, als er in einer 1:0-Situation auf Weber zustürmte, der Pfanni-Hüter blieb jedoch Sieger. So hiess es letztendlich nach 40. Spielminuten 1:3 aus Sicht des Heimteams. Für das letzte Drittel bündelte Pfanni die Kräfte und reduzierte auf 2 Linien. Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten aber die Gäste. Bereits nach 20 Sekunden profitierte Salzmann von einem Ball-Verlust und zwang Weber zu einer starken Parade. Fortan dominierte aber Pfanni das Spiel und versuchte vermehrt Druck aufzubauen. In der 43. Minute scheiterte Luchsinger nach einer schönen Einzelleistung an der Hand von Torhüter Aubert. Besser machte es da Chlebda in der 48. Minute. Nach einem schönen Doppelpass mit Rizzi erwischte er Aubert in der nahen Ecke zum 2:3-Anschlusstreffer. Das Spiel war somit neu lanciert, doch die Grünenmatter spielten weiterhin äusserst abgeklärt. Nach einem Ballgewinn, setzte Schuler zu einem Lauf an und sah vor dem Tor Korkki, der nur noch einzuschieben brauchte. 2:4 und noch 6 Minuten waren zu spielen, Pfanni war nun definitiv gefordert. In der 57. Minute hatte Ernst nach feinem Zuspiel von Rizzi den Anschlusstreffer auf dem Stock, doch sein Abschluss war zu zentral. In der 57:25 setzte Pfanni dann alles auf eine Karte und ersetzte Torhüter Weber durch einen zusätzlichen Feldspieler. Diese Massnahme sollte sich auszahlen. 103 Sekunden vor der Schlusssirene fasste sich Bier ein Herz und konnte von der linken Seite aus mit einem Distanzschuss auf 3:4 verkürzen. Als dann 17 Sekunden vor Schluss Torhüter Hafner den Grünenmatt-Hüter Aubert erneut in der nahen Torecke erwischte, brachen in der Kirchwies alle Dämme. Pfanni rettete sich also mit einer Parforce-Leistung in die Verlängerung. Diese Verlängerung dauerte dann genau 200 Sekunden. Die erste gute Chancen hatten die Gäste in Person von Korkki, doch er verpasste den erfolgreichen Torabschluss aus aussichtsreicher Position vor dem Tor. Pfanni seinerseits nahm den Schwung der Schlussphase mit und nach einem Freistoss von der Ball von Suter über Luchsinger zu Bier, der diesen eiskalt im Gästegehäuse versorgte und dem UHC Pfannenstiel einen weiteren wichtigen Sieg und weitere zwei wertvolle Punkte sicherte. Matchwinner und verdienter Best Player Bier nach dem Spiel: «Wir konnten uns nach dem 0:3-Rückstand kontinuierlich steigern und haben und im 6 gegen 5 nicht aus der Ruhen bringen lassen und so das Spiel noch ausgeglichen und letztendlich für uns entschieden.» Verteidiger Kreienbühl ergänzte: «Das erste Drittel war sehr hart. Es war schwer ins Spiel zu finden und Grünenmatt hat uns eiskalt bestraft. Im zweiten Drittel konnten wir uns dann steigern und im letzten Drittel haben wir dann wieder Pfanni-Unihockey gespielt, geradlinig nach vorne Richtung Tor. Gut, dass wir heute 2 Punkte und der Kirchwies behalten konnten». Wie wichtig jeder Punkt ist, zeigt die ausgesprochen enge Tabellensituation.
Um weitere Punkte geht es bereits heute Sonntag, 03.11.2024 um 17:00 Uhr
in der berüchtigten MUR-Halle in Thun. Gegner wird der souveräne
Leader UHC Thun sein. Es wartet also eine grosse Aufgabe auf den Aufsteiger
und zu verlieren haben die Zürcher Oberländer am heutigen Tage
definitiv nichts. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – UHC Grünenmatt
5:4 n.V. (0:3 / 1:0 / 3:1 / 1:0) |
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| 8.
Runde UHC Pfannenstiel - Ad Astra Obwalden (3-fach Kirchwies, Egg) 27.10.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel besiegt Ad Astra Obwalden mit 5:4 nach Verlängerung. Nach schwachem Start konnte Pfanni einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Vorsprung umwandeln, liess sich dann aber in den Schlussminute mit zwei Gegentore die Butter noch vom Brot nehmen. In der Verlängerung konnten sich die Zürcher Oberländer, dank dem Game Winner von Hafner aber immerhin noch den Zusatzpunkt sichern. Pfanni war gewarnt vor dem aufstrebenden Gegner aus der Zentralschweiz, konnte Ad Astra doch nach schwachem Saisonstart zuletzt drei Vollerfolge in Serie feiern. Das erste Ausrufezeichen setzten dann die Einheimischen in Person von Forrer nur 3 Sekunden nach dem Anpfiff, doch dessen Abschluss streifte knapp über die Querlatte hinweg. In der Folge wechselten sich Chancen auf beiden Seiten ab, wobei die Gäste aus Obwalden den frischeren Eindruck machten. So war es in der 5. Spielminute der Tscheche Panuška, der einen Gegenstoss mit einem sehenswerten Drehschuss zur 1:0-Gästeführung abschloss. Nur eine Zeigerumdrehung später hatte Huber die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch der Schuss prallte an den Pfosten. Pfanni schaffte es zu im ersten Drittel nicht, den gewünschten Druck auf den Gegner aufzubauen und die fast fehlerfrei spielenden Obwalder nutzten die ihnen gewährte Zeit und kamen so immer wieder zu guten Abschlüssen. Hatten die Einheimischen dann einmal Ballbesitz wurde es trotz guten Möglichkeiten nie richtig gefährlich, die Abschlüsse fanden den Weg noch nicht aufs Gehäuse des Schweden Westberg. So hiess es nach 20 gespielten Minuten 1:0 für Ad Astra. Pfanni-Trainer war vom Gesehenen wenig erfreut und tat dies seinen Mannen in der Garderobe klipp und klar kund. Der Start ins Mitteldrittel war dann aber alles andere als nach dem Gusto des Heimteams, den bereits nach 97 Sekunden versenkte Nigg nach einer schönen Kombination den Ball zum 2:0 im Gehäuse der Pfannenstieler. In der 26. Minute durften dann aber auch die Pfanni-Fans erstmals jubeln. Luchsinger kam kurz vor der Mittellinie an den Ball und setzte sich mit einem Energieanfall auf der linken Seite durch und traf mit seinem Abschluss präzise in die weite Torecke. Dieses Tor sollte Pfanni aber noch nicht den gewünschten Aufschwung verleihen. Es wart weiterhin Ad Astra, die das Spiel kontrollierten und sich weitere gute Chancen erarbeiteten. Nigg scheiterte in der 29. Minute an der Hand von Pfanni-Hüter Weber. In der 35. Minute parierte Weber nach einem Gegenstoss von Eberhardt mit dem Arm und erneut nur gut eine Minute später rettete Weber gegen Muff. So hiess es nach zwei Dritteln 1:2 aus Sicht des Heimteams. Für das letzte Drittel reduzierte Pfanni auf 2 Linien umso das Tempo und die Intensität zu erhöhen. Dieses Vorhaben gelang. Die Zürcher Oberländer hatten nun mehr Ballbesitz und zwangen die Obwalder zu Verteidigungsarbeit. Ein erster gefährlicher Abschluss hatte Rizzi in der 46. Minute, dieser wurde jedoch von Westberg mit der Maske vereitelt. Der Ausgleich war aber nur aufgeschoben, denn nur 71 Sekunden später fand Rizzi den in den Slot laufenden Chlebda, der eiskalt zum Ausgleich vollstreckte. Noch in derselben Minute hatten Schwab für Ad Astra und Hafner für Pfanni weitere Tore auf dem Stock, doch vergaben diese etwas gar leichtfertig. In der 50. Minute war es dann aber genau dieser Hafner, der die Vorlage von Suter quer durch den Slot zur erstmaligen Heimführung im gegnerischen Tor versorgte. Nach 57:26 zog der schwedische Trainer Arvidsson sein Time-Out und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Ad Astra machte nun Druck und es war Nigg, der Weber zu einer mirakulösen Parade zwang. Die anschliessende Befreiungsaktion führte dann zum 4:2 ins verlassene gegnerische Gehäuse durch Luchsinger. Zu spielen waren noch 95 Sekunden. 55 Sekunden vor Schluss erhielten dann die Obwalder einen eher fragwürdigen Strafstoss zugesprochen, den der Schweizer U19-Nationalspieler Kürschner in eindrücklicher Manier zum Anschlusstreffer für Ad Astra versenkte. Und dann 27 Sekunden vor Schluss schafften die Gäste tatsächlich noch den Ausgleichstreffer. Kürschner liess in der Pfanni-Ecke zwei Spieler aussteigen und bediente den völlig freistehenden Nigg im hohen Slot, welcher ohne Probleme zum 4:4 Ausgleich einschiessen konnten – schlicht ärgerlich aus Pfanni-Sicht. Somit musste die Verlängerung über den Zusatzpunkt entscheiden. Die erste grosse Chance hatte Jansson, der nach einem Bogenlauf nur die Querlatte traf. Besser machte es auf der Gegenseite Pfanni. Nachdem sie sich festsetzen konnten bediente Luchsinger Hafner mit einem Pass quer durch den Slot, welcher der Pfanni-Captain zum siegbringenden 5:4 abschliessen konnte. Der wichtige Zusatzpunkt ging also zu Pfanni. Es ist sicher ärgerlich, dass ein Punkt verschenkt wurde, doch ein 5-Punkte Wochenende als Aufsteiger und erst eine Niederlage nach regulärer Spielzeit in 7 Spielen ist aller Ehren wert. Best Player Suter zum Spiel: «Nach einer schwachen Startphase stand es zurecht 0:2. Im Verlaufe des Spiels konnten wir uns aber deutlich steigern und das Skore auf 4:2 zu unseren Gunsten ändern. In einer hektischen Schlussphase konnten wir schlussendlich den Sie in der Overtime holen, dass was wichtig. Nun freuen wir uns auf ein paar Tage Erholung». Stürmer Ernst meinte mit ein wenig Distanz: «Das Spiel heute kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Nur auf das heutige Spiel bezogen, gibt es einiges, dass wir nächstes Wochenende verbessern können und müssen. Aus einer weitwinkligeren Perspektive sieht das Ganze positiver aus. Wir konnten das Spiel letztendlich trotzdem zu unseren Gunsten entscheiden und mit 5 wichtigen Punkten unsere Tabellenposition bestätigen.» Für das kommende Wochenende ist eine weitere Leistungssteigerung und vor allem mehr Konstanz im Pfanni-Spiel unabdingbar, denn dann warten in der nächsten Doppelrunde die beiden Top-Teams der NLB. Am Samstag, 02.11.2024 trifft Pfanni um 19:00 Uhr zu Hause auf den Tabellenzweiten UHC Grünenmatt und einen Tag später am Sonntag, 03.11.2024 führt in Reise zum Tabellenleader UHC Thun in die altehrwürdige Thuner MUR-Halle. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Ad Astra Obwalden
5:4 n.V. (0:1 / 1:1 / 3:2 / 1:0) |
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| 7.
Runde UHC Lok Reinach - UHC Pfannenstiel (Turnhalle Pfrundmatt, Reinach
AG) 26.10.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel gewinnt nach fulminanten ersten 25 Minuten und einer 7:2-Führung letztendlich hauchdünn mit 8:7 auswärts gegen den UHC Lok Reinach und kann sich wertvolle 3 Punkte auf dem Konto gutschreiben lassen. Dass das Spiel nochmals so eng wurde, haben sich die Zürcher Oberländer primär selber zuzuschreiben. Der UHC Pfannenstiel startete gut eingestellt auf den Gegner ins Spiel und war sich dessen physisches Spiel und dessen Konterstärke bewusst. Der Start verlief ideal, denn bereits nach 96 Sekunden zappelte der Ball im Reinacher Gehäuse. Luchsinger legte mit viel Übersicht den Ball zurück auf den heranbrausenden Bier, welcher mit einem Flachschuss die Zürcher Führung erzielen konnte. Pfanni war zu Beginn klar das aktivere und zielstrebigere Team. In der 9. Minute führte ein Doppelschlag von Chlebda nach Vorlage von Schläpfer in den Slot und von Hafner nach einer schönen Kombination zum 2:0 und 3:0. Genug für den Reinacher-Trainerstaff, der früh sein Time-Out einzig. Die Wirkung war nur begrenzt, zwar hatten die Reinacher mit El Kathib und Lehtonen die ersten nennenswerten Chancen, doch das nächste Tor viel erneut auf der Seite der Wynentaler. Hafner kam nach einem abgelenkten Abschluss von Bär völlig frei an den Ball und brauchte nur noch einzuschieben. 21 Sekunden später war es dann aber doch soweit mit dem ersten Tor des Heimteams. Reidy drückte nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Pfanni Tor den Ball zum 1:4 über die Linie. Die Reaktion von Pfanni folgte postwendend im ersten Überzahlspiel. Hurni versenkte mit einem Distanzschuss zum 5:1, der Reinacher Torhüter sah dabei nicht ganz glücklich aus. Reinach vermochte aber zu reagieren und 9 Sekunden später das zweite Tor zu erzielen. Der spätere Best Player Tschudi zog an Freund und Feind vorbei und traf zum 2:5. Den Schlusspunkt in diesem äusserst torreichen ersten Drittel gehörte dann wieder den Zürcher Gästen und zwar erneut im Powerplay. Chlebda fand mit einem wunderschönen Pass quer durch die Box Captain Hafner auf der gegenüberliegenden Seite, der bereits sein drittes Tor erzielen konnte. So ging es mit einem 6:2 für Pfanni in die erste Pause. Alles gut? Nicht ganz, Pfanni zeigte zwar offensiv sein Sonntagsgesicht, war aber in der Defensive zu wenig konsequent. Dies sollte im zweiten Drittel verbessert werden. Der Start war mit dem 7:2 in der 23. Minute vielversprechend. Der stark aufspielende Chlebda traf nach Vorlage von Kreienbühl gegen den neu eingewechselten Schaffner im Reinacher Tor. Leider sollte dies dann für lange 36 Minuten das letzte Pfanni-Tor gewesen sein. Dies lag zum einen daran, dass Rizzi und Hafner nur die Torumrandung trafen, aber viel mehr an der Reinacher Leistungssteigerung, die nun mit zwei Linie aufs Tempo drückte und so die grosse Mehrheit der Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Diese Überlegenheit schlug sich im Mitteldrittel aber noch nicht wie gewünscht in Tore nieder. Nur Tschudi traf in der 30. Minute ein Mal mit einem satten Abschluss unter die Querlatte. Die weiteren Chancen von Sommerhalder (29.), Reidy (32. /35.), Arola (33.) und Keusch (35.) konnten nicht im Tor untergebracht werden. Dem Torjubel am nächsten kam dabei der Finne Arola mit seinem Pfostenschuss. So stand es nach 40. gespielten Minuten 7:3 für Pfanni und die Führung war nach wie vor komfortabel. Dies sollte sich aber gleich zu Beginn des Schlussdrittels ändern. Innerhalb von 11. Sekunden verkürzten Playmaker Vojtisek und Lehtonen in der 43. Minute auf 5:7 aus Sicht des Heimteams. Pfanni zeigte sich da in der Verteidigungsarbeit nicht auf der Höhe des Geschehens und liess damit zu, dass die Spannung im Spiel zurück war. Pfanni kam in der Folge auch wieder zu besseren Chancen durch Chlebda und Bier, doch das Spiel bestimmten nun die Einheimischen. Für das nächste Reinacher Tor brauchte es dann aber eine Strafe gegen den Pfannenstieler Chleba. Diese nutzten die Aargauer durch Vojtisek eiskalt aus. Für die letzten zwei Minuten ersetzten die Reinacher dann den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, doch ein Gegenstoss von Kreienbühl, welcher von einem einheimischen Verteidiger unglücklich ins Tor gelenkt wurde, führte zum vielumjubelten 8:6. Zu spielen waren noch 60 Sekunden und die Reinacher liessen nicht locker und konnten durch Scharfschütze El Khatib das 7. Tor erzielen. In den letzten Sekunden brannte es dann nochmals lichterloh vor dem Pfanni Tor, doch die Mannen vom Fusse des Pfannenstiels konnten den wichtigen 8:7-Sieg einfahren. Auf die Punkte konnte Pfanni stolz sein, aber auf die Leistung, vor allem ab der 25. Minute nicht mehr wirklich. Das sah auch Doppeltorschütze Chlebda so «Wir sind froh, dass wir 3 Punkte haben, aber das Spiel ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben uns einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, aber dann haben wir Reinach zurückkommen lassen und wir mussten bis zur letzten Sekunde um den Sieg kämpfen. Das ist eine gute Lektion für uns und ich hoffe, dass wir beim nächsten Mal unseren Vorsprung besser verteidigen können.» Das nächste Spiel im Rahmen dieser Doppelrunde findet bereits heute Sonntag, 27.10.2024 um 16:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg gegen den letztjährigen Qualifikationszweiten Ad Astra Obwalden statt, die aktuell knapp hinter Pfanni klassiert sind. |
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| Telegramme: | UHC Lok Reinach – UHC Pfannenstiel
7:8 (2:6 / 1:1 / 4:1) |
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| 6.
Runde UHC Pfannenstiel - Kloten-Dietlikon Jets (3-fach Kirchwies, Egg) 13.10.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Nachdem vielleicht besten Spiel in der Vereinsgeschichte am Vorabend gegen die Unihockey Tigers Langnau, welches mit einer knappen 5:8-Niederlage endete, ging es für den UHC Pfannenstiel Schlag auf Schlag weiter. Im Zürcher Derby gegen das Spitzenteam Kloten-Dietlikon Jets konnten sich die Zürcher Oberländer mit einer äusserst solidarischen Leistung bei der 4:5 Niederlage nach Verlängerung ein Punkt erkämpfen und somit den vierten Tabellenrang verteidigen. Stürmer Ushiu fasste das Weekend wie folgt zusammen: «Es war ein strenges Wochenende und nach dem Spiel am Samstag auf einen Gegner wie die Jets zu treffen ist alles andere als einfach. Jedoch haben wir bewiesen, dass wir mit unserem breiten Kader fähig sind gegen jeden Gegner aus unserer Liga zu bestehen. Ich bin einfach unglaublich stolz auf jeden einzelnen.» Der UHC Pfanni startete auf Grund des kräftezehrenden Spiels am Vorabend mit einer komplett anderen Aufstellung, so erhielten viele Spieler Einsatzmöglichkeiten, die bis anhin noch nicht so zum Zuge kamen. Und um es vorneweg zu nehmen, jeder Einzelne zeigte eine fantastische Leistung. Zwar hatten die Jets zu Beginn eindeutig mehr Ballbesitz, doch wirklich gefährlichen Abschlussmöglichkeiten konnten sich die Gäste noch nicht erarbeiten. So war es auf der Gegenseite Suter, der knapp den Führungstreffer verpasste, sein Abschluss flog ins Aussennetz. In der 10. Minute dann die erste wirkliche Schrecksekunde, Büsser stürzte in einem Zweikampf unglücklich und musste das Spielfeld gestützt von seinen Teamkollegen verlassen. Die Jets liessen sich dadurch nicht beirren und zwangen in der Folge Pfanni-Hüter Edelmann zu einigen Grosstaten. In der 15. Minute musste sich dann aber Edelmann ein erstes Mal geschlagen geben. Caviezel erkämpfte den Ball in der Offensive Ecke und spitzelte diesen zu Laurino, welcher sehenswert backhand einschieben konnte. Dieses 1:0 sollte auch nach dem ersten Drittel noch Bestand haben, dies auch, da ein Tor von Pfanni-Verteidiger Klauenbösch auf Grund eines hohen Stockes annulliert wurde. Pfanni zeigte sich bis anhin defensiv solide und liess nur wenig zu, offensiv fehlte aber noch die Durchschlagskraft. So forderte Trainer Werner in der offensive einfacheres Spiel und mehr Mut. Gesagt getan, der Start ins Mitteldrittel gelang perfekt. Nachdem der Klotener Behringer wegen eines Stockschlages die Strafbank aufsuchen musste, brauchte Pfanni ganze 2 Sekunden um das Überzahlspiel erfolgreich abzuschliessen. Hafner spielte einen Freistoss quer zu Chlebda und dieser hämmerte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Wenig später hatte Luchsinger nach einer 2:1-Situation gar den Führungstreffer auf dem Stock, doch Jets-Hüter Isler war auf dem Posten. Aus sein Gegenüber Edelmann zeigte weiterhin eine starke Leistung in seinem ersten NLB-Spiel und war so stets ein sicherer Rückhalt für sein Team. Obwohl die Jets nach wie vor mehr Spielanteile aufwiesen, war es in der 34. Minute Ushiu, der einen von Rizzi eingeleiteten Gegenstoss, mit viel Feingefühl und einem Schlenzer in die weite Torecke zur etwas schmeichelhaften Pfanni-Führung abschoss. Dieses Resultat hatte bis zum zweiten Pausentee Bestand. Der Start ins letzte Drittel war dann aus Pfanni-Sicht äusserst unglücklich. Dem Finnen Sorri wurde etwas zu viel Platz zugestanden und diesen nutzte er für einen langgezogenen Bogenlauf und anschliessenden Abschluss. Mit diesem erwischte er Edelmann, dem die Sicht komplett versperrt war, zum 2:2. Die Reaktion des Heimteams liess aber nicht lange auf sich warten. Bier spielte auf Ferrari und dieser fackelte nicht lange und traf mittels Drehschuss zur erneuten Führung für das Heimteam, definitiv ein spezielles Tor für den langjährigen Jets-Junior. Gut drei Minuten später vermochten die Jets aber in Person des lettischen Nationalspielers Griezitis zu reagieren. Er traf von der linken Seite her mit einem präzisen Schuss in die weite Torecke zum 3:3 Ausgleichstreffer. Die Spannung war nun greifbar in der Kirchwies und jedes Tor konnte vor 286 Zuschauern die Entscheidung bedeuten. Pfanni kam diesem Tor zweimal sehr sehr nahe. Bier traf mit einem satten Schuss nur den Pfosten und Chlebda hämmerte den Ball aus der Halbdistanz ans Lattenkreuz. In der 55. Minute war es dann aber erneut der Finne Sorri, der nach einem Abpraller am schnellsten reagierte und den Ball im Pfanni-Gehäuse versorgte. Das Pfanni über viel Moral verfügt, zeigten sie aber sogleich. Suter erkämpfte den Ball spielte quer zu Luchsinger und dieser weiter zu Captain Hafner, welcher Torhüter Isler keine Chane liess und zum 4:4 ausgleichen konnte. Dieses Resultat hatte auch nach 60 Minuten bestand und so musste die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden. Beide Teams waren in der Verlängerung darauf bedacht möglichst den eigenen Kasten sauber zu halten, was den Jets letztendlich besser gelang. In der 66. Minute war es erneut der verdiente Best Player Griezitis der mit einem satten Handgelenkschuss den Jets den 5:4-Siegtreffer und somit den Zusatzpunkt sicherte. Der UHC Pfannenstiel zeigte aber eine äusserst solidarische Teamleistung und nimmt diesen Punkt gerne mit. Auch Trainer Werner zeigte sich in der Garderobe sichtlich stolz: «Das Team hat über das ganze Wochenenden beeindruckende Leistungen gezeigt und jeder hat sich voll und ganz in den Dienst des Teams gestellt.» Best Player und Captain Hafner zeigte sich ebenfalls zufrieden: «Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und es war mega schön, dass auch diejenigen, welche bis anhin noch nicht so zum Einsatz kamen, eine super Darbietung zeigen konnten und die Ausfälle mehr als kompensierten. Ärgerlich ist wieder, dass wie am gestrigen Abend das Gefühl da ist, dass das Spiel auch hätte auf unsere Seite kippen können». Für Pfanni steht nun erstmals eine spielfreie Woche an, ehe es am
Wochenende vom 26./27.10.2024 gleich wieder mit einer Doppelrunde weitergeht.
Am Samstag, 26.10.2024 führt die Preise Pfanni in die Pfrundmatt
in Reinach zum Duell gegen Lok Reinach und tags darauf am Sonntag, 27.10.2024
empfangen die Zürcher Oberländer den letztjährigen Qualifikationszweiten
Ad Astra Obwalden um 16:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Kloten-Dietlikon
Jets 4:5 n.V. (0:1 / 2:0 / 2:3 / 0:1) |
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| 5.
Runde Unihockey Limmattal - UHC Pfannenstiel (Zentrumshalle, Urdorf) 05.10.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der
UHC Pfannenstiel kann dank einer abgeklärten Leistung den ersten
Vollerfolg in der Nationalliga B einfahren und sich dank dem 5:2 Auswärts-Derby-Sieg
gegen Unihockey Limmattal die Punkte 5, 6 und 7 auf dem Konto gutschreiben
lassen. Der UHC Pfannenstiel war gewillt an diesem Tage die Eigenfehlerquote gegenüber dem vergangenen Wochenende wieder zu senken und sich gleichzeitig für die bittere 1.Liga-Final-Niederlage in der Saison 21/22 an Unihockey Limmattal zu revanchieren. Der Start verlief sehr taktisch, beide Teams waren bestrebt die Räume eng zu machen und dem Gegner möglichst keine Chancen zuzugestehen. Die erste ernsthafte Möglichkeit hatte Khan in der 6. Minute, doch Pfanni-Hüter Weber behändigte den Ball sicher. Auf der Gegenseite waren es dann in der 9. und 10. Minute Nideröst und Suter, die an Bergström scheiterten. Die erste Grosschance konnte dann ebenfalls in der 10. Minute für Limmattal notiert werden, doch Galsterer scheiterte mit einer 1:0-Situation am hervorragend reagierenden Weber. Keine Minute später, war es erneut Weber, der mit der Hand den Abschluss von Massaro parierte. In der 16. Minute durfte dann das erste Mal gejubelt werden in der Zentrumshalle. Hafner schloss nach einem Freistoss mittels Bogenlauf von der linken Seite ab und traf zur 1:0-Gästeführung. Und es sollte noch besser kommen. Kurz vor dem Pausentee spielte Bier in den Slot zu Suter, der mittels Direktabschluss auf 2:0 erhöhen konnte. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause, Pfanni zeigte bis anhin eine abgeklärte Darbietung und durfte mit dem Startdrittel zufrieden sein. Kurz nach dem Wiederanpfiff hatten Luchsinger und im Nachschuss Suter die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch wurden diese Chancen verpasst. Besser machten es die Einheimischen nur 19 Sekunden später. Hasenböhler fand mit einem schönen Diagonalpass den völlig freistehenden Peraro, welcher Weber eiskalt aussteigen liess und zum 1:2 verkürzte. Hier sah die Pfanni-Defense für einen Moment gar nicht gut aus. In der Folge drückten die Limmattaler auf den Ausgleich, doch Weber konnte die Möglichkeiten von Pliska (25.), Khan (30.), Schaub (35.) und Galsterer (35.) allesamt zur Nichte machen. Limmattal tat nun etwas mehr fürs Spiel und Pfanni tat sich schwerer zu guten Möglichkeiten zu kommen. Erst gegen Ende des Drittels war es Ernst, der für Pfanni eine weitere gute Chance erarbeiten konnte, aber dessen Abschluss letztendlich geblockt wurde. Trotz dem Chancenplus für das Heimteam konnte Pfanni mit einer Führung in die zweite Pause. Für das letzte Drittel wurde dann auf 2 Verteidigungs- und 3 Sturmlinien reduziert. Der Start verlief vielversprechend. Nach 26 Sekunden fand ein Prellball den Weg in den Slot von Limmattal, dort fasste sich Nideröst ein Herz und hämmerte den Ball backhand zum 3:1 in die Maschen – sicherlich etwas glücklich, aber dafür umso sehenswerter. Pfanni war nun das spielbestimmende Team. In der 45. Minute nutzte Chlebda einen Freistoss von der rechten Seite eiskalt aus und brachte seine Farben mit 4:1 in Front. Genug für den Limmattaler Trainer Spahija, der nun sein Time-Out einzog. Nach diesem kam sein Team wieder etwas ins Spiel, doch Pfanni spielte in der Folge äusserts clever und liess ausser dem Distanzschuss von Captain Pfau (45.) nur wenig zu. Im Gegenteil, die besseren Chancen hatten die Zürcher Oberländer. So scheiterte Rizzi nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen aus bester Position an Bergström. Kurze Zeit später, musste sich dieser dann aber doch das 5. Mal geschlagen geben. Nach einem wunderbaren Ballgewinn in der eigenen Ecke lancierte Bier Hafner, welcher kurz nach der Mittellinie quer zu Nideröst ablegte, welcher zum 5:1 einschoss. 118 Sekunden vor Schluss konnte dann Zahner auf der linken Seite durchbrechen und Weber zum zweiten Mal bezwingen. An diesem 5:2 änderte sich trotz der Herausnahme des Torhüters auf Limmattaler Seite nichts mehr und der UHC Pfanni konnte somit im 4. Spiel seinen 3. Sieg und seinen ersten Vollerfolg feiern – definitiv ein gelungener Start für die Zürcher Oberländer. Das sah auch Verteidiger Bär so: «Wir sind happy, dass wir heute den ersten Vollerfolg einstreichen und so eine Reaktion auf den letzten Sonntag zeigen konnten. Insgesamt war es ein wichtiger kämpferischer Sieg». Auch Stürmer Chlebda liess ähnliches verlauten: «Wir sind glücklich nach heute Abend drei weitere Punkte auf dem Konto zu haben. Der Sieg war auf eine geschlossene Teamleistung zurückzuführen. Nun konzentrieren wir uns voll und ganz auf das nächste Spiel im Cup gegen die Tigers Langnau». Die Unihockey Tigers Langnau werden am kommenden Samstag, 12.10.2024
um 19:00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg gastieren für den Cup-1/8-Final.
Tags darauf, am Sonntag, 13.10.2024 empfängt Pfanni zum zweiten Zürcher
Derby das NLB-Spitzenteam Kloten-Dietlikon Jets. Auf die Zürcher
Oberländer warten also definitiv zwei grosse Highlights, wo ihnen
alles abverlangt werden wird. |
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| Telegramme: | Unihockey Limmattal – UHC Pfannenstiel
2:5 (0:2 / 1:0 / 1:3) |
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| 4.
Runde UHC Pfannenstiel - Ticino Unihockey (3-fach Kirchwies, Egg) 29.09.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Das Spiel UHC Pfannenstiel gegen Ticino Unihockey wurde auf Grund des äusserst tragischen Todes der jungen, aufstrebenden Egger Sportlerin Muriel Furrer im Rahmen der Rad-WM rund um den Pfannenstiel mit einer Schweigeminute eingeleitet. Das Spiel selber war dann eine äusserst klare Sache für die Tessiner Gäste, die Pfannenstiel mit 11:3 eine bittere Pleite zufügten. Die Zürcher Oberländer erhielten vor allem in Sachen Effizienz eine Lehrstunde erteilt. Der UHC Pfannenstiel startete nach dem gestrigen Sieg gut ins Spiel und konnte sich bereits früh durch Nideröst zwei Chancen erarbeiten, beide waren aber eine sichere Beute des Tessiner Torhüters Bechtiger. Effizienter zeigten sich die Südschweizer nach 6. Minuten. Nach einem fatalen Fehlpass in der Mittelzone schalteten sie blitzschnell um und letztendlich konnte der 17-jährige Gervasoni souverän abschliessen. In der 8. Minute hatte Pfanni die Möglichkeit in Überzahl zu reagieren. Chancen waren da, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Im Gegenteil, wenige Sekunden nach Ablauf des Überzahlspiels konnte der von der Strafbank zurückkehrende Ciapini Zumkehr den Ball abluchsen und letztendlich vollendete Captain Monighetti zum 2:0 für Ticino. In der Folge kontrollierte Pfanni das Spiel weitgehend und konnte sich weitere Chancen erarbeiten, die besten hatte Hafner in der 12. und 19. Minute, doch die Präzision und auch das Abschlussglück fehlten. Kurz vor der Pause führte ein weiterer Ballverlust in der Mittelzone zum 3:0 für die Gäste. Gropengiesser verwandelte nach dem Ballgewinn sehenswert. Mit diesem aus Pfanni-Sicht bitteren Resultat ging es in die ersten Pause. Die Einheimischen zeigten über weite Strecken ein gutes Spiel, doch die Tessiner zeigten sich extrem abgeklärt und effizient und nutzten die kleinen Fehler eiskalt aus. Der Start ins Mitteldrittel gelang dann den Gästen besser, bereits nach 20 Sekunden traf der Ball die Querlatte bzw. allenfalls das Tornetz. Die Schiedsrichter entschieden auf kein Tor. Als dann wenig später ein Tessiner auf die Strafbank musste, hatte Pfanni erneut die Möglichkeit für den ersten Treffer und dieser gelang. Hafner spielte auf Rizzi, der den 1:3 Anschlusstreffer erzielen konnte. Als knapp drei Minuten später erneut ein Tessiner auf die Strafbank geschickt wurde, hatte Pfanni definitiv die Möglichkeit ins Spiel zurückzukehren. Die Chancen waren da, doch scheiterten der Reihe nach Zumkehr, Hafner und Nideröst an Torhüter Bechtiger. Dann folgte dasselbe Bild wie in Drittel 1. Kurz nach Ablauf der Strafe jubelten die Tessiner. Tomatis spielte auf den Schweden Dahlström, der Pfanni-Hüter backhand in der kurzen Ecke zum 4:1 erwischte. Dieses Tor sollte sich in der Folge noch als wegweisen herausstellen, denn es war wie ein Genickschlag für Pfanni. Es folgten in den nächsten acht Minuten vier weitere Tor für Ticino Unihockey zum Pausenresultat von 8:1. Bei ersten passte die defensive Zuteilung nicht, beim zweiten wurde Pfanni in Unterzahl ausgekontert, das dritte kam ebenfalls nach einem Konter zu stande und das vierte war ein sehenswerter Abschluss unter die Querlatte in Überzahl. Während den Tessinern fast alles gelang, wollte Pfanni an diesem Abend nicht viel gelingen. Für das letzte Drittel nahm sich das Heimteam vor ein starkes Drittel zu zeigen, dafür wurden mit Torhüter Edelmann, Verteidiger Gmür und den Stürmern Ferrari, Büsser und Wittig neue Kräfte gebracht, die einen guten Job machten. Trotzdem war es Ticino vorbehalten das nächste Tor zu erzielen. Canevascini konnte im Powerplay mittels Nachschuss auf 9:1 erhöhen und nur 50 Sekunden später machte Andreetta mit dem 10:1 das «Stängeli» perfekt. Pfanni gab sich aber nicht auf und konnte durch Bär in der 50. Minute den zweiten Treffer erzielen. Bis zum Schlusspfiff trafen dann noch Gervasoni im Powerplay für Ticino und Nideröst für Pfanni zum Schlussresultat von 3:11. Es war sicher eine bittere Pille für das Heimteam, doch letztendlich kann man dem Gegner aus dem Tessin nur zu einer fast fehlerfreien und äusserst effizienten Darbietung und zu einer eindrücklichen Powerplay-Quote gratulieren. Best Player Rizzi nach dem Spiel: «Wir sind gut ins Spiel gestartet, konnten die Chancen aber nicht nutzen und kassierten durch Eigenfehler unnötige Gegentore. Danach verloren wir im Mitteldrittel leider den Fokus und Ticino nutzte dies abgeklärt zum stetigen Ausbau der Führung. Positiv ist sicherlich das letzte Drittel und die Performance der Spieler, welche bisher noch nicht so zum Zuge gekommen sind.» Der 2-fache Assistgeber Hafner fügte noch an: «Wir haben Ticino voll in die Karten gespielt. Wir haben ihnen ein paar Tore geschenkt und dann spielten sie taktisch sehr clever mit dem Ball und für uns war es schwierig Zugriff auf das Spiel zu bekommen.» Für Pfanni gilt es nun aus diesem Spiel die Lehren zu ziehen und
nach vorne zu schauen. Gegen Unihockey Limmattal wird es am kommenden
Wochenende sicherlich wieder wichtig sein die Eigenfehlerquote und die
Ballverluste in der Mittelzone zu senken, dann ist auch wieder ein erfolgreicherer
Spielverlauf möglich. Spielbeginn ist am Samstag, 5. Oktober 2024
um 18:00 Uhr in der Zentrumshalle in Urdorf. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Ticino Unihockey
3:11 (0:3 / 1:5 / 2:3) |
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| 3.
Runde Floorball Fribourg - UHC Pfannenstiel (Ste. Croix, Fribourg) 28.09.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel kann auch im zweiten Spiel für positive Emotionen sorgen und kann dank einer abgeklärten Leistung mit dem 5:4-Sieg in der Verlängerung 2 Punkte aus der Ste. Croix-Halle von Floorball Fribourg entführen. Die Zürcher Oberländer verdienten sich den Sieg trotz eines schwächeren Mitteldrittels mit viel Spielfreude und Kampfgeist. Die erste NLB-Auswärtsreise führte in die Westschweiz zu Floorball Fribourg, notabene der letztjährige NLB-Meister, der erst in den Aufstiegsspielen zur L-UPL an Chur Unihockey scheiterte. Es wartete also eine echte Challenge auf die Zürcher Oberländer. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen aus dem Cup und dem Startsieg gegen Gordola legte Pfanni unerschrocken los und erarbeitete sich so die ersten Chancen des Spiels. Forrer konnte nach einer schönen Kombination in der 3. Minute den Ball nicht wie gewünscht kontrollieren, so dass der Abschluss am Tor vorbeiflog und nur wenige Sekunden später wurde Hafner aus aussichtsreicher Position im letzten Moment geblockt. In der 4. Minute trat dann auch Fribourg in Erscheinung. Ritz prüfte mit einer 1:0-Situation Pfanni-Hüter Weber und dieser wehrte dann auch den Nachschuss von Roulin gekonnt ab. Es war ein animierter und attraktiver Start ins Spiel. In der 5. Minute prüfte Chlebda mit einem satten Distanzschuss den Fribourger Schlussmann Perroulaz und auf der Gegenseite war es Diem, der seinen Abschluss knapp übers Tor hinweg streifen sah. In der 8. Minute durfte dann erstmals gejubelt werden und zwar im Gästesektor. Nach einem geblockten Abschluss schalteten die Zürcher in Person von Hafner blitz schnell um, spielte quer auf Forrer, welcher nur noch ins offene Tor zur 1:0-Gästeführung einschieben musste. Wenig später hatte Pfanni dann Glück den Vorsprung nicht gleich wieder preisgeben zu müssen. Nach dem sich die Einheimischen festsetzen konnten, fand deren Abschluss den Weg an den Pfosten und in der 11. Minute rettete Weber in extremnis gegen den Abschluss des Tschechen Kopecky. In der Folge kamen beide Teams noch zu weiteren guten Abschlüssen, doch auf der Anzeigetafel änderte sich bis zur Pausensirene nichts mehr. Pfanni konnte somit mit einem Eintore-Vorsprung in die Pause. Der Start ins zweite Drittel gelang dann den Fribourgern besser. Bereits nach 79 Sekunden zwang Kopecky Torhüter Weber zu einer Parade. Fribourg drückte nun vehement auf den Ausgleich und erarbeitete sich einige gute Gelegenheiten. Erneut führte aber ein geblockter Schuss zu einem Gegenstoss. Klauenbösch zog einen unwiderstehlichen Lauf an und spielte dann quer zu Nideröst, der eiskalt zum 2:0 abschloss. Dieses Tor war sicherlich in dieser Phase etwas glücklich, denn das Heimteam hatte auch in der Folge mehr vom Spiel. Nachdem der Finne Pesu kurz danach seinen Meister in Torhüter Weber fand, war es dann in der 27. Minute dem stark aufspielenden Pilloud vorenthalten den Anschlusstreffer mit einem wunderschönen Hocheckschuss zu erzielen. Pfanni zeigte sich in dieser Spielphase etwas zu passiv und zu wenig abgeklärt. In 34. Minute wanderte dann Schläpfer für ein Stockvergehen 2 Minuten auf die Strafbank. Die Einheimischen liessen sich nicht zweimal bitten und Münger traf nach schöner Vorlage von Pesu zum 2:2 Ausgleich. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Gut zwei Minuten später hatte Fribourg das Spiel endgültig gedreht. Nachdem Weber den Abschluss von Föhr noch parieren konnte, war er gegen den Nachschuss von Pilloud machtlos und so befand sich Pfanni plötzlich in Rückstand. Mit diesem ging es dann auch in die zweite Drittelspause. Pfanni war trotz eines schwächeren Mitteldrittels nach wie vor voll im Spiel und das betonte auch Trainer Werner in der Garderobe, der fürs letzte Drittel seine Kräfte bündelte und auf 2 Linien reduzierte. Diese Massnahme sollte sich auszahlen, konnte Suter in der 42. Minute zum 2:2 Ausgleich abschliessen. Kurze Zeit hatte der gut aufgelegte Luchsinger gar die erneute Gästeführung auf dem Stock, doch der Ball prallte von der Querlatte ins aus. Es war nun richtig Spannung und Intensität im Spiel. In der 51. Minute löste sich Bier aus der Verteidigung, spielte zu Luchsinger, welcher seinen Gegner keine Möglichkeit gab an den Ball zu kommen, und dieser legte quer zu Nideröst, der Pfanni wieder in Führung brachte. Diese Führung hielt allerdings nur vier Minuten. Erneut war es Pilloud mit seinem dritten persönlichen Treffer, der nach einem Freistoss-Drehschuss zum 4:4 ausgleichen konnte. Dieses Resultat hielt bis zum Schlusspfiff bestand, so dass die Verlängerung entscheiden musste. Dort machte Pfanni kurzen Prozess. Hafner spielte sich auf der linken Spielfeldseite durch, spielte zu Luchsinger, welcher Richtung Tor zog und mit etwas Glück fand der Ball via dem Fribourger Verteidiger den Ball ins Tor zum vielumjubelten Siegtreffer für die Zürcher Oberländer. So konnte auch das zweite NLB-Spiel bei einem der NLB-Favoriten siegreich gestaltet werden. Es war eine ausserordentlich starke Teamleistung, die zu diesem Resultat führte. Dies strich Stürmer Ernst hervor: «Während dem gesamten Spiel konnte man sehen, warum Fribourg die letzte Saison ganz vorne beendete. Umso schöner, konnten wir uns als geschlossene Mannschaft präsentieren und das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Der gelungene Start in die NLB tut uns moralisch gut und gibt Vertrauen für die kommenden Spiele». Ähnlich lautete das Fazit vom stark aufspielenden Weber im Pfanni-Tor: «Dank einer geschlossenen Teamleistung konnten wir auch heute verdiente und wichtige Punkte nach Hause nehmen. Der Ausflug hat sich mehr als gelohnt. Nun ist es wichtig uns rasch zu erholen um auch zu Hause an diese Leistung anknüpfen zu können um weitere Punkte einzufahren». Weiter geht es wie erwähnt zu Hause in der 3-fach Kirchwies in Egg
am Sonntag, 29.09.2024. Der UHC Pfanni empfängt um 16:00 Uhr mit
Ticino Unihockey den zweiten Gegner aus der Südschweiz, welcher sein
erstes Spiel der Dopplelrunde mit 9:4 gegen Lok Reinach für sich
entscheiden konnte. |
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| Telegramme: | Floorball Fribourg – UHC Pfannenstiel
4:5 n.V. (0:1 / 3:1 / 1:2 / 0:1) |
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| 2.
Runde UHC Pfannenstiel - Regazzi Verbano UH Gordola (3-fach Kirchwies, Egg) 22.09.2024 |
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Pfanni & Davos mit 1 Spiel weniger |
Der UHC Pfannenstiel kämpft sich bei der NLB-Premiere gegen Regazzi Verbano UH Gordola nach einem 0:2- und einem 2:5-Rückstand eindrücklich zurück und kann durch das dritte persönliche Tor von Hafner das Spiel in der Verlängerung mit 6:5 für sich entscheiden. Es war dies der verdiente Lohn für eine über 60 Minuten starke Leistung. Der Start verlief animiert. Während Mattila für die Tessiner zwei gute Chancen hatte, traf Nideröst auf der Gegenseite in der 3. Minute nur den Pfosten. In der 7. Minute waren es dann Ernst und Suter, die die Führung für das Heimteam auf dem Stock hatten, doch beide Male zischte der Ball knapp am Tor vorbei. Effizienter zeigten sich eine Zeigerumdrehung später die Südschweizer Gäste. Stegmüller spielte von der Bande aus quer durch die Pfanni-Box zu Cappiello, der eiskalt zur 1:0-Gästeführung einschoss. Nur drei Minuten später hiess es plötzlich 2:0. Ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung nutzten die Tessiner eiskalt aus. Der spielstarke Finne Lavonen legte auf für Nicoli, der nur noch einzuschieben brauchte. Pfanni liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und kontrollierte das Spiel weiterhin. Auch gute Chancen wurden herausgespielt, doch leider vorläufig ohne zählbaren Erfolg. Rizzi und Nideröst scheiterten aus aussichtsreichen Positionen. Die Tessiner blieben aber stets gefährlich, doch Weber war stets auf dem Posten. Nach 19:32 sah Weber sich dann nach einem Penalty wegen Stockvergehen Lavonen gegenüber. Doch der Finne vertändelte den Ball und so ging es mit einem 0:2-Rückstand aus Pfanni-Sicht in die Pause. Trainer Werner zeigte sich aber mit dem Gezeigten sehr zufrieden und machte auch kleine Dinge aufmerksam. Am Spielgeschehen änderte sich in Drittel 2 wenig. Pfanni hatte mehr Ballbesitz, doch die Tessiner setzten immer wieder Nadelstiche. So war es Weber im Pfanni-Tor zu verdanken, dass es auch nach 25. Minuten noch 0:2 stand, vereitelte er doch im Unterzahlspiel mirakulös den dritten Gegentreffer. Kurz nach Ablauf der Strafe hatte Rizzi den Anschlusstreffer auf dem Stock, doch Delmenico zeigte einen starken Reflex und lenkte den Ball via Querlatte ins Aus. In der 30. Minute musste dann aber auch er sich das erste Mal bezwingen lassen und Pfanni konnte sein erstes NLB-Tor bejubeln. Forrer grub in der Ecke den Ball aus und spielte quer zu Hafner, der zum vielumjubelten Anschlusstreffer einschoss. Und es sollte noch besser kommen. In der 32. Minute erhielt Pfanni wegen eines Stockvergehens ein Powerplay zugesprochen. Suter stand dabei goldrichtig und konnte mit einem Abpraller den Ausgleich erzielen. Die Freude währte aber nur kurz und es folgte eine eiskalte Dusche für die Mannen vom Pfannenstiel. Innerhalb von drei Minuten schenkten die Tessiner den Zürcher Oberländern ganze drei Tore ein. Stegmüller, Nicoli und Lavonen nutzten kleine Fehler der Einheimischen knallhart aus. Mit dem 2:5 ging es auch in die zweite Pause. Pfanni war also für das letzte Drittel gefordert und stellte auf zwei Linien um. Das Heimteam schnürte in der Folge die Tessiner regelrecht in ihrer Zone ein und konnten sich gute Chancen erarbeiten. Dies wurde dann in der 45. Minute nach einem satten Halbdistanzschuss von Luchsinger an den weiten Pfosten mit dem 3:5 belohnt und als in der 47. Minute Hafner den Abpraller nach dem Abschluss von Nideröst zum 4:5 verwerten konnte, war die Hoffnung auf den Sieg definitiv wieder zurück in der Kirchwies-Halle. Pfanni zeigte eine unglaubliche Moral an diesem Tag und der Wille dieses Spiel endgültig zu drehen war spürbar. In der 55. Minute war es dann erneut Luchsinger, der nach Zuspiel von Hurni mittels Direktschuss zum 5:5 ausgleichen konnte. Es war nun definitiv ein emotionsgeladenes und spannendes Duell zwischen diesen beiden Teams. Da bis zum Schlusspfiff keine weiteren Tore mehr fielen, musste die Verlängerung entscheiden. Dort war Pfanni weiterhin das bessere Team. Zuerst traf Rizzi in der 62. Minute die Querlatte und wenig später hatten die Einheimischen die Möglichkeit erneut in Überzahl aufzulaufen, doch leider ohne zählbaren Erfolg. In der 66. Minute erlöste dann Hafner mit seinem dritten persönlichen Tor das Heimteam und traf zum 6:5-Siegestreffer – ein verdienter und auch wichtiger Sieg zum Start. Hafner meinte nach dem Spiel: «Im Vergleich zur lethargischen Defensivleistung vom Vorabend haben wir heute sehr sauber agiert und etwas unglücklich die Gegentore erhalten. Insgesamt haben wir übers ganze Spiel mehr Spielanteile gehabt und darum ist es fast ein wenig ärgerlich, dass wir nicht die volle Punktzahl einfahren konnten. Aber umso bemerkenswerter ist es, dass wir nach dem Cupspiel gegen Basel erneut ein Spiel in dieser Art und Weise drehen konnten. Das gibt Selbstvertrauen». Auch von einem verdienten Sieg spricht Stürmer Luchsinger: «Auf diesen Moment, endlich wieder mit Pfanni in der NLB zu spielen, haben wir mehrere Jahre hingearbeitet. Umso schöner ist es natürlich, dass wir das Startspiel noch zu unseren Gunsten drehen konnten. Es war ein hartumkämpftes Spiel, dennoch glaube ich, dass die richtige Mannschaft gewonnen hat.» Für Pfanni geht es gleich intensiv weiter. Am kommenden Wochenende
wartet die nächste Doppelrunde. Am Samstag, 28.09.2024 wartet auswärts
das NLB-Spitzenteam Floorball Fribourg und tags darauf am Sonntag, 29.09.2024
empfängt Pfanni zu Hause Ticino Unihockey. |
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| Telegramme: | UHC Pfannenstiel – Regazzi Verbano
UH Gordola 6:5 n.V. (0:2 / 2:3 / 3:0 / 1:0) |
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